Auf der vorletzten Etappe wird es morgen noch einmal richtig heftig. Es geht über 187 Kilometer von La Calahorra nach Collado del Alguacil. Nochmals handelt es sich um eine Bergankunft. Doch schon zuvor stehen vier Berge, drei davon der ersten Kategorie im Weg. Da könnte im Gesamtklassement durchaus noch einmal Bewegung reinkommen. Für heute soll es das gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse und bis morgen!
17:33
Weitere Wertungen
In der Mannschaftswertung liegt das Decathlon CMA CGM Team nach wie vor knapp eine Stunde vorn und dürfte auf den verbleibenden zwei Etappen nicht mehr einzuholen sein. Zum angriffslustigsten Fahrer wurde heute übrigens Eddie Dunbar gewählt.
17:28
Bergtrikot praktisch vergeben
In Sachen Grün hat sich heute nichts getan. Also führt Wout van Aert weiterhin vor seinem Teamkollegen Matthew Brennan. Beim Bergtrikot allerdings ist mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Trotz der Enttäuschung letztlich nur Etappenzweiter geworden zu sein, hat Santiago Buitrago sein Punktekonto auf 78 Zähler aufgestockt. Da bei dieser Vuelta noch maximal 53 auf der Straße liegen, könnte Wout van Aert rechnerisch noch vorbeiziehen, was bei 38 Zählern Rückstand schon unwahrscheinlich ist. Zudem hat der Belgier unlängst verkündet, sich auf sein Grünes Trikot konzentrieren zu wollen. Andreas Leknessund liegt 49 Punkte zurück, was sich auch nur noch theoretisch aufholen lässt.
17:24
Mas bleibt in Rot
Am Ende kamen noch elf der einstigen Ausreißer vor den Rundfahrtfavoriten ins Ziel. Mit gut fünf Minuten Rückstand rollten die Top 4 der Gesamtwertung dann geschlossen über den Strich. Folglich verteidigt Enric Mas sein Rotes Trikot souverän, liegt weiterhin gut anderthalb Minuten vor Primož Roglič. Dritter bleibt Felix Gall. In der Nachwuchswertung hat Oscar Onley auf den letzten Metern doch noch sechs Sekunden gegenüber Jakob Omrzel gewonnen, behauptet das Weiße Trikot mit nun über einer Minute Vorsprung.
17:17
Aktivposten des Tages
Bereits nach gut einem Drittel der Etappe tauchte heute erstmals der Name Eddie Dunbar auf, da schloss der Ire zur damaligen Spitzengruppe auf. Fortan gehörte der Mann vom Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team zu den Aktivposten des Tages und mischte bis ganz zum Ende mit. Am Schlussanstieg war seine Mannschaft mit zwei Fahrern im Spitzenquartett vertreten. Zunächst agierten diese zu zögerlich. Also setzt Santiago Buitrago die Attacke. Doch Dunbar hatte die Beine, um das zu korrigieren und fuhr ein paar Hundert Meter vor dem Ziel am Kolumbianer vorbei. Damit holte der 30-Jährige seinen insgesamt dritten Etappensieg bei der Vuelta.
211km
17:17
Klassementfahrer im Ziel
Noch ist das Rennen nicht beendet. Die Gruppe der Klassementfahrer besteht nur noch auch sechs Profis. Jakob Omrzel setzt sich zwischenzeitlich ab, greift das Weiße Trikot von Oscar Onley an. Doch bis ins Ziel schafft der Slowene das nicht. So kommt die Gruppe weitgehend geschlossen an.
211km
17:11
Sieg für Dunbar!
So ist Eddie Dunbar nicht mehr zu stoppen. Der 30-Jährige kämpft sich ins Ziel und gewinnt dieses Bergankunft in den Peñas Blancas. Mit 14 Sekunden Rückstand kommt Santiago Buitrago an. Dritter wird Thomas Gloag.
210km
17:09
Dunbar ist wieder dran
Tatsächlich schließt Eddie Dunbar auf und fackelt nicht lange. Der Ire fliegt am Kontrahenten vorbei. Für Santiago Buitrago muss das ein heftiger Schlag sein, der steht förmlich.
