Am morgigen Freitag steht gleich der nächste Schlagabtausch zwischen den GC-Fahrern an. Auf dem Weg von Vall d'Alba geht es über 149,8 Kilometer hinweg zur Bergankunft der ersten Kategorie von Aramón Valdelinares. Auch von dieser Etappe berichten wir wieder live. Danke fürs Mitlesen und tschüss, bis morgen!
178km
17:38
Auswirkungen auf die Gesamtwertung
Der heutige Tag hat große Auswirkungen auf die Gesamtwertung der Vuelta a España 2026. Während Tadej Pogačar noch immer mit rund dreieinhalb Minuten führt, kann sich Enric Mas an seinen Konkurrenten vorbeischieben und befindet sich nun auf Rang zwei. Rund 40 Sekunden später folgt Primož Roglič, ehe weitere 30 Sekunden später Richard Carapaz und Felix Gall folgen. Sepp Kuss und Oscar Onley haben heute rund eine Minute im Kampf ums Podium verloren, sodass sie über eine Minute wiedergutmachen müssen.
178km
17:29
Zusammenfassung des Finals
Ein Tag, der nicht zwingend auf einen Schlagabtausch in der Gesamtwertung hindeutete, entpuppte sich am Ende als große Überraschung. Obwohl der Sieger mit Tadej Pogačar durchaus erwartbar war, vor allem bei dem Rennverlauf, ist die Entwicklung nahezu sensationell gewesen. Nachdem der Slowene Angriff und rund zwei Kilometer vor der Kuppe vom Puerto El Bartolo als sicherer Sieger wirkte, kam es dennoch vollkommen anders. Enric Mas zeigte sich in einer überragenden Form und schloss nochmal zum sechsmaligen Grand-Tour-Champion auf. Anschließend verteidigte das Duo seinen Vorsprung, wobei es eine große Schrecksekunde für Pogačar gab, als er eine Kurve nicht mehr aussteuern konnte und abseits der Straße zum Stehen kam.
178km
17:26
Debruyne holt sich Platz drei
Im Sprint aus der fünfköpfigen Verfolgergruppe scheint es lange so, dass sich Richard Carapaz Rang drei sichert. Allerdings fliegt auf den letzten Metern noch Ramses Debruyne an ihm vorbei, sodass der Belgier Dritter wird. Allerdings beläuft sich der Rückstand auf das Duo auf 46 Sekunden.
178km
17:23
Pogačar gewinnt
Kurz vor der 1000-Meter-Marke lässt Enric Mas seinen slowenischen Mitstreiter vorbeifahren und verweigert in der Folge die Führungsarbeit. Der Mann in Rot nimmt ein wenig Geschwindigkeit raus, sodass die Lücke ein wenig kleiner wird. Allerdings kann der Spanier im Sprint nicht am Dominator der letzten Jahre vorbeiziehen, sodass es einen klaren Sprinterfolg des Slowenen gibt.
175km
17:19
Mas oder Pogačar
Im Gegensatz zu den Konkurrenten im Gesamtklassement gibt es zwischen Enric Mas und Tadej Pogačar keine Probleme, sodass beide für das Tempo sorgen. Damit hält sich das Duo die Gegner fern, sodass es zum Sprint kommen wird. Dementsprechend wird es entweder einen spanischen oder einen slowenischen Etappensieg geben, wobei der Mann in Rot klar favorisiert ist.
172km
17:16
Uneinigkeit in der Verfolgergruppe
Nachdem Felix Gall, Primož Roglič und Ramses Debruyne zunächst einige Sekunden aufholen konnten, geht die Lücke nun wieder auf. Richard Carapaz und Herold Tejada können unterdessen bis auf fünf Sekunden an das Trio heranfahren, sodass es zeitnah zum Zusammenschluss kommt.
168km
17:14
Flach ins Ziel
Die letzten zehn Kilometer sind angebrochen und so hat das Führungs-Duo noch immer einen Vorsprung von 15 Sekunden. Allerdings geht es nun flach bis ins Ziel, sodass das Verfolger-Trio einen leichten Vorteil haben dürfte.
