Die Seattle Seahawks haben den Abgang eines Wide Receivers zu einem NFL-Kontrahenten abgewendet.
Die Seahawks haben sich dazu entschieden, Wide Receiver Jake Bobo in Seattle zu halten. Der 27-Jährige war in diesem Jahr Restricted Free Agent und hatte in der vergangenen Woche ein Offer Sheet bei den Jacksonville Jaguars unterschrieben. Da ihn Seattle zuvor mit dem "Right of First Refusal"-RFA-Tender belegt hatten, war es ihnen möglich, beim Angebot gleichzuziehen und den Spieler somit zu den neuen Konditionen zu halten.
Das Angebot der Jaguars war über zwei Jahre und 5,5 Millionen Dollar, von denen 4,5 Millionen Dollar garantiert sind. Durch Incentives kann der Gesamtwert des Deals auf bis zu sieben Millionen Dollar ansteigen.
Bobo war ursprünglich ein Undrafted Free Agent im Jahr 2023 und wurde in der vergangenen Saison von einigen Verletzungen geplagt, die ihn auf elf Spiele limitierten, nachdem er in seinen ersten beiden Saisons jeweils alle 17 Spiele gemacht hatte. In den Playoffs war er jedoch in allen drei Partien mit von der Partie.
Bobo bleibt nach zahlreichen Blessuren
Bobo hatte schon den Saisonauftakt im September mit einer Gehirnerschütterung verpasst. Im November musste er zwei Spiele mit Verletzungen an der Wade beziehungsweise der Achillessehne aussitzen und im Dezember war er zweimal einfach nicht im Kader. Entsprechend unauffällig war seine Production in der Saison: Er brachte es auf ganze zwei Receptions für 20 Yards.
In den Playoffs waren es zwar ebenfalls nur zwei Catches, doch gingen diese über 33 Yards und er fing einen 17-Yard-Touchdown im NFC Championship Game gegen die Los Angeles Rams. Zudem ist er generell ein produktiver Special-Teams-Spieler und ein sehr guter Blocker.
In jenem NFC Championship Game zog er sich eine Handfraktur zu, musste anschließend operiert werden und schaffte es dann dennoch rechtzeitig zum Super Bowl zurück, den die Seahawks gegen die Patriots gewannen.



