210km
17:08
Letzter Kilometer
Santiago Buitrago kämpft, geht auf den letzten Kilometer. Doch noch immer steigt die Straße deutlich an. Eddei Dunbar kommt näher. Das wird noch richtig spannend.
209km
17:06
Attacke von Buitrago!
Dann tritt Santiago Buitrago unwiderstehlich an! Dem Kolumbianer kann keiner folgen. Vor allem Thomas Gloag und Marcel Camprubí scheinen nicht mehr genug Körner zu haben. Einzig Eddie Dunbar versucht dann zumindest, sich wieder heranzukämpfen.
209km
17:03
Carapaz im Peloton aktiv
Im Hauptfeld gibt die Mannschaft von Richard Carapaz den Ton an. Der Olympiasieger von 2021 möchte also wohl noch etwas probieren. Und was ist mit Primož Roglič? Hatte der nicht etwas vor?
208km
17:01
Was machen die Jungs von Pinarello?
Eigentlich müssten die beiden Pinarello-Profis ihre Position ausspielen. Eddie Dunbar und Thomas Gloag sind gefragt. Die beiden können nicht auf den Teamkollegen Marcel Camprubí warten, der ist noch zu weit zurück.
207km
16:59
Starkes Quartett
Ganz vorn gibt Santiago Buitrago gerade das Tempo vor, doch man wechselt sich ab. Noch zeigt keiner Schwächen. Vier Kilometer noch – wir warten auf den entscheidenden Angriff.
206km
16:57
Camprubí allein in der Verfolgung
Dann hat Marcel Camprubí genug. Der 24-Jährige geht aus dem Sattel, lässt den Norweger stehen und setzt der Spitzengruppe allein nach. Doch inzwischen ist das ein weiter Weg – fast 50 Sekunden.
205km
16:53
Keine ernsthafte Verfolgung
Es sind also nur noch zwei Verfolger. Und die hinterlassen nicht den Eindruck, dort vorn noch einmal hinkommen zu können. Leknessund wirkt unruhig im Oberkörper. Der spanische Meister schaut besser aus, scheint aber warten zu wollen. So wächst der Rückstand an.
203km
16:50
Zur Situation
Nach wie vor fährt das Quartett an der Spitze. Es folgt ein Trio mit einer Dreiviertelminute Rückstand. Das sind Pablo Castrillo, Marcel Camprubí und Andreas Leknessund. Das Peloton liegt mehr als sieben Minuten zurück. Castrillo kommt dann nicht mehr mit, muss reißen lassen.
201km
16:41
Bergtrikot zum Greifen nah
Sollte Santiago Buitrago als Erster im Ziel ankommen, zehn Punkte für die Bergwertung kassieren, hätte der Südamerikaner insgesamt 82 Zähler auf dem Konto – 42 mehr als Wout van Aert, der heute leer ausgehen wird, und auch 53 mehr als der drittplatzierte Andreas Leknessund. Und wenn wir durchrechnen, dass morgen noch maximal 53 Punkte verteilt werden und van Aert kein ernsthaftes Interesse hat, könnte das Bergtrikot heute schon vergeben werden.
199km
16:38
Quartett an der Spitze
Nun schließt Eddie Dunbar zum Spitzenduo auf. Somit bekommt es Santiago Buitrago mit zwei Männern vom Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team zu tun. Doch dann fährt da auch noch Urka Berrade ran.
197km
16:36
Buitrago will es wissen
Dann forciert Pau Miquel, holt alles aus sich raus, um seinem Teamkollegen Santiago Buitrago den Weg zu bereiten. Nun gilt es für den Mann im Bergtrikot. Der Kolumbianer hat in Thomas Gloag einen Begleiter.
195km
16:32
Molard gestellt
Rudy Molard ist zurück in der Gruppe, ist auf eigene Faust nicht entscheidend weggekommen. Noch immer sind das 15 Radprofis. Diese fahren derzeit einträchtig beieinander. Wann gibt es die nächste Attacke?
194km
16:29
Red Bull arbeitet
Im Feld gibt jetzt Red Bull – Bora-Hansgrohe den Ton an, fährt mit einigen Leuten an der Spitze. Offenbar hat Primož Roglič etwas vor, möchte mit Blick aufs Gesamtklassement noch etwas bewegen.
