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Berliner drücken FC Bayern die Daumen

Magath streicht Hertha-Stars die freien Tage

Felix Magath greift bei Hertha BSC durch
Felix Magath greift bei Hertha BSC durch
Foto: © IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
08. Mai 2022, 10:51

Bei Hertha BSC war vor Spielbeginn alles auf Klassenerhalt eingestellt. Doch gegen den FSV Mainz 05 gab es ein ernüchterndes 1:2 (1:1) im Olympiastadion.

Felix Magath kannte kein Pardon: Am Sonntagvormittag versammelte der Coach von Hertha BSC seine Spieler nach einem gemeinsamen Frühstück zum Training und startete die Vorbereitung auf den Ernstfall im Kampf um den Klassenerhalt.

Drei in Aussicht gestellte freie Tage hatte Magath zuvor gestrichen. "Für uns geht es darum, uns auf die Relegation vorzubereiten. Als Profi, für den ich mich halte, bereite ich mich auf den schlechtesten Fall vor", sagte Magath nach dem 1:2 (1:1) gegen den FSV Mainz 05.

Magaths Bewertung der Lage wirkte allerdings sehr pessimistisch. Klar war aber auch, dass eine Niederlage des VfB Stuttgart am Sonntag zur Meisterparty von Bayern München der Alten Dame ein weiteres Jahr in der Bundesliga garantieren würde.

In Berlin wurden am späten Sonntagnachmittag jedenfalls kräftig die Daumen gedrückt. "Die wissen, was sie machen müssen", sagte Kevin-Prince Boateng: "Es hat ein bisschen mit Ehre und Stolz zu tun. Du spielst zu Hause und kriegst die Schale. Da gibt man einfach Vollgas." Magath blieb verhalten: "Ich habe keinen Einfluss darauf. Ich bin nur unbeteiligter Zuschauer."

Hertha BSC verliert Kontrolle

Dass die Berliner überhaupt auf Schützenhilfe angewiesen waren, hatten sie sich selbst zuzuschreiben. Die Chance auf den vorzeitigen Ligaverbleib verspielte Hertha im mit 71.548 Zuschauern fast ausverkauften Olympiastadion überaus fahrlässig.

"Wir wollten den Sack zumachen, mit unseren Fans feiern. Wir hoffen, dass es für uns gut ausgeht", sagte Boateng. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Davie Selke (45.+4, Foulelfmeter) war zu wenig, Silvan Widmer (25.) und Stefan Bell (81.) bescherten Mainz einen verdienten Sieg.

Hertha hatte nach einer guten Anfangsphase die Kontrolle verloren. Struktur und Druck in der Offensive fehlten, technische Patzer und Fehlpässe waren prägend für den Spielaufbau. "Das war zu wenig, es war nicht gut genug. Wir waren nicht klar, nicht spritzig", sagte Boateng.

Dabei war die Ausgangslage gut gewesen. Der direkte Abstieg war nach der Niederlage von Arminia Bielefeld am Freitag bereits ausgeschlossen, der Druck geringer worden. Nach dem Spiel gegen Mainz stellte Magath konsterniert fest, dass sein Team offenbar "mehr Druck" benötigt.

Am letzten Spieltag gastiert die Hertha beim Vizemeister Borussia Dortmund. "Wir sind Tabellen-15. Ich würde sagen, dass der Zweite zu Hause gegen den 15. mehr Spiele gewinnt als verliert", sagte Magath.

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