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Vuelta a España

Vuelta a España
Radsport Straßenrennen
(M)

3. Etappe
Mo, 24.08.2026, 13:21 Uhr
Beendet
17:47
Bis morgen!
Mehr gibt es erst einmal nicht zu vermelden, also schauen wir auf morgen. Die Vuelta verlässt Frankreich, es geht nach Andorra. Dort gibt es eine knackige knapp 105 Kilometer lange Etappe mit vier Bergwertungen. Das wird eine richtige Kletterei, die etwa zehn vor drei beginnen soll. Dann sind wir wieder live zur Stelle. Bis dahin!
17:43
Jersey Verde
Im Kampf um Grün hat sich etwas getan. Dieses Trikot trug zwar Ethan Hayter schon stellvertretend für Pogačar, doch mit seinem Sieg beim Zwischensprint brachte der Brite dieses Leibchen nun auch wirklich in seinen Besitz, wird es morgen also wieder tragen. Sollte der erste Berg heute in die Wertung kommen, liegt das Gepunktete Trikot morgen auf den Schultern von Lorenzo Fortunato. Aber das ist noch nicht bestätigt.
17:39
Keine Etappenankunft in Font-Romeu
Da die Fahrer damit gar nicht im Zielort Font-Romeu ankommen, gibt es heute auch keinen Etappensieger zu feiern. In welcher Form die Zeiten vermutlich am Col de Mont-Louis genommen werden, bleibt abzuwarten. Doch da die beiden Ausreißer nur ein paar Sekunden voraus waren und das große Hauptfeld zusammenfuhr, wird sich im Gesamtklassement nichts ändern. Tadej Pogačar behauptet das Rote Trikot.
160km
17:36
Abbruch
Jetzt fällt die Entscheidung. Den frierenden Radprofis wird es nicht zugemutet, hier noch einmal auf ihre Maschinen zu steigen. Zwar hat der Niederschlag nachgelassen, doch überall liegen noch Hagelkörner. Aufgrund des Durcheinanders ließe sich ein Restart auch schwer organisieren. Also brechen die Organisatoren die Etappe ab.
160km
17:30
Wie geht es weiter?
Die Frage ist, ob alle Fahrer über die erste Bergwertung gekommen sind. Dann könnte man dort die Zeiten nehmen und die Etappe neutralisieren. Die Fahrer suchen in Gebäuden neben der Strecke Schutz. Es ist richtig kalt geworden.
160km
17:29
Hagel
Plötzlich hagelt es. Das sind recht große Körner. Einige Profis halten an, suchen Schutz. Einige fahren weiter. Es herrscht ein großes Durcheinander.
159km
17:27
Fortunato Erster am Col de Mont-Louis
Um die Bergpunkte wird richtig gesprintet. Lorenzo Fortunato holt sich die zehn Zähler, übernimmt damit virtuell das Bergtrikot. Mats Wenzel kommt als Zweiter durch (sechs Punkte).
158km
17:22
Duo an der Spitze
Recht zügig schafft Lorenzo Fortunato den Anschluss. Damit haben wir ein Duo an der Spitze des Rennens – mit 20 Sekunden Vorsprung. Die Bergwertung werden beide untereinander ausmachen.
157km
17:20
Fortunato erster Verfolger
Lorenzo Fortunato hat auf eigene Faust die Verfolgung des einzig verbliebenen Ausreißers aufgenommen. Der Profi von XDS Astana fährt etwa 20 Sekunden hinter Mats Wenzel.
155km
17:12
Starker Regen
Inzwischen regnet es stark. Noch aber lässt sich das nicht als unwetterartig bezeichnen. Ein Abbruch der Etappe steht also noch nicht zur Debatte. Allerdings fließen die Informationen inzwischen spärlich. Livebilder von der Strecke gibt es derzeit nicht.
152km
17:10
Nur noch Wenzel voraus
Als vorletzter der einstigen Ausreißer wird in diesem Moment Magnus Cort Nielsen vom Hauptfeld geschluckt. Somit ist nun noch einzig Mats Wenzel vorn unterwegs. Dieser baut auf ein Polster von 40 bis 45 Sekunden.
