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"Es war eine leichte Entscheidung"

Tuchel verhinderte Hudson-Odoi-Wechsel zum BVB

Callum Hudson-Odoi wäre beinahe beim BVB gelandet
Callum Hudson-Odoi wäre beinahe beim BVB gelandet
Foto: © Nick Potts via www.imago-images.de
12. September 2021, 15:14
sport.de
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Beinahe hätte der BVB am letzten Tag der Transferperiode noch einen echten Coup gelandet und Chelsea-Star Callum Hudson-Odoi verpflichtet. Doch der Wechsel platzte auf der Zielgeraden. Weil Thomas Tuchel sein Veto einlegte. 

Obwohl Callum Hudson-Odoi in der vergangenen und auch der aktuellen Saison nur eine Nebenrolle beim FC Chelsea spielt, verweigerten die Blues dem jungen Engländer Ende August einen Wechsel zum BVB. Dass die Dortmunder interessiert waren, bestätigte nun auch Thomas Tuchel. Gleichzeitig verriet der ehemalige Dortmund-Trainer, warum er seinem Ex-Klub eine klare Absage erteilte.

"Wir haben gesprochen", bestätigte Tuchel am Samstag zunächst einen Austausch mit dem Flügelstürmer, der London gerne verlassen hätte. "Am letzten Tag der Transferperiode war es eine sehr leichte Entscheidung für mich", erklärte der Trainer, dass sein Veto einen Transfer zum BVB letztlich verhinderte.

"Wir können keinen Spieler gehen lassen, der Teil des 18-, 19-köpfigen Kaders ist. Er kann auf dem rechten Flügel, dem linken Flügel und den beiden Zehner-Positionen spielen", verwies Tuchel auf den gefüllten Programmplan der Blues und die Fähigkeiten des 20-Jährigen, den er für seine Titel-Mission offenkundig braucht. 


Mehr dazu: Hudson-Odoi nach Fast-BVB-Wechsel angefressen


"Er kennt die Mannschaft, wir kennen ihn sehr gut. Es gab keine Chance, dass wir am letzten Tag [der Transferperiode] Ja sagen würden", deutete Tuchel an, dass ein Wechsel grundsätzlich vielleicht sogar möglich, der BVB aber schlicht und ergreifend zu spät dran war. Hätte der FC Chelsea genügend Zeit gehabt, noch einen Ersatz zu finden, würde Hudson-Odoi heute vielleicht das schwarz-gelbe Trikot tragen. 

"Für ihn persönlich wäre es womöglich eine gute Gelegenheit gewesen, aber für uns und unsere Ziele, die wir erreichen wollen, war es einfach unmöglich [ihn gehen zu lassen]. Es war für mich eine wirklich leichte Entscheidung", sagte Tuchel. 

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