193km
16:26
Molard fährt vorn raus
Rudy Molard ergreift als Erster die Initiative. Groupama-FDJ United kann jetzt natürlich eine Karte nach der anderen spielen. Entscheidend kommt der Franzose erst einmal nicht weg.
191km
16:25
Engstelle gemeistert
Vor allem für das Peloton ist dieser Abschnitt auf dem Radweg schon recht eng. Aber die Profis wissen, was die erwartet. Man ist konzentriert und diszipliniert. So bleiben kritische Situationen und Stürze aus.
190km
16:21
Schlussanstieg
Nun aber geht es gleich zur Sache, der etwa 19 Kilometer lange Schlussanstieg steht an. Im Schnitt ist dieser 6,5 Prozent steil, es gibt aber einige Rampen, die bis zu 21 Prozent aufweisen. Natürlich ist das ein Berg der ersten Kategorie. Das Ziel wartet in 1.268 Metern Höhe.
186km
16:12
Zwischensprint
Kevin Vermaerke zeigt als einziger Interesse am Zwischensprint, streicht die 20 Punkte und die sechs Bonussekunden ein, muss dafür keinerlei Gegenwehr überwinden. Alle anderen rollen da einfach nur durch: Giullaume Martin Guyonnet (17 Punkte, vier Sekunden), Rudy Molard (15, zwei), Mats Wenzel (13) und Pau Miquel (zehn Punkte).
182km
16:07
Sieben Minuten
Im Hauptfeld verpflegt man sich. Die Jungs von Movistar fahren an der Spitze, da werden Snacks aus einem Beutel verteilt. Man hat also keine große Eile. Das Polster der Flüchtigen bewegt sich auf sieben Minuten zu.
178km
16:04
Estepona
Auf dem Weg nach Estepona steht gleich der Zwischensprint an. Doch weder die Punkte noch die ausgelobten Bonussekunden sind für die Herren in der Gruppe von Interesse. Spannend wird es eher wenig später, wenn sich die Profis an der Standpromenade auf einen Radweg begeben sollen.
174km
15:58
Ruhe vor dem Sturm
Längst ist klar, dass der heutige Etappensieger aus der Spitzengruppe kommen wird. Dafür sprechen inzwischen stattliche sechseinhalb Minuten. Im Peloton wird unter den Klassementfahrern aber vermutlich trotzdem noch um die Sekunden oder vielleicht Minuten gekämpft.
169km
15:51
San Pedro Alcántara
Inzwischen fahren die Radsportler durch San Pedro Alcántara. In dem Küstenort an der Costa del Sol geht es dann gleich scharf rechts weg und dann immer schön am Meer entlang. Das ist das angesprochene Flachstück, bevor dann der Ernst des Radfahrerlebens beginnt.
162km
15:46
Movistar kontrolliert
Hinsichtlich des zwischenzeitlich schmelzenden Abstandes könnte es sich um eine Fehlinformation gehandelt haben. Momentan wird nämlich von fünfeinhalb Minuten berichtet. Im Hauptfeld kontrolliert Movistar, das Team von Enric Mas, das Geschehen. Diese Mannschaft möchte möglichst Ruhe haben und ist nicht auf den Tagessieg aus.
157km
15:39
Rasante Talfahrt
Auf beinahe fünf Minuten ist der Abstand kürzlich gewachsen. Inzwischen aber befindet sich auch das Hauptfeld längst in der Abfahrt und lässt es ordentlich rollen. So schmilzt aktuell das Polster aus Ausreißer.
150km
15:35
Lange Abfahrt
Mittlerweile ist der vorletzte Gipfel des Tages erklommen, zuletzt waren die also nicht kategorisiert. Nun folgt eine gut 20 Kilometer lange Abfahrt. Diese führt zurück an die Mittelmeerküste. Dort geht es noch einmal 20 Kilometer flach dahin. Dann steht auch der Zwischensprint mit den Bonussekunden an. Von Meereshöhe aus geht es wenig später hoch zum Ziel.
