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Clayton und Humphries schalten sich ein

Darts-Zoff zwischen Littler und van Veen nur halb so wild?

Bei der Premier League Darts ging es zwischen Luke Littler und Gian van Veen heiß her
Bei der Premier League Darts ging es zwischen Luke Littler und Gian van Veen heiß her
Foto: © IMAGO
11. April 2026, 12:46
sport.de
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Bei der Premier League Darts in Manchester sind Luke Littler im Viertelfinale gegen Gian van Veen "alle Sicherungen durchgebrannt". Das zumindest sagte der deutsche Darts-Profi Florian Hempel zuletzt über den Zwischenfall im Decider der Neuauflage des WM-Finals. Zwei andere Premier-League-Stars sehen den Vorfall rund um die Youngsters weitaus weniger brisant.

Im Viertelfinale des Premier-League-Abends in Manchester lieferten sich Luke Littler und Gian van Veen ein packendes Duell, das erst im Decider entschieden wurde. In der ganz heißen Phase verpasste "The Giant" einen Dart auf Doppel-15, was sein englischer Gegner nach Ansicht des Dritten der Order of Merit etwas zu überschwänglich feierte.

Es sei ein Unding, verpasste Darts des Gegners so zu feiern, legte er nach: "Man jubelt nicht, wenn dein Gegner einen Wurf verfehlt. Er ist ein fantastischer Dartsspieler, aber ich glaube, heute Abend hat er sich echt daneben benommen. Er ist ein schlechter Verlierer." Littler reagierte nach dem Turnier auf Instagram, wo er einen Beitrag mit den Aussagen van Veens in seiner Story teilte und sieh mit lachenden Smileys versah.

Littler und van Veen gehen sich aus dem Weg

Die Folgen des Zwischenfalls waren auch eine Woche später beim Premier-League-Abend in Brighton noch spürbar. Tagessieger Jonny Clayton zufolge wärmten sich die zwei Streithähne in der englischen Küstenstadt in zwei unterschiedlichen Räumen auf. "Gian war bei Luke Humphries, Michael van Gerwen und mir und Luke Littler war im anderen Raum", erklärte der Waliser.

Überinterpretieren dürfe man das aber nicht, so "The Ferret" weiter: "Eigentlich sind sie sowieso immer in getrennten Trainingsräumen." Ein Anzeichen für Funkstille zwischen der Nummer eins und drei der Order of Merit sei das daher nicht. "Ich glaube nicht, dass da etwas dahintersteckt, es ist einfach so gelaufen", stellte Clayton am Donnerstagabend gegenüber "Sky Sports" klar.

Auch Luke Humphries monierte im Gespräch mit "ESPN", dass der Bühnen-Zoff zwischen Littler und van Veen überdramatisiert worden ist. "Manchmal rastet man einfach aus und Dinge können einen nerven. Ich glaube nicht, dass irgendjemand von Luke oder Gian im Recht oder Unrecht ist. Ich denke einfach, dass solche Dinge passieren. Man sollte den Streit einfach als das nehmen, was er ist – ein bisschen Drama", sagte er.

Humphries sicher: Themen bald schon wieder vorbei

Dass es zwischen dem Engländer und Niederländer noch lange "nicht allzu freundschaftlich zugehen wird", wie von van Veen zuletzt angekündigt, glaubt der Darts-Weltmeister von 2024 daher nicht: "Alle scheinen in den letzten fünf oder sechs Tagen viel darüber geschrieben zu haben, aber in zwei Wochen wird es vergessen sein. Es ist also eines dieser Szenarien: Jetzt ist es eine heiße Nachricht, nächste Woche ist es vorbei."

Es sei aber völlig normal, dass "man sich manchmal von den Emotionen mitreißen lässt und Dinge tut, bei denen man nachher denkt: 'Scheiße, ich wünschte, ich hätte das nicht getan.' Und man kann es nicht rückgängig machen – es ist geschehen", legte "Cool Hand Luke" abschließend nach.

England
Luke Littler
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England
Luke Humphries
L. Humphries
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22:26
Do, 28.05.
Beendet
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