2025/26 konnte der FC Schalke 04 endlich die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga perfekt machen. Trotz großer finanzieller Herausforderungen stellten die Bosse der Knappen ein Team auf die Beine, das sich angeführt vom relativ unbekannten Trainer Miron Muslic den Titel in der 2. Liga sicherte. Auswirkungen hat dieser Erfolg angeblich auch auf einige Akteure der Königsblauen, die zum Aufstieg nichts oder nur wenig beisteuern konnten – die Spieler, die 2025/26 verliehen waren.
Die zuletzt verliehenen Mauro Zalazar (Sporting Braga), Martin Wasinski (RFC Lüttich), Steve Noode (Titus Petange) und Ilyes Hamache (SC Amiens) haben angeblich keine Zukunft mehr beim FC Schalke 04. Das berichtet der "kicker".
Zumindest der 22-jährige Verteidiger Wasinski (32 Spiele, 1 Tor, 8 Vorlagen), Noode (31 Einsätze, 1 Vorlage) und Hamache (32 Einsätze, 6 Tore, 1 Vorlage) haben bei ihren Leihstationen durchaus Eindruck hinterlassen und dürften einen Markt haben. In Gelsenkirchen soll man zumindest hoffen, dass das Trio durch die Leihe "besser vermittelbar sein könnte".
Eine kleine Chance auf den Verbleib bei S04 darf sich dem Fachmagazin zufolge wohl vor allem Hamache ausrechnen. Amiens hatte bei der Leihe zwar eine Kaufoption vereinbart, diese verfiel allerdings nach dem Abstieg des Klubs. Sollte Hamache bei seiner Rückkehr nach Deutschland Punkte sammeln, könnte er einen Platz im Kader erhalten. Aber auch eine erneute Leihe oder ein Verkauf sei eine Option.
Druck auf den FC Schalke 04 hat etwas abgenommen
Wasinski, Zalazar und Hamache stehen noch bis Ende Juni 2028 bei S04 unter Vertrag, Noode bis zum Sommer 2029.
Grundsätzlich bestätigte Schalkes Sportchef Frank Baumann zuletzt im Gespräch mit dem "kicker", dass der Aufstieg den finanziellen Druck etwas gemindert habe: "Was ich sagen kann, ist, dass sich die Voraussetzungen dahingehend verbessert haben, dass wir nicht mehr den Verkaufsdruck wie vor einem Jahr spüren. In diesem Sommer können wir zudem auch proaktiv agieren. Gleichzeitig werden wir auch diesmal höhere Transfer-Einnahmen benötigen", so Baumann.


