145km
15:26
Zusammensetzung der Gruppe
Unter den Ausreißern haben zwei Mannschaften drei Fahrer dabei. Es handelt sich um das Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team mit dem spanischen Meister Marcel Camprubí, Eddie Dunbar und Thomas Gloag sowie Groupama-FDJ United mit Guillaume Martin Guyonnet, Rudy Molard und Bastien Tronchon. Mit zwei Profis sind Bahrain Victorious (Santiago Buitrago, Pau Miquel) und Equipo Kern Pharma (Urko Berrade, Mats Wenzel) unterwegs. Alle anderen sind Einzelkämpfer.
140km
15:23
Ausreißer enteilen
Lang hat es gedauert, jetzt haben wir nicht nur die Gruppe des Tages gefunden, sondern auch eine richtig stabile Situation. Das Hauptfeld lässt die Flüchtigen gewähren. Der Abstand wächst kontinuierlich, bewegt sich auf vier Minuten zu. Insofern bestehen immer größere Aussichten, dass der Tagessieger aus der Spitzengruppe kommen wird.
137km
15:15
Sierra de las Nieves
Noch immer führt der Weg die Radprofis um den Nationalpark Sierra de las Nieves herum. Die UNESCO führt das Gebiet des Gebirgszuges bereits sein 1995 als Biosphärenreservat. Seit fünf Jahren ist es ein offizieller Nationalpark, der Bestände von Igeltannen und portugiesischen Eichen bereithält.
134km
15:11
Zur richtigen Zeit nicht am rechten Fleck
Über den Tag traten einige Deutsche aktiv in Erscheinung. Jasha Sütterlin fuhr eine ganze Zeit lang voraus. Kurz versuchten auch Hannes Wilksch und Lennard Kämna, in die Gruppe zu gelangen. Zuletzt probierte es Marco Brenner. Erfolg hatte keiner von ihnen. Und jetzt befindet sich unter den 16 Ausreißern kein Deutscher.
132km
15:07
Vorsprung wächst
Neben Santiago Buitrago, dem Träger des Bergtrikots, fährt vorn auch Giullaume Martin Guyonnet. Der Franzose ist Dreizehnter im Gesamtklassement, mit mehr als 21 Minuten Rückstand. Und auch die Top 10 sind elf Minuten entfernt. Die Flüchtigen gewinnen an Boden, bekommen vom Peloton die lange Leine und enteilen auf zweieinhalb Minuten.
130km
15:04
Bergauffahrt
Derzeit geht es wieder bergauf, wir begeben uns auf eine Höhe von 1.123 Metern – also höher hinauf als bei den bisherigen Bergwertungen. Doch dieser Anstieg ist nicht klassifiziert, da gibt es nichts Zählbares zu verdienen.
129km
15:00
Verfolgung schlägt fehl
Dann geben die Verfolger auf, nehmen die Beine hoch. Damit schlägt das Unterfangen von Richard Carapaz fehl, auf Etappensieg zu gehen. Entsprechend ist die Gruppe des Tages nun gefunden. Es wird die Frage sein, wie viel Vorsprung den Ausreißern gegönnt wird, ob die dann auch den Schlussanstieg überstehen werden. Aktuell sind es anderthalb Minuten.
127km
14:57
Stand der Dinge
Inzwischen hat sich die Situation einigermaßen stabilisiert. Vorn sind 16 Fahrer mit dem Mann im Bergtrikot unterwegs, weisen 40 Sekunden Vorsprung gegenüber der Verfolgergruppe um Marco Brenner und Richard Carapaz auf. 1:20 Minuten liegt das Hauptfeld mit Enric Mas zurück.
123km
14:52
Technische Probleme bei Rafferty
Dann springt Rafferty die Kette runter. Der Ire muss anhalten und wird vermutlich lange auf sein Teamfahrzeug warten müssen. Also bleibt dem 23-Jährigen nichts anders übrig, als eine Maschine vom neutralen Materialwagen zu nehmen. Doch das scheint ein ziemlich schlechter Kompromiss zu sein.
120km
14:48
Brenner und Carapaz in der Verfolgung
In der Verfolgung der Rennspitze ist momentan eine vierköpfige Gruppe mit Marco Brenner und Richard Carapaz und unterwegs. Letzterer bekommt dann Hilfe vom Teamkollegen Darren Rafferty, der sich von ganz vorn hat zurückfallen lassen. Somit sind das jetzt fünf Fahrer.
