Seit Wochen wird Jürgen Klopp mit einer Rückkehr auf die Trainerbank und einem Engagement bei Real Madrid in Verbindung gebracht. Was ist wirklich dran an den spektakulären Gerüchten? Ein Medienbericht bringt etwas Licht ins Dunkle.
Wie "ESPN" unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen vermeldet, steht nämlich Mauricio Pochettino bei den Verantwortlichen der Königlichen hoch im Kurs. Der aktuelle US-Nationalcoach könnte nach der WM das Zepter in der spanischen Hauptstadt übernehmen, heißt es.
Für Pochettino spricht unter anderem, dass er einer der Top-Kandidaten des allmächtigen Real-Chefs Florentino Pérez sein soll - und nach jetzigem Stand auf dem Markt ist, weil sein Vertrag beim US-Verband nach der Endrunde im eigenen Land ausläuft.
Der 54-Jährige könnte bei Real auf Interimstrainer Raul Arbeloa folgen, der im Januar für den geschassten Ex-Coach Xabi Alonso übernahm.
Während Real sich nie offiziell dazu äußerte, wie lange die Amtszeit des 43-Jährigen dauern soll, kam dieser laut "ESPN" intern nie als Dauerlösung in Frage. Arbeloa könnte demnach nach Saisonende wieder in die Nachwuchsabteilung Reals wechseln. Dort arbeitete er auch vor seiner Beförderung zu den Profis.
Pochettino brächte deutlich mehr Trainer-Erfahrung mit ins Bernabeu als Arbeloa. Bei Espanyol Barcelona, beim FC Southampton, bei Tottenham Hotspur, Paris Saint-Germain und beim FC Chelsea arbeitete der Argentinier in der Vergangenheit bereits als Chefcoach.
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Die USA betreut er seit September 2024.
Real Madrid: Kommt Pochettino statt Klopp?
Sollte sich Real auf Pochettino festlegen, würde sich ein Engagement Klopps in Madrid zunächst zerschlagen. Auch ihn soll Pérez sehr schätzen.
Zuvor hatten die "Salzburger Nachrichten" geschrieben, beim Brauseunternehmen herrsche Unzufriedenheit über Klopps Arbeit als globaler Fußballchef.
Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff dementierte dies jedoch deutlich.
































