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Nach Paukenschlag auf der PDC-Tour

Premier League? Darts-Sensation reagiert

Beau Greaves mischt die Darts-Welt auf
Beau Greaves mischt die Darts-Welt auf
Foto: © IMAGO/Godfrey Pitt
29. April 2026, 22:07
sport.de
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Als erste Frau hat Darts-Phänomen Beau Greaves ein Ranglistenturnier beim Profiverband PDC gewonnen. Die Engländerin ist von ihrem Erfolg noch immer ein wenig geschockt. Angesprochen auf eine mögliche Premier-League-Teilnahme zeigt sich "Beau 'n' Arrow" noch zurückhaltend.

Beim elften Players-Championship-Event der Saison schrieb Greaves am Montag nicht weniger als Darts-Geschichte.

Die 22-Jährige sicherte sich den Turniersieg, ihre Gegner hatten es in sich. So traf die Engländerin abschließend auf drei Weltmeister: Rob Cross (6:5), Gary Anderson (7:1) und Michael Smith (8:7). Das Finale entschied Greaves dank eines 142er-Checkout im entscheidenden Leg für sich.

"Das ist einfach unglaublich. Ich stehe immer noch ein bisschen unter Schock, aber es ist etwas, an das ich mich immer wieder gerne zurückerinnern werde", reflektierte Greaves ihren Erfolg mit ein bisschen Abstand im Gespräch mit "Sky Sports".

"Als ich aufwachte, fühlte ich mich einfach total entspannt und rundum wohl. Ich war einfach glücklich und habe die Spiele, die ich spielte, in vollen Zügen genossen. Je weiter man kommt, desto stärker werden die Gegner, und drei Weltmeister hintereinander zu schlagen, machte das Ganze noch besonderer", meinte die Darts-Hoffnungsträgerin.

Ihr 142er-Checkout gegen Smith seien "wahrscheinlich die besten drei Darts, die ich je geworfen habe", beschrieb Greaves den entscheidenden Moment zum Turniersieg.

Premier League? "Müsste wahrscheinlich die Darts-WM gewinnen"

Angesprochen auf eine mögliche Premier-League-Teilnahme präsentierte sich "Beau 'n' Arrow" noch zurückhaltend. "Ich müsste wahrscheinlich die Darts-Weltmeisterschaft gewinnen, um in die Premier League zu kommen", meinte sie.

"Ich hätte nie gedacht, dass ich meinen ersten Ranglistentitel jetzt gewinnen würde, wenn überhaupt, also werde ich einfach den Moment genießen, wieder zum Training zurückkehren und hart arbeiten. Wenn ich so weitermache wie bisher, weiß man nie, wo ich am Ende landen könnte", will sich Greaves selbst nicht zu sehr unter Druck setzen.

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