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"Überzeugt, dass wir mit ihm den Turnaround schaffen"

Offiziell: Thioune beerbt Steffen bei Werder Bremen

Daniel Thioune heuert bei Werder Bremen an
Daniel Thioune heuert bei Werder Bremen an
Foto: © IMAGO/osnapix / Titgemeyer
04. Februar 2026, 12:31
sport.de
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Die Trainersuche von Werder Bremen ist beendet: Wie der kriselnde Bundesligist am Mittwoch bekannt gab, tritt Daniel Thioune die Nachfolge von Horst Steffen an.

Werder Bremen hat seinen Hoffnungsträger im Abstiegskampf gefunden. Daniel Thioune übernimmt das Traineramt bei den Grün-Weißen, die sich am Sonntag nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach von Horst Steffen getrennt hatten. Der neue starke Mann an der Seitenlinie bringt seinen Vertrauten Jan Hoepner als Assistenten mit.

Vor seiner Unterschrift beim SVW löste der 51-Jährige sein noch bis 2028 gültiges Arbeitspapier bei Zweitligist Fortuna Düsseldorf auf. Ende Oktober war er bei den Rheinländern freigestellt worden. Ob nun eine Ablöse fällig wurde, ist nicht bekannt.

"Wir hatten sehr gute Gespräche mit Daniel. Seine Idee vom Fußball, seine Art und seine Herangehensweise an unsere aktuelle sportliche Situation waren ausschlaggebend für die Entscheidung. Wir sind überzeugt, dass wir mit ihm den Turnaround schaffen werden", wurde der zuletzt vielkritisierte Geschäftsführer Clemens Fritz zitiert.

Thioune brennt auf seine neue Aufgabe: "Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit der Mannschaft und ich bin überzeugt, dass es uns gelingen wird, erfolgreich miteinander zu arbeiten und die Ziele des Vereins zu erreichen. Nach den sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen war für mich schnell klar, dass ich zu Werder gehen möchte."

Thioune kennt den Abstiegskampf

Dass Thioune weiß, wie es im Tabellenkeller zugeht, hatte er 2022 bei F95 gezeigt. Im Februar übernahm der Übungsleiter den Traditionsklub auf Platz 15 und beendete die Saison im gesicherten Mittelfeld.

Video: Werder Bremen: Darum musste Steffen gehen

Nur ein Jahr später führte Thioune das Team auf Platz vier der 2. Bundesliga und scheiterte weitere zwölf Monate darauf erst in der Relegation gegen den VfL Bochum auf dramatische Weise am Aufstieg.

Pikant: In der Saison 2020/2021 stand der Coach beim Bremer Erzrivalen Hamburger SV an der Seitenlinie, scheiterte mit den Rothosen aber am Aufstieg. Daher trennten sich die Wege nach weniger als zwölf Monaten schon wieder.

Werder Bremen kassierte Absagen von zwei Bos

Vor Thiounes Verpflichtung war es Werder nicht gelungen, einen der beiden Wunschkandidaten Bo Henriksen und Bo Svensson von einer Zusammenarbeit zu überzeugen.

Bei Henriksen legte Mainz dem Vernehmen nach sein Veto ein, wollte den vertraglich noch gebundenen Dänen nicht zu einem direkten Konkurrenten ziehen lassen.

Svensson wiederum lehnte Berichten zufolge die Bremer Offerte ab, weil er von der Kaderqualität nicht überzeugt war und ohnehin lieber in einem anderen Land arbeiten wollte. So schwenkte Werder auf Thioune um.

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