Marc-André ter Stegen hat das Kapitel FC Barcelona nach Verletzungspech und einer Trockenrasur durch die Barca-Bosse abgeschlossen, will beim FC Girona seinen Platz im Tor der deutschen Nationalmannschaft sichern. Bei Kult-Trainer Peter Neururer und einem Fußball-Kommentator löst der Abgang wütende Reaktionen aus - Trainer Hansi Flick kriegt sein Fett weg.
Marc-André ter Stegen hatte in Barcelona keine Zukunft mehr - und das schon seit Monaten. Noch vor dem Saisonstart hatte sich Trainer Hansi Flick dem Wunsch (oder Diktum) von Barca-Boss Joan Laporta und Sportdirektor Deco gefügt und den Deutschen zur Nummer drei degradiert. Als neue Nummer 1 kam Joan Garcia für 25 Millionen Euro von Stadtrivale Espanyol.
Dass und wie Flick dies damals kommunizierte, bringt Fußball-Reporter Christian Straßburger auf die Palme. "Wie er (Flick) mit ter Stegen in der Öffentlichkeit umgegangen ist, finde ich richtig asozial", kritisierte der TV-Kommentator beim "Fantalk" auf "Sport1" den Übungsleiter der Katalanen.
"Er sagt dann auch noch ohne Not, als ter Stegen verletzt war: Wenn er zurückkommt, spielt er eh nicht. Was ist das?!", wetterte Straßburger weiter Richtung Flick.
Auch Peter Neururer stieg in die Schelte ein. Die Barca-Bosse hätten den "Berufsstand Trainer" geradezu "enteiert", stimmte der langjährige Bundesliga-Coach einer entsprechenden Frage zu.
Peter Neururer kritisiert Flick und den FC Barcelona
Er selbst hätte sich das als Trainer nie gefallen lassen, öffentlich zu verkünden, was Präsident und Sportdirektor sich wünschen. "Meine Reaktion wäre gewesen: 'Herr Präsident, ich schenke dir meinen Trainingsanzug und jetzt machst du die Mannschaft selber'", polterte Neururer.
Ter Stegen spielte seit 2014 für den FC Barcelona, stieg bei Barca gar zum Kapitän auf. Ein Status, der dem Torwart im Sommer nicht half, als das Barca-Triumvirat Laporta, Deko und Flick den Daumen senkte.
Weil Bundestrainer Julian Nagelsmann klarmachte, ter Stegen könne bei der WM das deutsche Tor nur hüten, wenn er regelmäßig spielt, flüchtete ter Stegen im Winter-Fenster per Leihe zum abstiegsbedrohten FC Girona.





























