Die Philadelphia Eagles haben zwei Wochen vor dem Start der neuen NFL-Saison nochmal im Receiving Corps nachgelegt.
Die Eagles einigten sich am Donnerstag mit den Washington Commanders auf einen Trade, der den früheren Erstrundenpick Wide Receiver Jahan Dotson nach Philadelphia schickt. Im Gegenzug senden die Eagles einen Drittrundenpick sowie zwei Siebtrundenpicks im Draft 2025 in die Hauptstadt.
Für die Eagles wird Dotson die Nummer 3 im Receiving Corps werden, nach der sie bislang offenbar vergeblich gesucht hatten. Mit ihren zwei Top-Receivern A.J. Brown und DeVonta Smith hingegen hatten sie erst in dieser Offseason langfristig verlängert.
Zuvor hatten die Eagles in dieser Offseason mit den erfahrenen Neuzugängen Parris Campbell und Britain Covey sowie Rookie Johnny Wilson experimentiert, doch keiner überzeugte so richtig. Dotson wiederum hatte im Vorjahr im Schatten von Terry McLaurin 49 Receptions für 518 Yards und vier Touchdowns.
Commanders: McCaffrey-Bruder hat Nase vorn
Dotson war der 16. Pick im Draft 2022, schwamm sich danach aber nur bedingt frei. Insgesamt hat er bis jetzt nur 84 Receptions für 1041 Yards und elf Touchdowns auf dem Konto. Er wurde in mehreren Positionen eingesetzt, hatte seine beste Zeit aber sicherlich im Slot, wo er nun auch bei den Eagles eingeplant sein dürfte. Was er jedoch verbessern muss, ist seine Tendenz, Bälle fallen zu lassen. Im Vorjahr ließ er 7,4 Prozent seiner fangbaren Pässe fallen. Das war der zehnthöchste Wert der NFL.
Für die Commanders bedeutet dieser Deal derweil, dass die Suche nach dem Nummer-2-Receiver hinter McLaurin nun offenbar beendet ist. Rookie Luke McCaffrey, der Bruder von 49ers-Running-Back Christian McCaffrey, dürfte hier die Nase vorn haben. Weitere Kandidaten dort sind Ex-Eagle Olamide Zaccheaus und Jamison Crowder, die beide Erfahrung im Slot haben, sowie die jüngsten Neuzugänge Byron Pringle und Martavis Bryant, wobei Pringle auch als Kick Returner ins Team kommen könnte.







