Vor dem WM-Viertelfinale zwischen Argentinien und der Schweiz (3:1 n.V.) sorgte der frühere deutsche Nationaltorhüter Jens Lehmann bei den Eidgenossen mit einem spitzen Spruch für Ärger. Nach dem Spiel schoss Ex-BVB-Profi Manuel Akanji heftig zurück.
Die Rollen waren vor dem Duell zwischen Titelverteidiger Argentinien und dem Überraschungsteam aus der Schweiz klar verteilt: Nicht nur bei den Buchmachern waren Lionel Messi und Co. haushoch favorisiert.
Auch Deutschlands Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann rechnete mit einem deutlichen Ergebnis und unkte im Gespräch mit der Zeitung "Blick": "Ich glaube, die Schweizer freuen sich am meisten darauf, irgendwie nach dem Spiel von Messi vielleicht ein Trikot zu bekommen oder so."
Erwartungsgemäß kam der flapsige Spruch im Lager der Eidgenossen nicht allzu gut an. Umso mehr wollten die Schützlinge von Trainer Murat Yakin beweisen, dass Lehmann im Unrecht war. Sie ließen Taten folgen: Trotz Unterzahl zwang der Underdog die Argentinier in die Verlängerung, erst spät kippte die Begegnung zugunsten der Südamerikaner.
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"Bis zum 2:1 in der 112. Minute hatte Argentinien praktisch keine einzige Torchance. Wir haben es sehr gut gemacht und waren das bessere Team", erklärte der ehemalige Dortmunder Manuel Akanji am "ARD"-Mikrofon trotzig.
Ex-BVB-Star schießt gegen Lehmann und Deutschland
Danach widmete sich der erfahrene Abwehrspieler dem Mann, der mit seiner Prognose im Vorfeld für so viel Wirbel gesorgt hatte.
"Liebe Grüße auch an Jens Lehmann, der gesagt hat, wir sind nur hier zum Trikottauschen. Man hat heute gesehen, was wir können - auch zu zehnt", konterte Akanji.
Im Schweizer TV legte der 30-Jährige später nach: "Ich finde es krass, dass man solche respektlosen Aussagen trifft, nachdem wir jahrelang so gute Leistungen gezeigt haben - auch bei diesem Turnier. Erst recht, wenn man sieht, wo Deutschland steht und wie sie zuletzt performt haben."
Deshalb seien Lehmanns Worte "auf jeden Fall" zusätzliche Motivation für die Mannschaft gewesen, so Akanji.