150km
17:07
Wenzel attackiert im Regen
Dann attackiert Mats Wenzel von Equipo Kern Pharma. Der Luxemburger versucht es auf eigene Faust, keiner kann ihm folgen. Und nun setzt auch Regen ein.
148km
17:02
Großes Peloton
Tadej Pogačar hat aktuell fünf Helfer an seiner Seite, die das Tempo hochhalten. Aus dem Hauptfeld fällt nach hinten ein Fahrer nach dem anderen heraus. Noch aber sind das weit mehr als 100 Radprofis, die zusammen fahren.
146km
17:00
Trio an der Spitze
Ganz vorn sind die Zeiten vorbei, als gemeinsame Sache gemacht wurde. Jetzt kämpft jeder für sich, die Spreu trennt sich vom Weizen. Mats Wenzel, Asbjørn Hellemose und Magnus Cort Nielsen setzen sich ab.
144km
16:48
UAE gibt den Ton an
Weiterhin kurbelt UAE nahezu geschlossen an der Spitze des Pelotons, verringert den Abstand zur Kopfgruppe. Für die Ausreißer spricht jetzt keine Minute mehr. Und der Weg zum ersten Gipfel ist noch weit. Übrigens gibt es auf dem Col de Mount-Louis auch Bonussekunden (sechs, vier und zwei für die ersten Drei).
141km
16:44
Anderthalb Minuten
UAE lässt das Sextett dort vorn an der langen Leine zappeln. Anderthalb Minuten werden den Flüchtigen derzeit gegönnt. Doch der Ernst des Radfahrerlebens beginnt für die sechs Hasardeure erst noch.
139km
16:39
Erste Bergwertung des Tages
Als erster schwerer Berg dieser Vuelta stellt sich den Profis der Col de Mont-Louis in den Weg. Der Anstieg wird mit 4,8 Prozent und knapp 20 Kilometern Länge angegeben. An der steilsten Stelle sind es acht Prozent. Die Bergwertung der ersten Kategorie wird auf 1.571 Metern abgenommen. Dort oben gibt es für den Ersten zehn Punkte. Von den Ausreißern hat einzig Ethan Hayter einen Bergzähler auf dem Konto. Trikotträger ist übrigens Koen Bouwman mit gerade einmal sechs Punkten.
134km
16:34
Pyrenäen
Mittlerweile steigt die Straße spürbar an. Die breiten Trassen hat man hinter sich gelassen, jetzt beginnt bald die Kraxelei. Inzwischen ist der Regen Realität geworden. Für die Fahrer zwar noch nicht, aber auf den folgenden beiden Bergen ist es nass. Es bleibt die Hoffnung, dass es den befürchteten Hagel und die drohenden Gewitter vielleicht doch nicht geben wird.
129km
16:26
Sprintpunkte in Villefranche-de-Conflent
Erwartungsgemäß holt sich der Mann in Grün diese Sprintwertung, streicht dafür 20 Punkte ein und überflügelt damit Tadej Pogačar. Jetzt hätte der Brite das Trikot auch wirklich in seinem Besitz, aber da ist ja noch die Zielankunft. Zähler gibt es hier in Villefranche-de-Conflent für die ersten fünf, das sind zudem Timo Rossen (17 Punkte), Olivier Le Gac (15), Asbjørn Hellemose (13) und Mats Wenzel (10).
128km
16:25
Zwischensprint
Nun steht gleich der Zwischensprint in Villefranche-de-Conflent auf dem Programm. Den machen also doch die sechs Flüchtigen unter sich aus.
127km
16:20
Vine mit Lachen im Gesicht
Bei UAE ist man mit Spaß bei der Sache. Jay Vine lacht erfrischend, steckt seine Teamkollegen damit an, die nach wie vor mit der Nachführarbeit und Rennkontrolle beschäftigt sind. Vielleicht aber handelt es sich auch um Zuversicht, schließlich fährt ein gewisser Tadej Pogačar in den Reihen seiner Mannschaft.