167km
17:10
Rennübersicht
An der Spitze befinden sich Enric Mas und Tadej Pogačar. Mit einem Rückstand von 15 Sekunden folgen Felix Gall, Primož Roglič und Ramses Debruyne. Weitere 20 Sekunden später befinden sich Richard Carapaz und Herold Tejada. Oscar Onley hat unterdessen 75 Sekunden Rückstand auf die beiden Führenden.
163km
17:07
Verfolger lassen es krachen
15 Kilometer vor dem Ende scheint ein Zusammenschluss zwischen den beiden führenden Gruppen durchaus wahrscheinlich. Das Verfolger-Trio knallt die Abfahrt eiskalt hinab und kann einige Sekunden vom Abstand abknabbern.
161km
17:05
Mas macht Tempoarbeit
Das Rennen befindet sich seit einigen Kilometern bereits in einer extrem spannenden Phase. Nachdem Enric Mas den Angriff von Tadej Pogačar kontern konnte, scheinen auch Felix Gall, Primož Roglič und Ramses Debruyne wieder näher nach vorne zu kommen. Aktuell beträgt der Rückstand gerade einmal 25 Sekunden, nachdem die Lücke zwischenzeitlich rund eine Minute betrug.
159km
17:03
Pogačar versteuert sich
Tadej Pogačar möchte sich in der Abfahrt von seinem Weggefährten lösen, doch in einer Linkskurve kann der Slowene sein Rad nicht vollends aussteuern, sodass er abseits des Asphalts zum Stehen kommt. Enric Mas zieht wieder vorbei.
157km
17:00
Mas schließt zu Pogačar auf
Enric Mas fährt ein völlig unscheinbares Rennen, doch der Spanier kommt unerwartet an den Überflieger der letzten Jahre heran und zieht auf der Kuppe noch an ihm vorbei, sodass er die Bergwertung gewinnt. Eine absolute Glanzleistung des Iberers, der damit auch die anderen Fahrer im Kampf ums Podium attackiert.
156km
16:58
Carapaz kämpft um den Anschluss
Richard Carapaz hat das Duo bestehend aus Primož Roglič und Felix Gall noch in Sichtweite. Davon beflügelt fliegt der Ecuadorianer an Oscar Onley vorbei, der komplett am Limit unterwegs ist.
156km
16:56
Spannung im Kampf ums Podium
Während der Überflieger der letzten Jahre auch heute seine Klasse beweist, gibt es rund 50 Sekunden dahinter einen spannenden Kampf ums Podium. Nachdem Oscar Onley am längsten am Hinterrad vom Slowenen bleiben konnte, scheint er nun ein wenig Tribut zollen zu müssen. So kann nicht nur Primož Roglič an ihm vorbeifahren, sondern auch Felix Gall lässt den Briten stehen.
155km
16:53
Pogačar übernimmt die Führung
Tadej Pogačar fährt nach vorne und kann den bisherigen Führenden, Ramses Debruyne, nicht nur einholen, sondern lässt den Belgier gleich stehen. Somit übernimmt der fünfmalige Tour-de-France-Champion und Giro-Sieger von 2024 die Spitze des Rennens.
154km
16:51
Dominator fliegt davon
Die Steigung wird immer schwieriger und der sechsmalige Grand-Tour-Sieger kann seinen letzten Kontrahenten, Oscar Onley, abhängen. Somit macht sich der Slowene allein auf den Weg nach vorne.
154km
16:49
Mann in Rot fährt los
Die Attacke hatte sich angekündigt. Ohne aus dem Sattel zu gehen, zieht Tadej Pogačar das Tempo an und kann einen Großteil seiner Konkurrenten abhängen. Lediglich vier Akteure können sein Hinterrad halten, doch der Anstieg dauert noch über 3500 Meter an.
153km
16:47
Wann attackiert Pogačar?
