Die San Francisco 49ers und die Philadelphia Eagles haben in Woche 6 ihre ersten Niederlagen in der aktuellen NFL-Saison kassiert. Kritik hagelte es dafür jedoch kaum, was Micah Parsons von den Dallas Cowboys wiederum auf die Palme brachte.
In der aktuellen Folge seines Podcasts "On the Edge with Micah Parsons" ließ der Host kürzlich ordentlich Dampf ab. Ihm stieß nämlich sauer auf, dass die zuvor ungeschlagenen 49ers nach ihrer 17:19-Niederlage gegen die Cleveland Browns in Schutz genommen wurden.
"Ich hörte ein Zitat von [Emmanuel] Acho, was mich wütend machte. Er sagte: 'Ich bin nicht besorgt wegen der 49ers, denen Christian McCaffrey und Deebo Samuels fehlten'. [Den Browns] fehlten solche Schlüsselspieler schon zu Spielbeginn", hielt Parsons dagegen und fragte: "Gibt es diese 100 Ausreden für die anderen Teams?"
Der Linebacker beschwerte sich darüber, dass in der NFL-Berichterstattung mit zweierlei Maß gemessen würde. Während Teams wie die Philadelphia oder San Francisco außen vor blieben, gerieten seine Cowboys und insbesondere deren Quarterback Dak Prescott seiner Meinung nach zu hart in die Kritik.
"Ich kann das Bashing gegen Dak Prescott und die Dallas Cowboys einfach nicht gutheißen und sehe [nicht] die gleiche Herangehensweise bei den Eagles", führte Parsons vor Augen. Er forderte daher eine fairere Behandlung durch die Presse. "Wir wollen die gleiche Handhabung für alle."
NFL-Coach stellt sich vor Dak Prescott
In Bezug auf Prescott brach Mike McCarthy, der Head Coach der Cowboys, am Mittwoch bereits eine Lanze für seinen Play Caller, weil dieser unter einem permanenten Druck stünde.
"So wie er von Anfang an gebaut ist, sind seine körperlichen Fähigkeiten offensichtlich hervorragend. Aber was er im Vergleich zu den anderen 31 [Starting-QBs] mental und emotional aushält, ist einzigartig", sagte McCarthy.
"Was die Erfahrung mit großartigen Quarterbacks [Brett Favre, Aaron Rodgers, etc.] betrifft, so habe ich noch nie einen Quarterback so unter der Lupe gesehen wie ihn", führte der Head Coach weiter aus und griff damit indirekt die Medien an, die Prescott so viel Kritik "ertragen" ließen.