126km
16:14
Sechs Ausreißer
Noch immer haben wir also die sechsköpfige Ausreißergruppe. Alle Fahrer wurden bereits vorgestellt. An dieser Stelle seinen die Namen noch einmal genannt: Olivier Le Gac (Groupama - FDJ United), Ethan Hayter (Soudal Quick-Step), Magnus Cort Nielsen (Uno-X Mobility), Asbjørn Hellemose (Team Alula Jayco), Timo Roosen (Team Pinic-PostNL) und Mats Wenzel (Equipo Kern Pharma).
124km
16:12
Aufgabe
Soeben wird die zweite Aufgabe dieser Vuelta vermeldet. Alex Kirsch aus Luxemburg ist vom Rad gestiegen. Damit verliert das Team Cofidis einen seiner acht Profis.
122km
16:05
Font-Romeu
Nun blicken wir voraus aufs heutige Etappenziel. Font-Romeu-Odeillo-Via befindet sich in den katalanischen Pyrenäen. Der Ort ist sportlich geprägt, schließlich gibt es hier das nationale Höhentrainingszentrum Frankreichs. Die üblichen Bergsportaktivitäten lassen sich hier betreiben. Zudem steht hier die Sportschule Collège et Lycée Pierre de Coubertin, die einst unter anderen der mehrfache Biathlon-Olympiasieger Martin Fourcacde und dessen Bruder Simon besuchte. Zum ersten Mal endet in Font-Romeu eine Vuelta-Etappe.
118km
16:01
Unveränderte Situation
Noch immer bauen die Ausreißer auf ihren überschaubaren Vorsprung, der sich um anderthalb Minuten bewegt. Mittlerweile ist die Sonne hinter den Wolken verschwunden. Eventuell droht den Radprofis heute auch noch Regen. Gerade im Gebirge braucht es nasse Straßen eigentlich gar nicht.
113km
15:52
Orgue d'Ille-sur-Têt
Als markanteste Natursehenswürdigkeit der Region gelten die Orgue d'Ille-sur-Têt. Dabei handelt es sich um eine Gesteinsformation aus Sandstein und Ton. Der Fluss Têt hat seinen Beitrag geleistet, die Orgelpfeifen ähnelnden Gebilde zusammen mit dem Regenwasser herauszuwaschen. Diese Felsnadeln sind natürlich auch der ständigen Erosion ausgesetzt, die ihnen irgendwann den Garaus machen wird.
109km
15:48
Reifenschaden bei Pedersen
In beinahe voller Mannschaftsstärke kurbelt UAE Team Emirates XRG an der Spitze des Pelotons. Damit hat Mads Pedersen nach seinem Reifenschaden einige Mühe, um den Anschluss wieder herzustellen.
105km
15:36
Hayter hofft auf die Sprintpunkte
Somit wird der Zwischensprint für die Spitzengruppe doch wieder ein Thema. Ethan Hayter schielt also nach wie vor auf die dort auf der Straße liegenden 20 Punkte. Darüber hinaus hat seine virtuelle Führung im Gesamtklassement Bestand.
98km
15:32
Rückkehrer ins Peloton
Somit bietet sich den zwischenzeitlich abgehängten Fahrer die Gelegenheit, den Anschluss wieder herzustellen. Das gilt für Felix Gall und Matthew Brennan, den Träger des Weißen Trikots.
94km
15:27
Ruhe kehrt ein
Plötzlich nimmt man im Fahrerfeld die Beine wieder hoch. Es gilt, die Verpflegung zu verstauen. Das rettet die Flüchtigen für den Moment. Deren Vorsprung wächst nun wieder an.
90km
15:23
Zu weit bis zum Zwischensprint
Somit werden es die sechs Hasardeure dort vorn offenbar nicht einmal bis zum Zwischensprint schaffen. Bis dahin sind es schließlich immer noch etwa 40 Kilometer. Und lediglich 40 Sekunden Polster sind den Ausreißern verblieben.
86km
15:19
Nicht nur UAE arbeitet
Es wird richtig hart gefahren. Auch das Team Tudor arbeitet da intensiv mit. Das Guthaben der Ausreißer reduziert sich auf unter eine Minute. Abermals teilt sich das Peloton.