Mit Pablo Torres ist der letzte Helfer von Tadej Pogačar aktiv. Der Abstand nach vorne beträgt 45 Sekunden, sodass ein Angriff in Kürze erfolgen dürfte.
152km
16:45
Widar mit Problemen
Einer der Leidtragenden unter dem Tempodiktat des Australiers ist Jarno Widar, der aktuell Neunte in der Gesamtwertung ist. Zwar kann der Belgier noch irgendwie den Anschluss halten, doch lange wird er sich dort nicht mehr halten können.
151km
16:42
Vine zieht an
Jay Vine übernimmt die Tempoarbeit und sofort verkleinert sich die Gruppe um das rote Trikot. Nahezu sekündlich fallen Fahrer hinten heraus, sodass das Peloton noch rund 40 Fahrer umfasst. Auch der Abstand nach vorne beträgt nur noch 1:10 Minuten.
150km
16:37
Kron probiert es erneut
Andreas Kron erkennt die drohende Gefahr von hinten und versucht, nach rund zwei Kilometern im letzten Berg des Tages sein Glück als Solist zu finden. Allerdings reagiert Lars Craps sehr schnell und setzt sich an das Hinterrad des Dänen. Auch Santiago Buitrago findet nochmal den Anschluss.
147km
16:31
Vorsprung schrumpft
UAE Team Emirates - XRG hat noch zwei Helfer vor Tadej Pogačar, die den Abstand nach vorne auf 1:40 Minuten bereits gedrückt haben. Dementsprechend ist ein potenzieller Tageserfolg für den Dominator der letzten Jahre noch immer möglich.
143km
16:28
Puerto El Bartolo
Die letzte Schwierigkeit des Tages ist der Puerto El Bartolo, der mit 9400 Metern zwar recht lang ist, doch die Steigungsprozente sind in der ersten Hälfte durchaus moderat. Erst im zweiten Teil geht es extrem steil bergauf, sodass die Steigung auf bis zu 20 Prozent ansteigt.
140km
16:25
Vorentscheidung naht
In knapp 7000 Metern geht es in den letzten Anstieg des Tages. Andreas Kron und Pello Bilbao attackieren aus der Spitzengruppe heraus, nachdem diese nahezu vollständig wieder zusammengelaufen war, und setzen sich einige Meter vom Rest ab. Das Peloton hat einen Rückstand von 2:10 Minuten.
135km
16:13
Díaz Gallego gewinnt die Bergwertung
Santiago Buitrago führt die Ausreißer zur Kuppe vom Alto del Desierto de las Palmas und scheint die fünf Punkte mitzunehmen. Im letzten Augenblick kommt jedoch José Manuel Díaz Gallego vorbeigeflogen und schnappt sich die Bergwertung.
127km
16:09
Spitzengruppe wird kleiner
Innerhalb weniger Minuten dünnt sich die Ausreißergruppe stark aus. Neben Wout van Aert haben auch Pello Bilbao, Patrick Konrad, Gijs Leemreize, Hannes Wilksch und George Bennett dem Tempo nicht mehr folgen können.
125km
16:07
van Aert lässt sich zurückfallen
Wout van Aert scheint sein persönliches Ziel des Tages erreicht zu haben. Im vorletzten Anstieg der Etappe nimmt der Belgier die Beine hoch und lässt seine ehemaligen Mitstreiter davonziehen. Vor allem Pello Bilbao und Santiago Buitrago machen nun in der Spitzengruppe die Tempoarbeit.
124km
15:59
UAE Team Emirates kontrolliert das Rennen
Kevin Vermaerke macht die Nachführarbeit und hat hinter sich das komplette UAE Team Emirates - XRG. Der Abstand verharrt bei 2:30 Minuten, ehe João Almeida im Anstieg zum Alto del Desierto de las Palmas übernimmt.
122km
15:55
Zwischensprint geht an van Aert
Bei der Abnahme des Zwischensprints gibt es überhaupt keine Überraschung. Wout van Aert zieht leicht das Tempo an und keiner seiner Mitstreiter hält dagegen, sodass der Belgier sich die 20 Zähler für die Punktewertung sichern kann.
