Nachdem sie kürzlich ihren besten Wide Receiver per Trade abgegeben haben, sollen die Miami Dolphins nun gegenüber der NFL-Konkurrenz klargestellt haben, dass ein anderer Offensiv-Star nicht zum Verkauf steht.
Running Back De'Von Achane steht für einen Trade nicht zur Verfügung. Das soll Teams gesagt worden sein, die in den vergangenen Tagen bei den Dolphins angefragt hatten, wie Adam Schefter von "ESPN" berichtete.
Die Dolphins haben ihren Kader unter der neuen sportlichen Führung von General Manager Jon-Eric Sullivan und Head Coach Jeff Hafley massiv verändert und jüngst auch noch Top-Receiver Jaylen Waddle in einem Trade zu den Denver Broncos geschickt. Doch Achane soll bleiben.
Achanes Rookie-Vertrag läuft nach dieser Saison aus, sodass bei ihm wohl eine Vertragsverlängerung ansteht. "Ich meine, er ist ein fantastischer Spieler", sagte Sullivan während der NFL Combine in Indianapolis vor wenigen Wochen. "Wir wollen, dass er auch in Zukunft ein Teil dieser Sache ist ... Wir werden diese Gespräche sowohl mit ihm als auch mit einigen anderen Jungs führen, während wir voranschreiten, aber das wird erst später im Sommer der Fall sein."
Dolphins setzen aufs Run Game
Nachdem man sich bereits von Quarterback Tua Tagovailoa, Waddle und zuvor schon Wide Receiver Tyreek Hill getrennt hatte, dafür in erster Linie den mobilen QB Malik Willis verpflichtete, scheint die Marschroute für die Offense unter dem neuen Offensive Coordinator Bobby Slowik klar zu sein: das Run Game wird in den Fokus rücken. Achane ist dafür offenbar als Herzstück vorgesehen und Willis wird sicherlich auch den einen oder anderen designten Run hinlegen.
In der vergangenen Saison, als es auch schon nicht sonderlich rund lief in Miami, war Achane noch einer der wenigen Lichtblicke und legte Karrierebestwerte mit 1350 Rushing Yards und acht Touchdowns hin. Er führte die Liga zudem mit 5,7 Yards pro Carry an. Darüber hinaus brachte es der 24-Jährige auch noch auf 67 Receptions für 488 Yards und vier Touchdown-Catches.
Die Möglichkeiten der Dolphins sind in dieser Saison allerdings deutlich limitiert, da sie ab Juni, wenn auch die Entlassungen von Tagovailoa und Edge Rusher Bradley Chubb bilanziell verbucht sein werden, Dead Money in Höhe von rund 179 Millionen Dollar schlucken müssen. Das heißt, unter dem Gesamt-Salary-Cap von 301,2 Millionen Dollar bleiben nur etwas mehr als 120 Millionen Dollar für den gesamten Kader übrig.



