83km
15:15
Pogačar hat den Tagessieg im Sinn
An der Spitze des Feldes drückt UAE auf die Tube. Damit ist klar, was man heute vorhat. Tadej Pogačar hat den Etappensieg im Sinn. Als kleiner Nebeneffekt reißt das Peloton in zwei Teile. Noch aber ist die Lücke nicht groß, das wird sich in der nächsten Ortschaft korrigieren lassen.
79km
15:12
Tempo im Peloton
Inzwischen ist im Hauptfeld wieder deutlich mehr Zug drin. Das lässt sich am lang gezogenen Fahrerfeld erkennen. Zugleich schmilzt der Vorsprung der Ausreißer. Aktuell sind das nur noch 1:40 Minuten.
74km
15:01
Rivesaltes
Derzeit führt die Fahrt durch Rivesaltes. Der Ort im Département Pyrénées-Orientales steht für das gleichnamige Weinanbaugebiet. Diesem gehören beinahe 100 Gemeinden der Region an.
68km
14:53
Knapp zweieinhalb Minuten
Weiterhin gestaltet sich der Abstand recht stabil. Aktuell rutscht dieser mal wieder knapp unter zweieinhalb Minuten. Die sechs Ausreißer kämpfen tapfer im Gegenwind. Im Peloton geht es momentan äußerst entspannt zu, da muss man sich nicht sorgen, dass sich die Flüchtigen einen richtig großen Vorsprung erarbeiten.
61km
14:41
Richtung Südwesten ins Landesinnere
Allmählich entfernen sich die Fahrer jetzt vom Mittelmeer. In südwestlicher Richtung bewegen wir uns nun gleich ins Landesinnere. Nördlich von Perpignan ist das Terrain nach wie vor flach wie ein Brett, wir befinden uns weiterhin auf Meereshöhenniveau.
56km
14:37
Ausreißer wieder deutlicher voraus
Zwischenzeitlich entwickelte sich der Zeitabstand wieder in die andere Richtung, näherte sich beinahe der Drei-Minuten-Marke. Derzeit reden wir über zweieinhalb Minuten. Für den Moment klingt das komfortabel. Mit Blick auf das Ende der Etappe aber reicht das in der Form natürlich nicht.
55km
14:30
Ethan Hayter
Hoch dekoriert ist Ethan Hayter. Der Engländer war auf der Bahn viermal Weltmeister, gewann 2021 Olympiasilber im Zweier-Mannschaftsfahren und 2024 in der Mannschaftsverfolgung. Insofern zählt das Einzelzeitfahren auch auf der Straße zu seinen Stärken. Doch auch im normalen Straßenrennen war der 27-Jährige schon Britischer Meister. Hayter gewann bereits einige Etappen und Trikots bei namhaften Rennen. 2022 startete er erstmals bei der Vuelta, brachte diese aber nicht zu Ende.
52km
14:27
Vorsprung schmilzt
Maximal 2:40 Minuten betrug das Polster der Spitzengruppe. Seither schmilzt das Guthaben stetig, beträgt momentan nur noch knapp zwei Minuten. Unterdessen sitzen die sechs Fahrer dort vorn eine Stunde auf dem Rad und haben dabei 45,7 Kilometer zurückgelegt.
48km
14:22
Mats Wenzel
Als jüngster des Fluchtsextetts zählt Mats Wenzel 23 Lenze. Der Luxemburger ist erst seit 2025 Profi, fährt seither für Equipo Kern Pharma. Das Team ist dank einer Wildcard bei dieser Vuelta dabei. Wenzel bestreitet seine erste Grand Tour.
43km
14:16
Olivier Le Gac
Nach wie vor kurbelt das Sextett einträchtig an der Spitze. Aktuell beträgt der Abstand zum Hauptfeld etwa zweieinhalb Minuten. Zu den Ausreißern gehört mit Olivier Le Gac auch ein Franzose. Der mittlerweile 32-Jährige war 2010 Junioren-Weltmeister, konnte das bei den Profis aber nie bestätigen. Immerhin war der Bretone bei allen Grand Tours jeweils mindestens dreimal am Start. Bei der Vuelta ist Le Gac nach 2015, 2020 und 2021 zum vierten Mal dabei.