117km
15:45
Ruhe vor dem Sturm
Rund 60 Kilometer vor dem Ende bleibt das Bild unverändert. Sowohl die Spitzengruppe als auch das Peloton sind sehr langgezogen. Einzig der Abstand ist auf den letzten Kilometern auf 2:30 Minuten angewachsen. Für Tadej Pogačar dürfte diese Lücke am letzten Anstieg des Tages zwar noch zu schließen sein, doch die Tendenz spricht aktuell für die Ausreißer.
111km
15:39
Langgezogenes Feld
Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43,7 Kilometern pro Stunde ist die Etappe bislang voll am Anschlag gefahren worden. Dieses Tempo nimmt auch weiterhin nicht ab, sodass das Peloton wie eine Perlenkette aufgereiht ist. UAE Team Emirates - XRG führt weiterhin nach und die Lücke nach vorne bleibt konstant an der Schwelle von zwei Minuten.
107km
15:37
15 Kilometer bis zum nächsten Anstieg
Die Ausreißer wechseln sich immer wieder mit der Arbeit im Wind ab und verteidigen damit den Vorsprung. In rund 15 Kilometern gibt es den nächsten kategorisierten Anstieg mit dem Alto del Desierto de las Palmas, der 7500 lang ist und im Schnitt mit 5,1 Prozent ansteigt. Am Fuße des Berges gibt es dazu noch den Zwischensprint.
102km
15:25
Rennsituation beruhigt sich
In der aktuellen Rennphase scheint sich die Situation zu festigen. An der Spitze befindet sich eine Gruppe, die 16 Fahrer umfasst, darunter Wout van Aert, Santiago Buitrago, Pello Bilbao und Patrick Konrad. Mit einem Rückstand von 1:55 Minuten folgt das große Hauptfeld, in dem UAE Team Emirates - XRG das Tempo macht.
95km
15:24
Sturz im Hauptfeld
In einer Linkskurve in einer kleinen Ortschaft gibt es einen Sturz im Peloton. Marco Brenner und Valentin Madouas befinden sich auf dem Boden. Allerdings scheint es bei beiden Fahrern erst einmal weiterzugehen.
94km
15:20
Prominente Ausreißer
Die Ausreißergruppe ist durchaus hochkarätig besetzt. Neben Wout van Aert sind auch Pello Bilbao und Santiago Buitrago mit dabei. Außerdem haben auch Patrick Konrad, George Bennett sowie Vincenzo Albanese den Sprung nach vorne geschafft.
91km
15:17
Vorsprung wird größer
Nachdem es nahezu zwei Stunden dauerte, bis sich eine Spitzengruppe formen konnte, scheint sich nun die Gruppe des Tages gefunden zu haben. Obwohl UAE Team Emirates - XRG in Person von Ivo Oliveira nachführt, wächst der Vorsprung der 16 Fahrer auf 1:20 Minuten an.
85km
15:00
Spitzengruppe wächst an
Eine zwölfköpfige Gruppe um Wout van Aert kann die Lücke nach vorne schließen, sodass 16 Fahrer das Rennen anführen.
76km
14:58
Rennen bleibt schnell
Aktuell sind die Akteure mit einem Schnitt von etwas über 41 Kilometern pro Stunde unterwegs. Dieses Stundenmittel dürfte sich jedoch in den kommenden 60 Minuten erhöhen, da es entweder flach oder bergab geht. Einzig zwei kleinere Gegenwellen sind zu bewältigen, die jedoch keine größeren Probleme darstellen dürften.
72km
14:55
UAE Team Emirates - XRG übernimmt Nachführarbeit
Während an der Spitze ein Quartett weggesprungen ist, übernimmt hinten im Feld das Team von Tadej Pogačar die Nachführarbeit. Allerdings scheint UAE Team Emirates - XRG mit einer kleineren Spitzengruppe kein Problem zu haben, sodass die Lücke auf 30 Sekunden aufgeht. Unterdessen hat Mads Pedersen Probleme, dem Feld zu folgen, und fährt rund 40 Sekunden dahinter.
