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Frühere Bundesliga-Stars im Rampenlicht

Kagawas Absturz geht weiter - Ex-S04-Keeper degradiert

Shinji Kagawa überzeugte einst beim BVB
Shinji Kagawa überzeugte einst beim BVB
Foto: © Royale Union Saint-Gilloise v Sint-Truidense V.V.
02. März 2022, 14:20

Viele aus dem deutschen Fußball bekannte Gesichter spielen inzwischen weitgehend unbeachtet von den Medien im Ausland. Heute im sport.de-Rampenlicht: ein ehemaliger BVB-Held, dessen Karriere-Knick nicht enden will, und ein Keeper, der schon beim FC Schalke 04 einfach nicht sein Glück fand.

Er galt einst als größter Transfercoup von Borussia Dortmund, feierte mit dem BVB zwei Siege im DFB-Pokal, gewann zweimal die Deutsche Meisterschaft und stand im Bundesliga-Team der Saison 2011/12. Shinji Kagawa hinterließ in der Bundesliga tiefe Fußspuren - dann folgte schrittweise der sportliche Absturz.

Bei Manchester United wollte der Offensivspieler ab 2012 den nächsten Schritt machen, trat aber weitestgehend ins Leere. 2014 folgte die Rückkehr zum BVB und der zweite Erfolg im Pokal (2017), ehe sich Kagawa endgültig von der ganz großen Fußball-Bühne verabschiedete. Eine Stippvisite bei Besiktas, ein Jahr bei Real Saragossa, ein Jahr bei PAOK Saloniki verliefen jeweils ernüchternd - dann entschied sich Kagawa für einen Wechsel ins fußballerische Niemandsland.

Völlig überraschend heuerte der Japaner mit 32 Jahren beim belgischen Underdog VV St. Truiden an. Einem Verein, der gerade japanischen Kickern schon häufig als Sprungbrett diente.

Affäre mit einem Porno-Star?

"Ich habe die Entscheidung, zur STVV zu kommen, mit großer Entschlossenheit getroffen. Ich möchte mit meinem Fußball und meiner Erfahrung dazu beitragen, dass die Mannschaft ihre Ziele erreicht. Ich freue mich darauf, vor den Fans und Anhängern zu spielen", erklärte Kagawa bei seiner Unterschrift am 10. Januar 2022.

Bis er allerdings das erste Mal vor besagten "Fans und Anhängern" spielen durfte, verging ein weiterer Monat. Anstatt von Beginn an den Leitwolf zu geben, muss sich Kagawa offenbar sehr weit hinten anstellen: Bei seinem Debüt stand er gerade mal sieben Minuten auf dem Rasen, es folgten 16 Minuten sowie zuletzt 32 Minuten beim 0:0 gegen KV Oostende. 

Zu wenig für den 97-maligen Nationalspieler, der unlängst aber wenigstens mal wieder für Schlagzeilen sorgte. Der englische "Daily Star" enthüllte zuletzt, dass Kagawa während seiner Zeit in Manchester Pornostar Ameri Ichinose gedatet haben soll. Ob das der Grund für den Leistungseinbruch war, bleibt offen.

Beim BVB immer im Wartestand

Während Kagawa in St. Truidense weiterhin nach dem Glanz alter Tage sucht, läuft es für einen erheblich weniger bekannten Ex-BVB-Spieler in Reihen der Belgier deutlich besser. 

Mory Konaté wechselte 2018 vom TuS Erndtebrück in den Ruhrpott, wo er 23 Partien für den BVB II in der Regionalliga West absolvierte, aber vergeblich auf einen Einsatz für die Profis wartete.

2019 zog der 1,90 Meter große defensive Mittelfeldspieler dann zum VV St. Truiden weiter. Im Gepäck hatte der Guineer allerdings eine schmerhafte Schultereckgelenkssprengung, infolge derer er in seiner ersten Saison nur zwei Einsätze absolvieren konnte. 

Konaté steckte jedoch nicht auf, fightete sich wieder an das Team heran und ist inzwischen einer der Leistungsträger des Klubs, der auf Rang zehn der Tabelle liegend noch auf die Playoffs um die Teilnahme am europäischen Geschäft hoffen darf. 

Auf eine Teilnahme an der Europa League 2022/23 schielt auch der niederländische Vereine Vitesse. Dass man im Geschäft der Großen mitmischen kann, untermauerte das Team aus Arnheim bereits in der laufenden Saison. Immerhin steht man im Achtelfinale der Conference League, wo der italienische Topklub AS Rom wartet.

Ex-Keeper des FC Schalke 04 degradiert

Einer, der durchaus Anteil am Erfolg hat, ist aktuell allerdings zum Zuschauen verdammt: Markus Schubert.

Der Keeper, der beim FC Schalke 04 einst die Nachfolge von Alexander Nübel antreten sollte, den Erwartungen aber nur zeitweise gerecht wurde, steht seit Sommer 2021 bei Vitesse unter Vertrag.

Schubert - als Nummer eins in die Saison gestartet - verlor seinen Stammplatz inzwischen aber an den 26-jährigen Jeroen Houwen.

Eine Situation, die Schubert bereits aus seiner Zeit bei Schalke 04 kennt. In Gelsenkirchen bekam Schubert zweimal die Chance, sich nachhaltig zu empfehlen, letztlich gelang dies jedoch nicht.  

Marc Affeldt

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