115km
14:44
Dunbar nicht mehr allein
In der folgenden Abfahrt schließt die Gruppe mit Buitrago zum Solisten Dunbar auf. Aktuell sind somit 17 Radprofis an der Spitze des Rennens unterwegs. Der Abstand zur Gruppe der Klassementfahrer steigt deutlich über eine Minute.
112km
14:40
Dunbar gewinnt Bergwertung
Dann kommt Eddie Dunbar als Erster auf dem Puerto del Viento an, streicht hier in 1.064 Metern Höhe die fünf Punkte ein. Aus der Verfolgergruppe ist der Mann im Bergtrikot zur Stelle. Für Santiago Buitrago gibt es drei Zähler. Andreas Leknessund erhält einen.
110km
14:36
Andere Verfolger
Einige von den einstigen Ausreißern haben sich mit anderen zusammengetan und bilden jetzt eine siebenköpfige Gruppe. Unterdessen haben sich die vorhin kurzzeitig isolierten Topfahrer ins Hauptfeld zurückfallen lassen. Dort beruhigt sich die Situation.
108km
14:33
Quintett in der Verfolgung
In der Verfolgung des einzig verbliebenen Ausreißers befinden sich die Top 4 des Gesamtklassements. Dazu kommt Santiago Buitrago, der aktuelle Bergkönig der Vuelta. Die Klassementfahrer sind isoliert, jeder kämpft für sich allein.
106km
14:30
Peloton zerfällt
Während Eddie Dunbar allein vorneweg fährt, werden seine einstigen Begleiter in alle Winde verstreut. Auch des Peloton ist auseinander geflogen. Es ist nur eine kleine Gruppe ums Rote Trikot verblieben.
103km
14:26
Zweite Bergwertung des Tages
Inzwischen befinden wir uns im Anstieg zur Puerto del Viento. Gut 13 Kilometer geht es nach oben, aber nicht ununterbrochen. Zwischendrin gibt es nach einer Kuppe eine kurze Abfahrt. Dadurch reden wir im Schnitt nur von 3,7 Prozent und einer zweite Kategorie.
101km
14:24
Dunbar reißt aus
Dann probiert es Eddie Dunbar auf eigene Faust. Der Ire setzt sich ganz allein von der Spitzengruppe ab. Für ein Solo wäre das noch ein sehr weiter Weg, weit mehr als 100 Kilometer vor dem Ziel.
99km
14:19
Immer mehr vorn dabei
Noch einmal schließen sieben Radprofis auf und lassen die Fluchtgruppe auf 20 Sportler anwachsen. Neu dabei sind nun Pau Miquel (Bahrain Victorious), Valentin Madouas, Guillaume Martin-Guyonnet (beide Groupama-FDJ United), Sergio Samitier (Cofidis), Rudy Porter (Team Jayco Alula), Jarno Widar (Lotto Intermarché) und Chris Hamilton (Team Picnic PostNL).
97km
14:16
Rückblick auf die Bergwertung
Neben Andreas Leknessund, dem Ersten auf dem Puerto de las Abejas, haben auch Kevin Vermaerke (zwei) und José Luis Faura (einen) etwas Zählbares abgestaubt.
95km
14:12
Gruppe wächst weiter
Inzwischen ist die Fluchtgruppe weiter gewachsen. Jørgen Nordhagen (Visma | Lease A Bike), Léo Bisiaux (Decathlon CMA CGM Team), Rudy Molard (Groupama-FDJ United) und Ramses Debruyne (Alpecin-Premier Tech) gehören jetzt ebenfalls dazu. Bisiaux ist übrigens Zwölfter im Gesamtklassement mit 18:36 Minuten Rückstand.
91km
14:06
Leknessund sammelt Bergpunkte
Erwartungsgemäß holt sich Andreas Leknessund auf dem Puerto de las Abejas in 817 Metern Höhe die Bergwertung, streicht fünf Punkte ein und schiebt sich damit auf Platz drei der Gesamtwertung ums Bergtrikot.
