Die Detroit Lions werden momentan von einer unfassbaren Euphoriewelle getragen. Der beeindruckende Endspurt aus der Vorsaison weckte große Erwartungen bezüglich der kommenden NFL-Season. Innerhalb des Teams will man sich vom Hype aber offenbar nicht beeindrucken lassen.
In der letzten Spielzeit feierten die Lions gleich in mehrfacher Hinsicht ihre Wiederauferstehung. Die chronisch schwächelnde Organisation lag nach sieben Partien und einem Record von 1:6 abermals am Boden. Doch dann kam die Wende: Quarterback Jared Goff gewann mit seiner Truppe anschließend acht der letzten zehn Regular Season Games.
Obwohl die 9:8-Bilanz schlussendlich nicht für den Playoff-Einzug reichte, gilt Detroit seitdem als Anwärter auf den NFC-North-Titel. Die Begeisterung für die Lions ist zudem weit über die Stadtgrenzen hinaus zu spüren.
Aidan Hutchinson gab nun zu, dass ihm diese Entwicklung nicht verborgen geblieben ist. "Es ist irgendwie schwer, es nicht zu sehen", berichtete der Pass Rusher der Lions auf der Franchise-Website und richtete zugleich warnende Worte an seine Kollegen. "Ich denke, es ist klug, dass sich viele unserer Jungs davon fernhalten. Es kann einem ein wenig zu Kopf steigen."
Diesbezüglich mache sich der 22-Jährige aber keine großen Sorgen. "Wir behalten diese Underdog-Mentalität bei. Wir haben noch nichts gewonnen. Wir fühlen uns immer noch als Außenseiter", führte Hutchinson weiter aus.
NFL: Jared Goff sieht Hype ebenfalls kritisch
Am Wochenende hatte im Übrigen schon Dan Campbell, Headcoach der Lions, vor den zu großen Erwartungen gewarnt. In seinen Augen sei der derzeitige "Hype-Train abgehoben und außer Kontrolle geraten".
Jared Goff stieß am Sonntag auf einer Pressekonferenz in dasselbe Horn. Der Play Caller findet es lustig, "dass man es mit 9-8 nicht in die Playoffs schafft und jetzt plötzlich ein Favorit" sei. Er sehe bei Team und Coachingstaff zwar viel Qualität. "Aber wir haben nichts getan und es liegt noch viel Arbeit vor uns."















