Schon seit Monaten wird wild spekuliert, wer beim FC Schalke 04 die vakante Stelle des Sportvorstands übernehmen soll. Nun kommt aus Belgien ein neuer Name ins Spiel.
Seit dem Ausscheiden von Peter Knäbel Ende 2023 hat der FC Schalke 04 den Posten des Sportvorstandes noch nicht wieder neu besetzt.
Zwar kümmern sich nach der Entlassung von Sportdirektor Marc Wilmots, der früh in der aktuellen Saison gehen musste, Youri Mulder als Direktor Profifußball auf Interimsbasis und Ben Manga als Direktor Kaderplanung um die sportlichen Geschicken des Zweitligisten. Im Hintergrund wird aber schon ein neuer starker Mann gesucht, der künftig die Richtung als Sportvorstand vorgeben soll.
Nur: Bislang ist noch völlig offen, wer es machen könnte.
Zwischenzeitlich galt der frühere HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer als Top-Kandidat, dann wurde die Spur zum 61-Jährigen jedoch wieder kälter, der laut "WAZ"-Informationen im Fanlager ganz und gar nicht gut ankam. Auch Erik Stoffelshaus, Fredi Bobic, Jörg Schmadtke und Oliver Kreuzer wurden auf Schalke schon gehandelt.
Jetzt bringt die belgische Zeitung "Het Nieuwsblad" einen neuen Namen ins Gespräch: Jesper Fredberg. Der 43-jährige Däne schied Ende Oktober 2024 beim RSC Anderlecht als Sport-Geschäftsführer aus. Davor war er als Sportdirektor bei Viborg FF in seiner Heimat tätig.
Laut "Het Nieuwsblad" wurde Fredberg von den Schalker Bossen ins Auge gefasst, habe zumindest auf der Liste gestanden. Wie auch bei Beiersdorfer sei das Interesse aber mittlerweile abgekühlt, heißt es.
FC Schalke 04 sucht "Teamplayer"
Die "WAZ" vermeldete zuletzt, dass Rachid Azzouzi, der zuletzt lange Jahre bei Greuther Fürth arbeitete, in Gelsenkirchen ein Thema sei. Der Name des 54-Jährigen, der bei den Franken im Oktober 2024 entlassen wurde, sei zumindest intern bereits diskutiert worden. Gespräche oder Verhandlungen habe es bislang aber nicht gegeben.
"Wir wollen für Schalke 04 einen Teamplayer und Fachmann mit breiter Fußball-Expertise, der für eine operative wie strategische Sportkompetenz steht und diesbezüglich einen erfolgreichen Erfahrungshorizont aufweist", skizzierte S04-Aufsichtsratsboss Axel Hefer gegenüber Vereinsmedien das Profil des gesuchten Sportvorstandes. "Wichtig ist, dass er Menschen zusammenbringen kann, um die Qualität, die wir bereits im Verein haben, erfolgreich für Schalke zu nutzen."




