89km
14:03
Bester im Gesamtklassement
Filippo Zana liegt im Gesamtklassement noch besser als Tobias Johannessen. Der Italiener ist Achtzehnter mit gut 43 Minuten Rückstand. Natürlich stellt auch der 27-Jährige keine Gefahr fürs Rote Trikot dar. Selbst die Top 10 sind völlig außer Reichweite.
87km
13:59
Neun Männer ganz vorn
Jetzt rollt ein Trio an die Spitzengruppe heran. Das sind Filippo Zana (Soudal Quick-Step), Darren van Bekkum (XDS Astana Team) und José Luis Faura (Burgos-Burpellet BH). Diese neun Fahrer dort vorn hinterlassen am ersten Berg einen starken Eindruck, rechnen sich über die Distanz des Tages also etwas aus.
84km
13:50
Sextett an der Spitze
Im Peloton wird heftig ausgesiebt. Ständige Tempoverschärfungen machen zahlreichen Profis den Garaus. An der Spitze ist neben Jasha Sütterlin auch Steven Kruijswijk nicht mehr dabei. Dafür mischt dort jetzt Eddie Dunbar (Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team) mit. Es handelt sich also um ein Sextett, welches auf 20 Sekunden Poster baut.
81km
13:47
Sütterlin in Schwierigkeiten
An der Spitze hat Jasha Sütterlin wiederholt Probleme. Lange wird der Deutsche mit seinen Fluchtkollegen nicht mehr mithalten können. Im Feld wird weiter Tempo gemacht, die Situation gestaltet sich unruhig. Viele Teams wollen sich in Position bringen.
78km
13:40
Arbeit im Peloton
Im Hauptfeld arbeitet das Team EF Education – Easypost. Das ist die Mannschaft des Gesamtvierten Richard Carapaz. Der Abstand zur Ausreißergruppe bewegt sich immer noch bei etwas über einer halben Minute. Das Peloton hat die Sache im Griff. Für die Flüchtigen dürfte das auf Dauer zu wenig sein.
74km
13:32
Erste Bergwertung des Tages
Immer deutlicher zeichnet sich die ansteigende Straße ab. Von den 4.190 Höhenmetern des Tages liegt fast alle noch vor uns. Und jetzt beginnt gleich die Auffahrt zur ersten Bergwertung des Tages. Es geht fast 15 Kilometer nach oben. Trotz der Länge handelt es sich nur um eine zweite Kategorie, weil der Puerto de las Abejas nur im Schnitt 4,3 Prozent steil ist.
68km
13:26
Zuwachs an der Spitze
Jetzt stellt Kevin Vermaerke den Anschluss her, womit das UAE Team Emirates XRG nun ebenfalls zwei Profis an der Spitze hat. Die sieben Ausreißer fahren 40 Sekunden voraus, mehr wird ihnen nicht gegönnt. Im Peloton hält man das Tempo recht hoch.
64km
13:20
Zwei von Uno-X Mobility
Mit Tobias Johannessen haben wir jetzt den 29. des Gesamtklassements vorn dabei. Sorgen muss sich Enric Mas deswegen nicht, denn der Norweger liegt weit mehr als eine Stunde zurück. Hinsichtlich der Trikotwertungen ist weiterhin keiner besser positioniert als Andreas Leknessund. Mit den beiden Norwegern hat Uno-X Mobility als einziges Team zwei Fahrer in der Gruppe.
58km
13:14
Sechs Männer vorn
Derzeit schiebt sich alles enger zusammen. Kämna ist zurück im Peloton. Die verbliebenen Verfolger kommen der Spitze näher, doch auch das Hauptfeld verkürzt den Abstand. Dann schließen Bastien Tronchon (Groupama-FDJ United), Tobias Johannessen (Uno-X Mobility) und Ivo Oliveira (UAE Team Emirates XRG) auf. Somit haben wir eine sechsköpfige Spitzengruppe, die gut eine halbe Minute Vorsprung aufweist.
54km
13:09
Einige Verfolger
Aktuell gibt es zwei kleine Verfolgerguppen, die noch gute eine halbe Minute gutmachen müssten, um dort vorn aufzuschließen. Lennard Kämna ist da mit am Werk. Unterdessen bewegt sich der Abstand des Hauptfeldes zur Spitze weiterhin bei etwa 40 Sekunden.