38km
14:10
Timo Roosen
Im Gegensatz zu Hellemose hat Timo Rosen bereits Grand Tours bestritten, fährt die Vuelta zum zweiten Mal nach seinem Debüt 2015. Nach der Tour de France 2018 verzeichnete der Niederländer allerdings eine lange Durststrecke, ehe er erst jetzt wieder bei einer großen Landesrundfahrt mitwirken darf. Immerhin war der 33-Jährige vor fünf Jahren mal Niederländischer Meister. Vielmehr aber hat Roosen nicht gerissen – vor allem in der jüngeren Vergangenheit nicht.
33km
14:01
Magnus Cort Nielsen
Unter den Ausreißern befindet sich mit Magnus Cort Nieslen ein äußerst namhafter Zeitgenosse. Der aktuelle Dänische Meister hat bei allen drei großen Landesrundfahrten bereits Etappen gewonnen – bei der Vuelta sogar stattliche sechs. 2021 wurde er nach seinen drei Tageserfolgen zum kämpferischsten Fahrer der gesamten Spanien-Rundfahrt gewählt. Ein Mann fürs Gesamtklassement ist der 33-Jährige allerdings nicht. Und am Saisonende soll die Karriere ein Ende finden, das hat Cort Nielsen angekündigt. Sein Landsmann und Fluchtkollege Asbjørn Hellemose ist ein weitgehend unbeschriebenes Blatt im Profiradsport.
28km
13:58
Zwei Minuten
Zumindest virtuell fährt Ethan Hayter längst in Rot. Doch UAE hat die Situation voll unter Kontrolle. Inzwischen stabilisiert sich der Abstand zu den Flüchtigen bei um die zwei Minuten. Mehr will man den Hasardeuren offenbar nicht gestatten.
25km
13:53
Gen Süden
Vom Start in Gruissan ging die Fahrt zunächst kurze Zeit nach Norden, ehe die Route nach Westen abknickte und in einer Schleife gen Süden weiterführte. In dieser Richtung bewegen wir uns auch aktuell. Noch eine ganze Zeit geht es an der Mittelmeerküste entlang. Da kommen maritime Gefühle auf. Doch die Fahrer wissen, zum Ende des Tages wartet ein Gebirge namens Pyrenäen.
21km
13:51
Vader gestellt
Unterdessen ist der Niederländer Milan Vader vom Peloton geschluckt worden. Somit fahren jetzt nur noch die sechs Ausreißer in der Gruppe voraus und weisen inzwischen mehr als zwei Minuten Guthaben auf.
17km
13:46
Weiter Weg zum Zwischensprint
Bis zum Zwischensprint müssen die Ausreißer 129 Kilometer bewältigen, erst dann gibt es die ersehnten Punkte. Als Zweiter dieses Klassements weist Ethan Hayter fünf Punkte Rückstand zu Tadej Pogačar auf. Die fünf anderen Flüchtigen sind noch gänzlich ohne Zähler. 20 Punkte gibt es übrigens bei der Sprintwertung in Villefranche-de-Conflent zu verdienen.
13km
13:43
Abstand wächst
Im Peloton kontrolliert UAE Team Emirates XRG das Geschehen. Sonderlich eilig hat man es dabei nicht. So wächst der Vorsprung der Ausreißer. Da sind inzwischen 100 Sekunden zusammengekommen. Dazwischen hängt noch immer Milan Vader, der müht sich allerdings vergebens.
9km
13:40
Ethan Hayter
Bestplatzierter Ausreißer im Gesamtklassement ist Ethan Hayter, der schon gestern der aktivste Fahrer war. Der Brite ist Dreizehnter mit 29 Sekunden Rückstand aufs Rote Trikot. Darüber hinaus geht es dem 27-Jährigen natürlich um das Grüne Sprinterleibchen, welches er heute stellvertretend für Tadej Pogačar trägt.
6km
13:37
Ein Verfolger
So enteilt das Sextett, verschafft sich ein Polster von 45 Sekunden. Milan Vader von Bahrain Victorious begibt sich allein auf die Verfolgung. Im Hauptfeld hält man die Füße weitgehend still.
