Am Montagabend blamierte sich Real Madrid im Liga-Derby gegen den FC Getafe. Zu allem Überfluss wurden nach dem Spiel auch noch schwere Vorwürfe gegen den deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger laut.
Der Verteidiger soll seinen Gegenspieler Diego Rico absichtlich mit dem Knie am Kopf getroffen haben - zumindest behauptet das der Profi des FC Getafe nach dem Match, in dem sich der Außenseiter überraschend bei den Königlichen durchgesetzt hatte (1:0).
Rüdiger habe versucht, "mir das Gesicht einzuschlagen", klagte Rico im spanischen Radiosender "Cadena Cope": "Ich glaube, in solchen Situationen, bei diesem aggressiven Verhalten, ist es offensichtlich, dass er mich absichtlich angreift."
Im Vorfeld der Szene habe der Real-Star bereits auf ihn eingeredet. "Dann, gleich im nächsten Spielzug, kam der Ball zu mir, und man konnte sehen, wie er seinen Mitspieler praktisch aus dem Weg räumte, um mir das Gesicht einzuschlagen."
Ex-Referee hätte Rüdiger bestraft
Dass Rico nach dem Vorfall weiterspielen konnte, war aus seiner Sicht pures Glück. "Wenn er mich falsch erwischt hätte, wäre ich da einfach liegen geblieben, platt auf dem Spielfeld."
Hätte er ein ähnliches Foul begangen, wäre er "für zehn Spiele gesperrt" worden, behauptete der Linksverteidiger. Die Szene blieb für Rüdiger, der am Dienstag seinen 33. Geburtstag feierte, ohne Folgen.
Ex-Referee Alfonso Pérez Burrull sagte dazu bei "Radio Marca": "Das ist eine Aktion, die vom VAR hätte überprüft werden sollen, denn meiner Ansicht nach hätte Rüdiger vom Platz gestellt werden müssen."
Real war ohne den verletzten Kylian Mbappé angetreten, Martín Satriano (39.) schockte die Gastgeber mit einer traumhaften Volleyabnahme aus 17 Metern.
In der Nachspielzeit sah Madrids Franco Mastantuono (90.+5) die Rote Karte, kurz darauf musste auch Getafes Liso (90.+7) mit Gelb-Rot vom Platz.
So kassierte Real erstmals seit 2020 in LaLiga wieder zwei Pleiten in Folge, am vorherigen Spieltag hatte der Tabellenzweite schon bei CA Osasuna verloren (1:2).
































