NFL-Teams gelten gemeinhin als Cash Cows. Und doch gibt es im Sport einzelne Events, die offenbar lukrativer sind, wie Dolphins-Owner Stephen Ross nun verriet.
Laut dem Wirtschaftsmagazin "Forbes" sind die Miami Dolphins 7,5 Milliarden Dollar (Stand: August 2025) wert. Ihre jährlichen Einnahmen sollen sich auf 656 Millionen Dollar belaufen. Und dennoch ist dies nicht die lukrativste Errungenschaft im Portfolio von Stephen Ross.
Ross nämlich ist auch Haupteigner und Betreiber des Grand Prix von Miami in der NFL seit 2022. Das Rennen selbst findet um das Hard Rock Stadium, der Heimstätte der Dolphins, statt und wirft offenbar am dreitägigen Wochenende letztlich höhere Einnahmen ab als Ross bei den Dolphins verbucht.
Ross wurde in der Sendung "Squawk Box" von "CNBC" von Moderator Andrew Sorkin am Donnerstag gefragt: "Ich denke, Sie haben mit der F1 mehr Geld eingenommen als mit den Dolphins. Liege ich da falsch?" Ross, der nicht direkt antwortete, sagte daraufhin: "F1 war bislang großartig ... Wir haben mehr Zuschauer bei einem F1-Rennen an drei Tagen als mit den gesamten Dolphins-Dauerkarten, die wir verkauft haben."
Ross' Aussagen werfen Fragen auf
Allerdings werfen diese Aussagen zumindest mal Fragen auf. Der Miami-GP hatte im Jahr 2025 seine bisher höchste Zuschauerzahl von 275.000 über alle drei Tage verteilt laut "GP Destinations". Die Dolphins wiederum verbuchten in der Saison 2025 604.106 Zuschauer laut "ESPN". Zwar ist nicht bekannt, wie viele Dauerkarten am Ende in dieser Gesamtzahlen stecken, doch dürften es mehr sein als die Zuschauer in der Formel 1.
Was die Gesamteinnahmen betrifft, dürfte ebenfalls die NFL am Ende vorne liegen, da jedes NFL-Team allein schon aus dem gemeinsamen Geldpool, der hauptsächlich auf den TV-Einnahmen sowie dem zentralisierten NFL-Shop basiert, im vergangenen Jahr 432,6 Millionen Dollar kassierte. Dennoch dürfte ein einziges F1-Woche immer noch sehr lukrativ sein.



































