Die Minnesota Vikings haben am Freitagabend bekannt gegeben, dass sie General Manager Kwesi Adofo-Mensah vor die Tür gesetzt haben. Vorausgegangen waren Berichte von Adam Schefter ("ESPN"), wonach es im Saisonverlauf zu Spannungen innerhalb der Organisation gekommen sei.
"Nach unseren jährlichen organisatorischen Treffen zum Saisonende in den vergangenen Wochen und nach sorgfältiger Abwägung haben wir entschieden, dass es im besten Interesse des Teams ist, unsere Football-Operationen mit einer neuen Führung fortzuführen", ließen die Vikings-Besitzer Mark und Zygi Wilf in einem Statement verlauten.
"Solche Entscheidungen fallen nie leicht. Wir sind dankbar für Kweisis Beiträge und sein Engagement für die Organisation in den vergangenen vier Jahren und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute."
Bis zum Draft wird Rob Brzezinski, bisher Executive Vice President of Football Operations, die Geschicke bei den Vikings leiten. "Rob bringt enorme Glaubwürdigkeit und Erfahrung mit, kennt unseren Kader genau und besitzt die Fähigkeit, Konsens zu schaffen sowie auf die Expertise unseres Personals und unserer Trainer zu vertrauen. Nach dem Draft beabsichtigen wir, eine gründliche Suche durchzuführen, um unseren nächsten General Manager zu finden", heißt es im Statement weiter.

NFL: Bei den Vikings ging es "hässlich" zu
Schefter schrieb auf "X" unter Berufung auf eine ligainterne Quelle, dass es im Saisonverlauf "hässlich" zugegangen sei. Erst vor sieben Monaten hatte Adofo-Mensah eine mehrjährige Vertragsverlängerung unterschrieben.
2022 war er zu den Vikings gestoßen, woraufhin die Franchise in drei von vier Spielzeiten eine positive Bilanz vorweisen konnte. In der Postseason sprang jedoch kein Sieg aus zwei Spielen heraus.
In der Kritik stand insbesondere Adofo-Mensahs Bilanz im Draft: Nur 172 Starts lieferten jene Spieler, die unter seiner Ägide gedraftet wurden – der zweitniedrigste Wert aller Teams in diesem Zeitraum.