68km
14:47
Buitrago sichert sich die nächste Bergwertung
Kurz vor dem Gipfel kann sich ein Trio vom Hauptfeld lösen, was Santiago Buitrago nicht besonders schmeckt. Der Kolumbianer setzt zum Sprint an und schließt sich George Bennett, Andreas Kron und Gijs Leemreize an. Auf dem Gipfel zieht er vorbei und sichert sich die drei Bergpunkte.
64km
14:41
Ausreißer werden gestellt
Wie zu erwarten war, dauert der Fluchtversuch der Spitzengruppe nicht besonders lang an. Im Anstieg zum Coll de la Bandereta machen die GC-Teams ernst und schnappen sich die Ausreißer. Dabei war die Gruppe durchaus prominent besetzt. Unter anderem gehörten Wout van Aert, Iván Romero, Gianna Vermeersch, Patrick Konrad und Attila Valter zu den Flüchtigen, die sich nun jedoch wieder im Feld rund um Tadej Pogačar befinden.
60km
14:39
Attacken hören nicht auf
Kurz vor dem nächsten Anstieg gibt es die nächsten Attacken. Gleich 17 Fahrer können sich vom Hauptfeld lösen und haben einen Vorsprung von zehn Sekunden. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die GC-Teams mit einer größeren Spitzengruppe einverstanden sind.
56km
14:31
Tarling steigt aus
Es gibt die erste Aufgabe des Tages zu vermelden. Joshua Tarling von Netcompany INEOS hat das Rennen verlassen. Der Brite, der beim Auftakt noch Dritter wurde, ist somit nicht mehr dabei. Sein Auftritt bei der Spanien-Rundfahrt war aufgrund der tragischen Ereignisse rund um seinen Bruder Finlay, der bei der Volta a Portugal knapp eine Woche zuvor tödlich verunglückte, überaus überraschend.
54km
14:29
Abfahrt ist überstanden
Die erste längere Abfahrt des sechsten Teilstücks der Vuelta a España 2026 ist geschafft. Somit befindet sich das Feld nun in einem kurzen Flachstück.
46km
14:26
Bergpunkte gehen an Buitrago
Die erste Bergwertung des Tages sicherte sich Santiago Buitrago (Bahrain Victorious), der sich damit fünf Punkte im Kampf um das Bergtrikot schnappte. Zweiter wurde Lorenzo Fortunato (XDS Astana Team) vor Stefan Küng (Tudor Pro Cycling Team). Vor allem Buitrago und Fortunato scheinen es in diesem Jahr auf das Jersey des Bergbesten abgesehen zu haben.
44km
14:11
Höchster Punkt des Tages ist geschafft
Der Anstieg zum Puerto de La Serratella liegt hinter den Akteuren, sodass auch der höchste Punkt des Tages mit 839 Metern geschafft ist. Nun geht es erst einmal in eine rund acht Kilometer lange Abfahrt, bevor es ein kurzes Flachstück von rund zehn Kilometern gibt. Anschließend steht der Coll de la Bandereta mit einer Länge von 4600 Metern und einer Steigung von 6,6 Prozent an.
41km
14:05
Decathlon macht die Tempoarbeit
Felix Gall scheint sich heute einiges vorgenommen zu haben. Nachdem der Österreicher erst einen Teamkollegen in der Spitzengruppe hatte, macht das Decathlon CMA CGM Team nun die Tempoarbeit im Hauptfeld, sodass Attacken kaum eine Chance auf Erfolg haben.
37km
14:00
Feld schluckt die Ausreißer
Über die letzten Kilometer hatte es sich bereits abgezeichnet gehabt. Die Unstimmigkeiten im Hauptfeld haben dafür gesorgt, dass das Tempo weiterhin extrem hoch war, sodass der Ausreißversuch der Spitzengruppe zum Scheitern verurteilt war. Genau so ist es nun auch gekommen. Die drei Fahrer werden eingefangen, sodass das Peloton das Rennen anführt.
