Die Green Bay Packers und Head Coach Matt LaFleur kassierten am Wochenende eine bittere Pleite gegen die Chicago Bears. Während sich der NFL-Coach anschließend noch nicht zu seiner Zukunft äußern wollte, kündigte er tags darauf eine schnelle Entscheidung an.
"Bei allem Respekt für Ihre Frage, aber jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür", erklärte der sichtlich niedergeschlagene Cheftrainer der Packers direkt nach der Partie auf Nachfrage bezüglich seiner Zukunft: "Ich leide einfach mit diesen Jungs. Ich kann nur daran denken, was gerade passiert ist. Für alles andere wird es später noch Zeit geben."
Diese Zeit scheint schnell gekommen zu sein. "Wir haben uns im Flugzeug kurz unterhalten, und wir werden uns entweder später am Abend oder morgen irgendwann treffen", sagte LaFleur am Sonntag.
Mit "Wir" meint er sich selbst und Teampräsident Ed Policy, der ohnehin jüngst erklärte, er wolle keinen Coach in ein letzten Vertragsjahr gehen lassen. Eben dies wäre allerdings der Fall, sollte in der Offseason keine Entscheidung getroffen werden.
LaFleur wollte sich nicht dazu äußern, ob er bereit wäre, noch ein Jahr mit seinem aktuellen Vertrag zu trainieren, falls die Packers ihm keine Verlängerung anbieten sollten. "Auch das ist momentan nicht mein Fokus", sagte er. "Die Gespräche werden in Kürze stattfinden", kündigte er an.
NFL: LaFleur hofft auf einen Verbleib
Seiner Hoffnung zufolge sollen diese Gespräche in einer Verlängerung enden, denn es bedeute ihm alles, die Packers zu trainieren, verkündete LaFleur. "Meiner Meinung nach ist dies die beste Organisation der Welt. Das macht mich sehr demütig."
Als er gefragt wurde, warum er der richtige Mann für diesen Job sei, sagte LaFleur: "Ich glaube nicht, dass das Fragen an mich sind. Wie ich bereits sagte, konzentriere ich mich ausschließlich darauf, Lösungen für einige unserer Probleme zu finden und herauszufinden, warum gestern alles schiefgelaufen ist.
Die Packers hatten zeitweise mit 18 Punkten geführt, im Schlussspurt dann aber doch noch eine Pleite kassiert. Und das ausgerechnet gegen die Chicago Bears, den wohl ärgsten Rivalen des Teams.
















