Niko Springer klettert weiter in der Darts-Weltrangliste und ist nun die deutsche Nummer drei. Martin Schindler verliert trotz seiner Viertelfinal-Teilnahme in Sindelfingen eine Position.
Die Darts-Überraschung gegen Gary Anderson (6:3) und das damit verbundene Erreichen des Achtelfinals beim European Darts Grand Prix macht sich für Niko Springer in der Weltrangliste bezahlt. Der "Meenzer Bub" verbessert sich in der aktualisierten PDC Order of Merit um zwei Plätze und liegt nun mit 162.500 Pfund auf der 48. Position.
Springer ist somit die neue deutsche Nummer drei im Darts. Der 25-Jährige rangiert einen Platz vor Gabriel Clemens (159.500 Pfund). Der "German Giant" büßte in der Weltrangliste vier Positionen ein.
Vor Springer liegen aus deutscher Sicht noch Martin Schindler (18./ 441.250 Pfund) sowie Ricardo Pietreczko (34./ 283.000 Pfund).
Obwohl Schindler beim European Darts Grand Prix in Sindelfingen das Viertelfinale erreichte, verlor er einen Platz in der Zweijahres-Wertung. Den größten Sprung innerhalb der Top 32 machte Turniersieger Gerwyn Price.
Price erreicht Darts-Meilenstein
Der "Iceman" (625.750 Pfund) verbesserte sich um drei Ränge und ist nunmehr Siebter in der Darts-Weltrangliste. Price setzte sich im Finale von Sindelfingen mit 8:6 gegen Ross Smith durch. Der Waliser kommt somit auf zehn Titel auf der European Tour - einzig Michael van Gerwen (38) kann hier mehr Turniersiege vorweisen.
"Ich bin jetzt seit 12 Jahren bei der PDC, da ist ein Durchschnitt von weniger als einem Titel pro Jahr nicht gerade berauschend!", scherzte Price auf der Bühne.
Der Darts-Weltmeister von 2021 freute sich über die Unterstützung der Fans. "Früher hatte ich diese Unterstützung nie, aber ich genieße jeden Moment, den ich auf der Bühne verbringe – es ist großartig für mich und möge es noch lange so weitergehen", sagte ein zufriedener Price.