49km
13:03
Findungsphase dauert an
Mittlerweile fährt das Trio 40 Sekunden voraus. Noch lässt das Peloton die Drei nicht maßlos davonfahren. Und es gibt weitere Interessenten für die Gruppe. Doch irgendwie schafft es keiner dort auch nur annähernd hin. Von einer stabilen Situation kann noch immer keine Rede sein.
44km
12:59
Zweimal Top 10 für Leknessund
Leknessund spielt als einziger der Flüchtigen in den anderen Trikotwertungen eine Rolle. In Sachen Bergtrikot ist der Norweger sogar Vierter mit allerdings 46 Punkten Rückstand. Bei den Sprintern ist er Neunter, es fehlen satte 227 Zähler zur Spitze. Auch Sütterlin hat jeweils schon Punkte gesammelt, Kruijswijk hingegen noch gar nicht.
40km
12:54
Keine Gefahr fürs Rote Trikot
Noch bleibt das Trio unter sich. Bester im Gesamtklassement ist hier übrigens Andreas Leknessund als 73. mit mehr als zwei Stunden Rückstand. Noch über eine Stunde mehr Defizit weist Jasha Sütterlin als 126. auf. Der Kollege Steven Kruijswijk liegt zwischen den beiden.
37km
12:50
Wer kommt noch mit?
Jetzt baut sich mal etwas mehr Abstand auf. Gut 20 Sekunden sind das bereits. Weitere Fahrer wittern ihre Chance, wollen dort vorn hinspringen, schließlich könnte genau das die Gruppe des Tages werden.
34km
12:46
Neue Attacke
Noch geht es ziemlich flach dahin. In Kürze aber werden erste kleine Hügel auftauchen, die im weiteren Verlauf permanent an Profil gewinnen. Die steuern jetzt drei neue Ausreißer an. Mit dabei ist Jasha Sütterlin vom Team Jayco Alula. Dessen Begleiter heißen Steven Kruijswijk (Team Visma | Lease A Bike) und Andreas Leknessund (Uno-X Mobility).
28km
12:41
Aufgabe
Noch immer dauert die Findungsphase an. Weitere Ausreißversuche schlagen fehl. Das Hauptfeld fährt derzeit geschlossen dahin. Dann wird vermeldet, dass Paul Double vom Team Jayco Alula die Vuelta verlassen hat. Der Brite war Vorletzter des Gesamtklassements mit fast viereinhalb Stunden Rückstand. Der gestrige Etappensieger Stefan Küng und Yevgeniy Fedorov sind heute gar nicht mehr angetreten. Somit sind das inzwischen noch 145 Fahrer, die bei dieser Vuelta über die Straßen radeln.
24km
12:36
Málaga
Jetzt bewegen wir und durch Málaga. Die Großstadt mit annähernd 600.000 Einwohnern ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Und in Andalusien ist einzig Sevilla noch größer. Die Fahrt führt auch weiterhin gen Westen und damit in wenigen Kilometern ins Landesinnere.
21km
12:33
Weitere Wertungen
Ein Klassement haben wir heute noch nicht besprochen. Die Gesamtmannschaftswertung ist eine ziemlich klare Angelegenheit. Das Decathlon CMA CGM Team führt das Ranking mit einer stattlichen Stunde Guthaben vor Astana an. Ein angriffslustigster Fahrer wurde gestern übrigens nicht gewählt, schließlich handelte es sich um ein Einzelzeitfahren.
18km
12:29
Peloton schließt wieder auf
Doch auch daraus wird nichts. Mit der Zusammenstellung der Gruppe ist man nicht zufrieden, die Männer werden gestellt.
13km
12:26
Vier Verfolger
Andere Pedaleure nehmen sie Verfolgung auf. Ivo Oliveira (UAE Team Emirates XRG), Lennard Kämna (Lidl-Trek), Timo de Jong (Team Picnic PostNL) und Rudy Porter (Team Jayco Alula) ringen um Anschluss.
