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Deutschlands Tennis-Ikone klärt auf

Boris Becker verkündet Zukunftsentschluss

Boris Becker will nicht mehr als Tennis-Trainer arbeiten
Boris Becker will nicht mehr als Tennis-Trainer arbeiten
Foto: © IMAGO/Atilano Garcia / SOPA Images
07. April 2026, 12:55
sport.de
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Für Deutschlands Tennis-Ikone Boris Becker steht mit Blick auf die Zukunft eine wichtige Entscheidung fest.

Der sechsmalige Grand-Slam-Champion will künftig nicht mehr als Trainer arbeiten, wie Becker in einer Medienrunde anlässlich der Laureus World Sports Awards klarstellte.

"Ich möchte keine Namen nennen, aber ich wurde oft gefragt, ob ich in den Trainer-Zirkus zurückkehren möchte, habe aber abgelehnt", verriet der 58-Jährige. Er habe "andere berufliche Ziele - ich arbeite viel mehr im Medienbereich. Das könnte ich nicht tun, wenn ich wieder als Coach in Vollzeit arbeiten würde", machte Becker deutlich.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Tennis-Legende

Für Ratschläge steht der TV-Experte den Tennis-Stars aber weiterhin zur Verfügung.

"Ich habe immer gesagt, dass ich offen für Telefonanrufe bin, wenn mich jemand von den Jungs anrufen will - und vielleicht haben sie das getan", so Becker: "Ich teile ihnen immer meine Sichtweise mit. Aber: Ohne, dass A jemand davon weiß. Und B, dass ich auf den Trainingsplatz zurückkehre."

Zwischen 2013 und 2016 coachte Becker Tennis-Superstar Novak Djokovic. Gemeinsam feierte das Duo sechs Grand-Slam-Siege. Ende 2023 übernahm der dreimalige Wimbledon-Champion den Trainerposten beim Dänen Holger Rune. Die Zusammenarbeit endete nach knapp vier Monaten. Zudem wurde Becker in der Vergangenheit immer wieder rund um die deutsche Nummer eins Alexander Zverev gehandelt.

"Meine Zeit als Trainer ist vorbei"

Er habe eine wundervolle Zeit gehabt, "aber meine Zeit als Trainer ist vorbei", erklärte Becker nun. Für den 58-Jährigen haben sich die Prioritäten verschoben. "Ich habe Familienzuwachs bekommen - das alles nimmt viel Zeit in Anspruch und ich habe einfach andere berufliche Ideen für mein Leben", machte Deutschlands Tennis-Ikone klar.

Becker wird die Tour weiterhin als TV-Experte begleiten.

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