Beim FC Bayern steht Max Eberl noch bis 2027 unter Vertrag. Ob der Sportvorstand, der zuletzt mit einigen guten Transfer-Entscheidungen punkten konnte, eine Verlängerung seines Arbeitspapieres angeboten bekommt, ist aber dennoch offen und soll sich im August klären. Erste Mitglieder im Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters sollen bereits eine klare Tendenz haben.
Wie "Bild"-Fußballchef Christian Falk in der neusten Ausgabe des Podcast "Bayern-Insider" enthüllt, habe das "eine oder andere Mitglied" des wichtigsten Gremium des FC Bayern wegen einer Vertragsverlängerung mit Sportvorstand Max Eberl "den Daumen bereits gesenkt". Bei der nächsten Sitzung des Aufsichtsrat wird dann per Abstimmung über die Zukunft des 52-Jährigen entschieden.
Ehrenpräsident Uli Hoeneß werde dann wohl einmal mehr "zum Zünglein an der Waage", heißt es weiter. Damit er seinen Job behalten darf, müsse Eberl aber "wirklich kämpfen", so Falk. Sollte sich das mächtige Gremium allerdings gegen eine Vertragsverlängerung mit dem ehemaligen Gladbach-Manager aussprechen, wären seine Tage wohl sofort gezählt - trotz eines Arbeitspapiers bis 2027.
FC Bayern: Eberl-Verbleib ohne Verlängerung "wäre seltsam"
Es sei "zweifelhaft", ob der FC Bayern mit dem Sportvorstand bei einer Ausbleibenden Vertragsverlängerung in die Saison 2026/27 gehen werde, legte der Sportjournalist nach. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das sinnvoll ist", legte sich auch sein Podcast-Kollege Heiko Niederer fest: "Das wäre ein bisschen seltsam, wenn der Sportvorstand arbeitet, aber jeder weiß, dass er bald weg ist."
Die "Sport Bild" hatte zuvor berichtet, dass Eberl nicht mehr allzu viel Zeit, um Argumente für eine Weiterbeschäftigung beim FC Bayern zu sammeln. Von Seiten des Münchner Aufsichtsrats soll ihm inzwischen ein Ultimatum gestellt worden sein - bis zu eben jener Sitzung des Gremiums. Bis zu diesem Zusammenkommen dürfe Eberl "in Ruhe weiterarbeiten", wie es in dem Bericht heißt.
Um seinen Job beim FC Bayern zu behalten, habe Eberl inzwischen in den "Kampfmodus" geschaltet. Auf einer Sitzung im Februar habe er etwa die Verpflichtungen von Michael Olise und Luis Diaz in den Vordergrund gestellt, die in seine Amtszeit beim deutschen Rekordmeister fallen.



