35km
13:57
Spitzengruppe wächst an
Nachdem die Lücke in den letzten Minuten kleiner geworden ist, hat sich Walter Calzoni (Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team) ein Herz gefasst und ist im Anstieg zum Puerto de La Serratella nach vorne gesprungen. Somit gibt es nun ein Trio an der Spitze des Rennens, wobei der Vorsprung mit 15 Sekunden alles andere als komfortabel ist.
29km
13:54
Feld ist sich uneinig
Während Léo Bisiaux und Alexey Lutsenko als Ausreißer gut harmonieren, gibt es im Feld dahinter Unstimmigkeiten. Gleich mehrere Teams sind alles andere als glücklich mit der aktuellen Situation, sodass die Attacken nicht aufhören. Daraus resultiert, dass der Abstand nach vorne wieder geringer wird. Somit schrumpft der Abstand erneut auf 20 Sekunden, nachdem dieser zwischenzeitlich eine dreiviertel Minute betrug.
26km
13:46
Lutsenko auf Abschiedstour
Während der Vorsprung des Duos an der Spitze des Rennens weiter ansteigt und bereits über eine halbe Minute groß ist, ergibt sich die Möglichkeit, ein wenig auf Alexey Lutsenko zu gucken. Der Kasache, der lange Zeit in Diensten vom XDS Astana Team unterwegs war, befindet sich auf seiner Abschiedstour, da er am Ende des Jahres seine Karriere als Radprofi beendet. Außerdem dürfte der 33-Jährige den Zielort von heute, Castelló, durchaus gut kennen. Letztmals, als die Vuelta a España dort eine Etappe beendete, im Jahr 2017, gewann Lutsenko den Teilabschnitt im Solo vor Merhawi Kudus und Marc Soler.
23km
13:42
Erster Berg steht an
In 5000 Metern beginnt der Anstieg zum Puerto de la Serratella. Es ist ein Berg der zweiten Kategorie, sodass der Sieger fünf Zähler im Kampf um das Bergtrikot bekommt. Insgesamt steigt die Straße für die kommenden 14,1 Kilometer an, wobei der durchschnittliche Steigungswert von vier Prozent durchaus überschaubar ist.
20km
13:32
Duo setzt sich ab
Nach rund 20 gefahrenen Kilometern gibt es die erste Ausreißergruppe, die aus zwei Fahrern besteht. Léo Bisiaux (Decathlon CMA CGM Team) und Alexey Lutsenko (NSN Cycling Team) haben sich vom Feld lösen können und weisen einen Vorsprung von 20 Sekunden auf. Allerdings dauert es nicht lang, dass weitere Akteure nachsetzen wollen, sodass sich eine weitere siebenköpfige Gruppe vom Peloton absetzt und sich zwischen dem Hauptfeld und der Spitze des Rennens befindet.
14km
13:24
Weitere Attacken
Auch nach mehr als zehn Kilometern sind die Fahrer weiterhin in einer Gruppe zusammen. Daran ändern auch weitere Attacken nichts. Dennoch bleibt es eine sehr rasante Anfangsphase.
8km
13:21
Schneller Beginn
Obwohl die Straße seit dem offiziellen Start durchweg leicht ansteigt, fährt das Feld einen Schnitt von über 40 Kilometern in der Stunde. Dieses Tempo führt jedoch dazu, dass Ausreißversuche immer wieder zurückgeholt werden, sodass auch weiterhin die Fahrer beisammen sind.
4km
13:15
Blick aufs Wetter
Während die Attacken im Hauptfeld zwar weitergehen, rollt es doch immer wieder zusammen. Somit gibt es die Möglichkeit, auf das Wetter zu gucken. Aktuell scheint die Sonne und das Thermometer zeigt 32 Grad an. Dazu kommt ein leichter Windzug aus südöstlicher Richtung, sodass die Anfangsphase mit Rückenwind bestritten wird. Nach etwa 60 Kilometern dreht der Kurs in Richtung Süden, sodass der Großteil der zweiten Hälfte des Rennens mit Gegenwind bewältigt werden muss.
