WM-Gastgeber Kanada handelte sich im letzten Gruppenspiel gegen die Schweiz eine knappe Niederlage ein. Auch ein durchaus spannender Plan von Trainer Jesse Marsch mit Alphonso Davies vom FC Bayern konnte daran nichts ändern.
Der Übungsleiter der Kanadier hatte vor dem Spiel nämlich angekündigt, dass Außenverteidiger Davies wieder einsatzbereit sei. Zwar reiche es nicht für die Startelf, er erwarte jedoch einen Einsatz, hatte Marsch erklärt.
Davies nahm gegen die Schweiz also wenig überraschend zunächst auf der Bank Platz. Dort blieb er allerdings über die gesamte Spielzeit sitzen. Darauf nach der Partie angesprochen gab Marsch zu: "Um ehrlich zu sein, Alphonso war noch nicht so weit. Also habe ich ihn ein bisschen als Ablenkungsmanöver benutzt", so Marsch der erreichen wollte, "dass die Schweiz sich mit ihm auseinandersetzen muss."
Für das Sechzehntelfinale am kommenden Sonntag in Los Angeles sei der Kapitän jedoch "bereit". Dort bekommen es die Kanadier mit Südafrika zu tun. Der Gastgeber steht erstmals in der K-o.-Phase einer Weltmeisterschaft.
Anzeige
Davies-Aus beim FC Bayern?
Dass dieses Ablenkungsmanöver überhaupt möglich war, ist der Tatsache geschuldet, dass Alphonso Davies wieder einmal verletzt ausfiel. Seine ausgedehnte Verletzungshistorie soll auch einer der Gründe sein, weshalb seine Zukunft beim FC Bayern unklar ist.
Intern soll es immer mehr Zweifel geben, ob der Außenverteidiger noch die tragende Rolle beim deutschen Rekordmeister übernehmen kann, die er einst bekleidete und wegen der er einen stattlichen Vertrag mit einem Jahresgehalt von knapp 20 Millionen Euro unterschrieb.
Ein klares Indiz für die Zweifel der Verantwortlichen ist auch die bevorstehende Verpflichtung von DFB-Shootingstar Nathaniel Brown, der für angeblich rund 55 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt an die Isar wechseln soll.



























