Mit seinem viel diskutierten "Noch"-Spruch brachte sich Jürgen Klopp wieder als Kandidat für das Bundestraineramt ins Gespräch. Der frühere Bundesliga-Profi Dietmar Schacht glaubt, dass der Ex-BVB-Coach unter gewissen Umständen schon bald die Nachfolge von Julian Nagelsmann antreten könnte.
"Klopp wird ja schon seit Jahren in Stellung gebracht. Ich glaube schon, dass er weiß, was er sagt. Und es ist klar, dass er sich entschuldigen musste. Aber wenn wir im Achtelfinale ausscheiden, glaube ich schon, dass die Zeit für Julian Nagelsmann vorbei ist. Und ich glaube auch, dass Klopp dann parat steht", sagte der 63-Jährige beim WM-Talk in der Arena auf Ewald.
Ins selbe Horn stieß Christian Keller, ehemaliger Geschäftsführer des 1. FC Köln. "Wenn wir wieder so eine WM spielen wie die letzten beiden kann ich mir schwerlich vorstellen, dass Julian Nagelsmann im September noch Trainer der Nationalmannschaft ist. Und dann wäre er es auch zu Recht nicht mehr."
Beim 7:1 gegen Curacao zum WM-Auftakt sei "sehr viel abgefallen" von Nagelsmann, so der 49-Jährige. "Wir sollten jetzt schauen, dass wir möglichst wenig Nebenkriegsschauplätze haben. Ich habe nämlich keinen Bock, in der K.o.-Runde wieder nur Spiele ansehen zu können, in denen Deutschland nicht mehr dabei ist."
Fußball-WM 2026: Kritik an Deutschlands "Harakiri-Bällen"
Kritisch sehen beide Experten die deutsche Defensive, die sich gegen Curacao insbesondere in den Minuten rund um den zwischenzeitlichen Ausgleich des Underdogs durchaus wacklig präsentierte.
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"Wir spielen einen sehr balldominierten Fußball. Da hast du oft wenig Absicherung. Gegen Curaçao gab es auch ein paar Harakiri-Bälle, wenn wir die gegen bessere Mannschaften mit einem besseren Eins-gegen-Eins-Verhalten spielen, haben wir ein mega Thema", so Keller. "Das darf man auch vor dem Hintergrund des 7:1 nicht wegreden. Aber ich bin sicher, dass der Bundestrainer das auch sieht."
Schacht unkte: "Mit dieser Formation glaube ich nicht, dass wir sehr weit kommen."








