Die neue Formel 1 spaltet das Fahrerfeld. Einige wenige sind mit der neuen Generation der Autos und dem Fahrgefühl zufrieden. Andere wiederum sind im Dauer-Mecker-Modus. Fernando Alonso gehört dazu. Nach dem Großen Preis von China verspottete er die Königsklasse.
Seit dem Start der neuen Formel-1-Saison ist Fernando Alonso zum Dauer-Nörgler geworden. Gemeinsam mit anderen prominenten Fahrern wie Max Verstappen lässt der Aston-Martin-Pilot keine Gelegenheit aus, der neuen Königsklasse eins auszuwischen. Auch in China packte er diese Chance beim Schopfe.
"Vier Autos haben es nicht mal an den Start geschafft. Das ist also wahrscheinlich die schlechteste Show, die man haben kann", sagte der Spanier in Shanghai gegenüber Medienvertretern mit dem Verweis auf Lando Norris, Oscar Piastri, Gabriel Bortoleto und Alexander Albon, die es allesamt nicht bis zur Startaufstellung schafften und schon vorher aufgeben mussten.
Alonso: Die Starts machen Spaß, aber ...
Das ist in den Augen des zweimaligen Weltmeisters aber nicht das einzige Dilemma der neuen Formel 1. Alonso findet: Auch die Fahrer, die am Rennen teilnehmen können, können einfach keine gute Motorsport-Show liefern.
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"Die Starts machen Spaß", sagte er zwar. Dies hänge aber lediglich mit dem Ladezustand der Batterie zusammen. "Es stimmt, dass wir in der ersten Runde alle das gleiche Batterie-Level haben - sie ist voll. Dann fängt aber diese Batterie-WM an, in der wir [Aston Martin] nicht so gut sind wie die anderen", moserte der Routinier.
Aston Martin erlebt Formel-1-Debakel
"Nicht so gut" ist dabei noch eine schmeichelhafte Bezeichnung für den Status quo von Aston Martin. Bislang hat es das britische Team noch nicht mal geschafft, einen Wagen überhaupt ins Ziel zu bringen. Der Honda-Motor löst derart starke Vibrationen aus, dass Alonso und Teamkollege Lance Stroll gar um ihre Gesundheit fürchten.
Auf Onboard-Aufnahmen vom Rennen in China ist sogar zu sehen, wie der Spanier mehrfach auf der Geraden die Hände vom Lenkrad nimmt, um seine Knochen zu schonen. So schlecht die neue Formel 1 in seinen Augen auch sein mag, sein Arbeitgeber ist derzeit noch ein gutes Stück schlechter.








