Im ersten Jahr nach der Bundesliga-Rückkehr war Miro Muheim beim Hamburger SV zuletzt eine feste Größe. Dennoch ist seine Zukunft wohl derzeit komplett offen. Die Chefetage um HSV-Sportdirektor Claus Costa steht vor einem kniffligen Puzzle.
Wie der "kicker" berichtet, stellt sich beim linken Schienenspieler aktuell eine ungeklärte Grundsatzfrage, die große Auswirkungen auf das weitere Agieren auf dem Transfermarkt haben dürfte.
Hintergrund ist, dass Muheim beim HSV ins letzte Vertragsjahr geht. Für die Norddeutschen bietet sich in diesem Sommer damit letztmals die Chance zum Verkauf. Und ablösefrei wolle man den Leistungsträger auf gar keinen Fall verlieren.
Dem Bericht zufolge genießt der 28-Jährige an der Elbe große Wertschätzung, obwohl er in der zurückliegenden Saison defensiv nicht immer überzeugt hat.
Besonders wegen seiner Fähigkeiten als Standardschütze gebe es allerdings einen aktiven Markt für den Nationalspieler der Schweiz. Eine klare Entscheidung ist deshalb auch beim Spieler noch nicht gefallen.
HSV muss womöglich doppelt nachlegen
Für den HSV beginnen genau da die Probleme, denn die Hängepartie beeinflusst die Arbeit von Sportdirektor Costa bei der Kaderplanung. Aktuell ist Muheim im Team von Merlin Polzin der einzige gestandene Profi für die linke Defensivseite.
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Als er im Saisonfinale ausfiel, mussten zuletzt William Mikelbrencis und Albert Grönbaek positionsfremd aushelfen. Sollte Muheim den Verein verlassen, müsste man womöglich auf dieser Position doppelt nachlegen.
Dass der Linksfuß derzeit mit der Nationalmannschaft an der WM teilnimmt, erschwert gleichzeitig etwaige Verhandlungen. Einen klaren Mehrwert in Form einer Marktwertsteigerung hatte seine WM-Teilnahme für den HSV wohl ebenfalls nicht.
Für Eigenwerbung konnte Muheim das Turnier in Kanada, Mexiko und den USA noch nicht nutzen. Beim Auftakt gegen Katar unterlief ihm beim 1:1 ein folgenschweres Eigentor.
Kurz darauf verletzte er sich bei einer Trainingseinheit. Eine genaue Diagnose ließ der Schweizer Verband offen. Dennoch gibt es wohl Zweifel, ob der Hamburger noch einmal zum Einsatz kommen kann.

























