Die Formel-1-Saison 2026 ist zwar erst vier Rennen alt, doch schon jetzt machen Gerüchte über einen vorzeitigen Fahrer-Rauswurf die Runde. Treffen könnte es einen Piloten, der im direkten Duell mit seinem Teamkollegen bislang klar den Kürzeren gezogen hat.
Wann verliert der erste Fahrer sein Cockpit, und wen trifft es? Diese beiden Fragen werden zu Beginn einer Formel-1-Saison Jahr für Jahr aufs Neue diskutiert. Auch 2026 ist da keine Ausnahme.
Die brasilianische Journalistin Julianne Cerasoli, seit vielen Jahren Stammgast im Paddock, brachte gegenüber "UOL Esporte" etwas mehr Schwung in die Diskussion und nannte einen Piloten, der intern bereits schwer angezählt sein soll: Esteban Ocon vom Team Haas.
"Ocons Situation ist weit weg von rosig"
Teamchef Ayao Komatsu sei derzeit überhaupt nicht zufrieden mit dem 29-jährigen Franzosen, verriet die Formel-1-Kennerin. "Er mag ihn nicht besonders und ist mit seiner Leistung nicht zufrieden. Ich habe sogar gehört, dass noch unklar ist, ob Ocon die Saison zu Ende fährt. Es war sehr klar: Ocons Situation ist weit weg von rosig."
Das bisherige Formel-1-Jahr verläuft für Ocon sportlich in der Tat sehr enttäuschend. In vier Rennen fuhr er nur ein Mal in die Punkte. Platz zehn in Suzuka war allerdings schon sein einziges Highlight. In keinem der anderen drei Rennen fuhr er Zählbares ein. Im krassen Gegensatz dazu steht die Ausbeute von Teamkollege Oliver Bearman, der in seinem erst zweiten Königsklassen-Jahr schon 17 Zähler geholt hat.
"Der Abstand zwischen Ocon und Bearman hat sich in diesem Jahr vergrößert, was die Position des Franzosen innerhalb des Teams beeinflusst", stellte die Journalistin treffend fest.
Sollte sich Haas vorzeitig vom Franzosen trennen, gäbe es auf den aktuellen Formel-1-Ersatzbänken genügend Fahrer, die unmittelbar einspringen könnten. Einer dieser Fahrer ist Ex-Red-Bull-Pilot Yuki Tsunoda. Aber auch über Ferrari-Talent Rafael Camara wird schon fleißig spekuliert. Der junge Brasilianer hat seine Superlizenz seit einigen Tagen in der Tasche und dürfte theoretisch direkt beim US-Team einsteigen.





