Fabian Reese ist Kapitän, Fanliebling und Topstar von Hertha BSC. Obwohl seit geraumer Zeit auch Klubs aus dem deutschen Fußball-Oberhaus ein Auge auf den Offensivspieler geworfen haben sollen, verlängerte der 28-Jährige sein Arbeitspapier im Sommer 2025 bis Ende Juni 2030 - ein Verbleib ist nach dem erneut verpassten Aufstieg aber wohl nicht mehr in Stein gemeißelt.
"Fakt ist: Ich möchte eine Familie gründen. Ich möchte Bundesliga spielen. Ich habe einen sehr langen Vertrag und Hertha ist mein Verein", mit diesen Worten bekannte sich Fabian Reese im März 2026 im "Sky"-Podcast "Spielmacher - Fußball von allen Seiten" noch zu den Berlinern, rund einen Monat später ist die Stimmung beim gebürtigen Kieler aber wohl zumindest leicht gekippt.
"Ich bin tierisch enttäuscht von dem heutigen Spiel", erklärte Reese im Nachgang des 0:1 seiner Hertha gegen seinen Ex-Klub Holstein Kiel, nachdem die Alte Dame wohl auch die letzte Resthoffnung auf den Aufstieg begraben musste. Und weiter: "Was im Sommer passiert, das müssen wir schauen."
Eine Aussage, die auch abseits der Hauptstadt auf Gehör stoßen dürfte. An Interessenten soll es schließlich auch weiterhin nicht mangeln.
Berater bestätigt Bundesliga-Interesse an Hertha-Star
"Es ist richtig, dass es mehrere Interessenten aus der Bundesliga gibt", bestätigte Reeses Berater Dusan Jevtic jüngst der "Bild". "Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Hertha befindet sich in einer sehr wichtigen Phase. Da braucht es keine Unruhe."

Die Zeitung berichtete damals zudem, Reese wolle sich seinen Traum vom Erstligafußball "unbedingt erfüllen". Die Zweifel, dass dies mit Hertha gelingen wird, dürften nach der jüngsten Pleite nicht kleiner geworden sein. Außerdem hieß es, die Schmerzgrenze der Berliner würde bei zehn bis 13 Millionen Euro liegen. Eine Summe, die nicht sehr viele Vereine vom Markt drängen dürfte.
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Konkret kursierte zuletzt, dass der VfL Wolfsburg Reese von einem Wechsel in die Autostadt überzeugen will. Aktuell rangieren die Wölfe allerdings selbst auf einem Abstiegsplatz in der Bundesliga.




























