Trainer-Knall bei den Königlichen: Xabi Alonso ist nicht mehr Trainer von Real Madrid. Die Spieler traf diese Entscheidung offenbar völlig unvorbereitet.
Das Kapitel Xabi Alonso bei Real Madrid ist nach einem halben Jahr schon wieder beendet.
Laut spanischen Medien waren die Real-Profis total überrascht von der Entlassung. Es soll zudem eine offizielle und eine inoffizielle Version für die Gründe der Trennung gegeben haben.
Schon gegen Ende des Jahres war durchgesickert, dass Alonso um seinen Job zittern muss. In der Liga hatten die Königlichen vier Partien in Serie nicht gewonnen. Auch in der Champions League kriselte es. Es war von Endspielen die Rede. Vor allem zwischen Alonso und Top-Spieler Vinicius Junior hat es immer wieder geknirscht.
Real Madrid: Keine Kommunikation mit dem Team?
Zuletzt hatte sich die Lage aber eigentlich wieder entspannt. In LaLiga gewann Real wieder in Serie und erreichte in der Supercopa das Finale. Doch die Pleite gegen den Erzrivalen FC Barcelona (2:3) kostete Alonso den Job.
"Marca" berichtet, dass der Rauswurf Alonsos das Team völlig überrascht habe. Niemand soll diese Eskalation erwartet haben, schreibt die Zeitung. Die Spieler sollen eher davon ausgegangen sein, dass es unter dem Basken vorangehe und sich die Beziehung deutlich verbessert haben.
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Einige Spieler sollen von dem Trainer-Beben auch erst durch die offizielle Mitteilung des Klubs erfahren haben, heißt es weiter. Es soll keine interne Kommunikation mit dem Team gegeben haben.
Im offiziellen Statement schrieb der Klub von einer einvernehmlichen Trennung, die das Resultat eines Gesprächs zwischen Alonso und den Real-Bossen gewesen sei. Diese Unterredung sei aber nicht von Alonso initiiert worden. Der 44-Jährige habe aber die Zeichen der Zeit verstanden.
Laut "Mundo Deportivo" gibt es auch eine inoffizielle Version zum Rauswurf. Dieser zufolge war Real-Präsident Florentino Pérez mit dem Auftritt im Supercopa-Finale gegen Barcelona derart unzufrieden, dass er alleine beschlossen habe, die Ära von Alonso schon wieder zu beenden.
































