Schon seit Wochen wird darüber spekuliert, dass Robert Lewandowski den FC Barcelona nach dem Ende der Saison 2025/26 verlassen muss. Stand jetzt spricht einem Medienbericht zufolge so gut wie alles dafür.
Wie die spanische Sportzeitung "Marca" berichtet, endet die Zeit von Stürmer Robert Lewandowski bei den Katalanen wohl nach der laufenden Saison. Die Chance, dass sein Vertrag noch einmal verlängert werde und er doch bleibe, sei "minimal", urteilt das Blatt.
Gründe dafür soll es mehrere geben. Zum einen wäre da Lewandowskis hohes Gehalt, das sich Barca nicht mehr leisten möchte. Laut "Marca" müsste der Stürmer im Fall einer Vertragsverlängerung mit reduzierten Bezügen rechnen. Doch selbst dann wäre sein Gehalt immer noch so hoch, dass es für den Klub eine Belastung darstellen würde.
Der zweite wichtige Faktor laut "Marca": In der kommenden Saison wäre Lewandowski 38 Jahre alt. Dabei zeigt sich schon jetzt, dass er verletzungsanfälliger wird. Allein in dieser und der vergangenen Saison litt der Pole vier Mal unter einer muskulären Verletzung, die ihn teils mehrere Wochen außer Gefecht setzte.
Schielt Barca auf Bayern und den BVB?
Gleichzeitig präsentiert sich der frühere BVB- und Bayern-Knipser aber auch nach wie vor als absoluter Musterprofi. Obwohl er seinen Stammplatz nicht mehr sicher hat, liefert er regelmäßig seine Leistung und Tore ab. 10 Mal hat er 2025/26 in 21 Einsätzen bereits eingenetzt. Mit neun LaLiga-Toren rangiert er in der Torschützenliste auf Platz vier.
Trotz dieser beeindruckenden Zahlen steht ein Abschied laut "Marca" bevor. Die Barca-Bosse sondieren angeblich schon den Stürmer-Markt, um geeigneten Ersatz zu finden. Kandidaten sind der Zeitung zufolge Julián Álvarez, Harry Kane, Serhou Guirassy und auch Dušan Vlahović. Eine konkrete Spur führt bisher aber zu keinem dieser Knipser.
Wann die Zukunftsentscheidung rund um Lewandowski fällt, ist nicht ganz klar. Die Barca-Verantwortlichen schoben das Thema vorsorglich schon Richtung Saisonende, um keinen unnötigen Nebenkriegsschauplatz zu eröffnen.



