1km
13:10
Das Rennen beginnt
Nun ist das Rennen auch offiziell freigegeben. Die ersten Attacken lassen zwar nicht lange auf sich warten, doch noch kann sich niemand entscheidend absetzen.
13:09
Feld rollt sich ein
Der inoffizielle Start ist bereits erfolgt. Das Peloton rollt sich nun rund fünf Kilometer ein, ehe knapp außerhalb von Alcossebre der scharfe Start erfolgt, der für 13:11 Uhr geplant ist.
13:09
Favoriten des Tages
Der sechste Tagesabschnitt bietet das nahezu perfekte Terrain für Ausreißer. Gleich von Beginn an geht es wellig los, ehe am Ende der ersten gefahrenen Stunde der erste kategorisierte Berg ansteht. Anschließend bleibt es schwierig, sodass der Großteil der Sprinter bereits deutlich vor dem Zwischensprint den Kontakt zum Hauptfeld verloren haben dürfte. Somit wird die Nachführarbeit vor allem am Team des roten Trikots hängenbleiben. Sofern sich keine Ausreißergruppe einen komfortablen Vorsprung herausarbeiten konnte, könnte Tadej Pogačar erneut zuschlagen. Der sechsmalige Grand-Tour-Sieger könnte die letzten zwei extrem steilen Kilometer vom Puerto El Bartolo nutzen, um eine Attacke zu lancieren. Neben dem Überflieger der letzten Jahre gilt es vor allem, ein Auge auf Mikel Landa, Pello Bilbao, Lorenzo Fortunato und Tobias Halland Johannessen zu werfen, die allesamt mit Gesamtwertungserwartungen zur Vuelta kamen, jedoch jetzt bereits einen herben Rückstand aufweisen.
12:54
Vorschau auf den heutigen Tag
Die Vuelta a España befindet sich aktuell an der Ostküste des Landes, zwischen Barcelona und Valencia. Obwohl der Startort Alcossebre und das Ziel Castelló gerade einmal 41 Kilometer auseinanderliegen, stehen für das Peloton 177,4 Kilometer auf dem Plan. Dabei steigt die Straße bereits nach wenigen Metern erstmals an, ehe die erste Bergwertung mit dem Puerto de La Serratella (2. Kat.) nach rund 40 Kilometern bewältigt werden muss. Der vermeintlich leichteste Anstieg des Tages folgt zugleich mit dem Coll de la Bandereta (3. Kat.). Nach etwas mehr als der Hälfte der Distanz steht der Zwischensprint bevor, bevor es zum Alto del Desierto de las Palmas hochgeht. Die größte Herausforderung stellt jedoch der Puerto El Bartolo (1. Kat.) dar, der rund 20 Kilometer vor dem Ende bezwungen ist. Dabei sind vor allem die letzten beiden Kilometer des Anstiegs, die auf Schotter gefahren werden, extrem steil. Anschließend folgt eine Abfahrt, sodass die letzten zehn Kilometer ins Ziel flach sind.
12:45
Rückblick auf Etappe fünf
Am gestrigen Mittwoch hat sich Matthew Brennan bei seiner ersten Grand Tour den zweiten Sieg sichern können. Nachdem das Team Visma | Lease a Bike über den Großteil des Tages viel Tempoarbeit übernommen hatte, vollendete der 21-Jährige die Vorarbeit seiner Mannschaft und gewann den Zielsprint in Roquetes souverän vor Jordi Meeus und Vincenzo Albanese. Auf dem sechsten Teilstück der Spanien-Rundfahrt ist ein dritter Streich des Briten jedoch nahezu ausgeschlossen.
12:40
Herzlich willkommen
Hallo und herzlich willkommen zur sechsten Etappe der La Vuelta a España 2026! Ab 13:11 Uhr rollt das Peloton in Alcossebre los und muss in Richtung Castelló 177,4 Kilometer bewältigen, wobei auch rund 3100 Höhenmeter auf dem Plan stehen.