11km
12:23
Nächster Fluchtversuch
Natürlich bleiben weitere Fluchtversuche nicht aus. Aktuell setzt sich ein Duo ab. Dabei handelt es sich um den Deutschen Hannes Wilksch vom Tudor Pro Cycling Team und den Luxemburger Mats Wenzel von Equipo Kern Pharma.
7km
12:19
Ausreißversuch vereitelt
Weitere Profis haben ihr Glück versucht, doch in diesem Moment schlägt diese Unternehmung fehl. Das Peloton fährt wieder komplett beisammen. Dabei handelt es sich im Übrigen um 146 Sportler, die von den einstmals 184 gestarteten verblieben sind.
4km
12:17
Übrige Trikots
In Grün fährt seit geraumer Zeit Wout van Aert. Sein Team Visma | Lease A Bike hat diese Wertung im Griff, der Belgier und sein Mannschaftskollege Matthew Brennan arbeiten sich gegenseitig zu. Letzterer hat bereits fünf Etappen gewonnen. Zwar holte sich van Aert lediglich zwei Tagesabschnitte, weist aber dennoch 67 Punkte Vorsprung auf. Auch in Sachen Bergtrikot ist van Aert im Übrigen Zweiter, wobei das eigentlich nicht zu seinen Kernkompetenzen gehört. Gepunktet ist aktuell Santiago Buitrago unterwegs. Dessen 29 Zähler Vorsprung lassen sich heute nicht aufholen, sein Trikot gerät allenfalls morgen noch einmal in Gefahr.
2km
12:13
Attacke
Natürlich lassen die ersten Angriffe nicht lange auf sich warten. Der Kampf um die Gruppe des Tages ist voll entbrannt. Sechs Fahrer haben sich derzeit abgesetzt. Noch ist deren Vorsprung nicht nennenswert.
1km
12:09
Scharfer Start
In diesem Augenblick wird das Rennen in der Nähe des Örtchens Almayate freigegeben. Los geht die wilde Fahrt.
12:02
Jersey Rojo
Nach wie vor befindet sich das Führungstrikot der Vuelta auf den Schultern von Enric Mas, dem der erste große Rundfahrtsieg winkt. Allerdings büßte der Mallorquiner im gestrigen Zeitfahren etwa eine halbe Minute gegenüber Primož Roglič ein. Der viermalige Vuelta-Sieger hat sich bis auf 1:37 Minuten an den Spitzenreiter herangearbeitet. Der drittplatzierte Felix Gall liegt gut drei Minuten zurück. Gesamtfünfter ist Oscar Onley der damit die Nachwuchswertung mit einer knappen Minute Polster vor Jakob Omrzel anführt.
11:58
Costa del Sol
Wir befinden uns an der Südküste Spaniens, konkret in Andalusien. Ob die Radprofis einen Blick für das maritime Flair der Costa del Sol in der Provinz Málaga haben? Da kommen ganz schnell Urlaubsgefühle auf. Doch das können sich die Sportler ganz und gar nicht erlauben.
11:54
Es rollt
Soeben setzt sich das Peloton in Vélez-Málaga in Bewegung. In neutralisierter Fahrt geht es nun über gut acht Kilometer durch die Straßen der Stadt.
11:43
Tagesaufgabe
Zunächst geht es für die Fahrer an der Costa del Sol flach dahin, ehe sich das Peloton hinter Málaga von der Küste entfernt. Nach circa 50 Kilometern profiliert sich das Gelände. Es wird hügelig. Etwa Mitte der Etappe stehen zwei Bergwertungen der zweiten Kategorie an. Im letzten Renndrittel kehren wir an die Küste zurück. Nach flachen 20 Kilometern beginnt der knapp 19 Kilometer lange Schlussanstieg, ein Berg der ersten Kategorie.
11:33
Willkommen
Herzlich willkommen zur Vuelta a España! Die Spanien-Rundfahrt nähert sich ihrem Ende. Doch vor dem Finale am Sonntag haben die Planer den Radprofis noch zwei Bergankünfte in den Weg gestellt. Am heutigen Freitag führt der Weg von Vélez-Málaga über 210,8 Kilometer nach Estepona. Dort wartet der Aufstieg zu den Peñas Blancas. Gegen 12:00 Uhr soll die Reise beginnen.