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"Einzigartiger" Seixas "wird die Tour de France gewinnen"

Wunderkind Paul Seixas begeistert die Radsport-Welt
Wunderkind Paul Seixas begeistert die Radsport-Welt
Foto: © IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano
06. Mai 2026, 07:36
sport.de
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Zu Wochenbeginn teilte Radsport-Wunderkind Paul Seixas mit, sein Debüt bei der Tour de France 2026 (4. bis 26. Juli) feiern zu wollen. Eine Entscheidung des 19-Jährigen vom Team Decathlon – CMA CGM, die nicht bei allen Experten gut ankommt. Ein dänischer Ex-Profi ist allerdings überzeugt, dass der Youngster die Feuerprobe bestehen wird - und eines Tages die Frankreich-Rundfahrt gewinnen wird.

"Zu Beginn des Jahres dachte ich, dass es vielleicht sehr klug wäre, wenn er im ersten Jahr als 19-Jähriger nicht antritt", gestand Rolf Sørensen im Gespräch mit "TV2.dk", änderte nun allerdings seine Meinung bezüglich des Debüts von Paul Seixas bei der Tour de France: "Aber nachdem ich gesehen habe, wie er in den Radrennen, an denen er teilgenommen hat, völlig überlegen war, habe ich meine Meinung komplett geändert. Für mich macht das Sinn."

Nach seinen Siegen bei der Baskenland-Rundfahrt sowie beim Flèche Wallonne musste sich der Youngster zuletzt beim Monument Lüttich-Bastogne-Lüttich lediglich Superstar Tadej Pogacar geschlagen geben. Der Franzose wird am Tag der ersten Tour-Etappe in Barcelona 19 Jahre, 9 Monate und 10 Tage alt und damit der jüngste Teilnehmer der Rundfahrt seit Adrien Cento 1937 sein.

Tour de France: Seixas' Entwicklung "etwas Einzigartiges"

Dass das Ausnahmetalent bei der Rundfahrt in seinem Jahr zu viel Druck von den französischen Radsport-Fans bekommt, glaubt der Däne nicht: "Viele reden über den Druck des französischen Publikums, aber das ist nicht mehr als Motivation. Er wird von ihnen nur unterstützt, egal was er macht – besonders in seinem ersten Jahr. Ob er nun Dritter, Fünfter, Neunter oder Elfter wird, es wird niemals eine Enttäuschung sein."

Es sei wichtig, dass Seixas "sich selbst auf die Probe stellt und schaut, ob er drei Wochen durchhält. Man wird durch eine Grand Tour besser, egal welche es ist. In so jungen Jahren verbessert eine Grand Tour die körperliche Verfassung", erklärte der 61-Jährige dem TV-Sender weiter: "Ich habe gesehen, wie er die Rennen gefahren ist, und er fährt ja so, als wäre er schon seit zehn Jahren Profi."

Die Entwicklung des Franzosen sei "etwas Einzigartiges", geriet Sørensen ins Schwärmen. "Rein körperlich glaube ich nicht, dass er Spuren davontragen wird. Ich würde mich jetzt aber auch schon festlegen, dass er eines Tages die Tour de France gewinnen wird", prognostizierte der ehemalige Radsport-Profi.

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