3km
13:33
Erste nennenswerte Attacke
Lange halten die Profis nicht still. Erste Attacken erfolgen umgehend. So setzten sich sechs Fahrer vom Peloton ab. Olivier Le Gac (Groupama - FDJ United), Ethan Hayter (Soudal Quick-Step), Magnus Cort Nielsen (Uno-X Mobility), Asbjørn Hellemose (Team Alula Jayco), Timo Roosen (Team Pinic-PostNL) und Mats Wenzel (Equipo Kern Pharma) erarbeiten sich einen erbaulichen Vorsprung.
2km
13:33
Noch 183 Radprofis
Von den einst 184 Fahrer der 23 Teams ist gestern einer auf der Strecke geblieben. Sergio Geovani Chumil González aus Guatemala musste nach einem Sturz als erster Profi die Segel streichen. Damit ist sein Team Burgos Burpellet BH nur noch mit sieben Fahrern vertreten.
1km
13:26
Start
Nach knapp sechs Kilometern neutralisierter Fahrt wird das Rennen in diesem Moment freigegeben. Die dritte Etappe der Vuelta a España läuft.
13:13
Gruissan
Wir starten heute an der französischen Mittelmeerküste. Gruissan ist eine kleine Hafenstadt im Département Aude in der Region Okzitanien. Etwas mehr als 5.000 Menschen leben hier. Und eine Etappe der Vuelta ist hier 2017 schon einmal zu Ende gegangen. Vor zwei Jahren war Gruissan auch erstmals Startort eine Etappe der Tour de France.
13:03
Übrige Trikots
Neben der Führung im Gesamtklassement hat Tadej Pogačar auch das Sprintertrikot in seinem Besitz. Dieses trägt heute stellvertretend Ethan Hayter, der gestern auch als kämpferischster Fahrer ausgezeichnet wurde. Im Leibchen des besten Bergfahrers darf sich Koen Bouwman zeigen. Bester Jungprofi ist der gestrige Etappensieger Matthew Brennan. Bestes Team ist fürs Erste UAE Team Emirates XRG. Doch in allen Wertungen sind die Abstände sehr gering, da kann sich heute überall eine Menge tun.
12:53
Jersey Rojo
Auch bei der Vuelta gibt der unersättliche Tadej Pogačar schon wieder den Ton an. Der fünfmalige Toursieger scheint die Strapazen der letzten Frankreich-Rundfahrt mühelos weggesteckt zu haben und trumpfte in den vergangenen Tagen in gewohnter Art und Weise auf. Der Slowene gewann das Einzelzeitfahren, schlüpfte gleich ins Rote Trikot und behauptete dieses gestern als Tagesdritter. Noch bewegen sich die Abstände im Sekundenbereich, doch die Konkurrenz um Richard Carapaz, Enric Mas oder Primoz Roglič muss hoffen, dass Pogačar irgendwann mal Schwächen zeigt.
12:43
Tagesaufgabe
Topografisch steigen die Schwierigkeiten stetig. Und erfahrungsgemäß hat die Spanien-Rundfahrt in dieser Hinsicht stets einiges zu bieten. Nach dem Einzelzeitfahren am Samstag und der hügeligen Etappe gestern sprechen die Organisatoren heute von einem mittelschweren Tagesabschnitt. Das Ganze beginnt völlig harmlos. Über die Hälfte der Distanz geht es flach dahin. Erst dann steigt die Straße langsam, aber beständig an. So geht es von Meereshöhe in die Pyrenäen bis hinauf auf 1.560 Meter. Am Col de Mont-Louis wartet 16 Kilometer vor dem Ziel die erste Bergwertung des Tages und erstmals bei dieser Vuelta eine der ersten Kategorie. Nach einer leichten Abfahrt geht es hinauf zum Ziel in 1.930 Metern Höhe (zweite Kategorie).
12:33
Willkommen
Herzlich willkommen zur Vuelta a España! Bei der dritten großen Landesrundfahrt des Radsportkalenders steht die dritte Etappe auf dem Programm. Während dieser bewegen wir uns ausschließlich auf französischen Staatsgebiet, es geht über 174 Kilometer von Gruissan nach Font-Romeu. Der Start ist für 13:21 Uhr geplant.
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