Erst vor wenigen Tagen hat beim FC Bayern der neue Nachwuchsleiter Michael Wiesinger seine Arbeit aufgenommen. Die Erwartungen in München sind offenbar groß, schon bald will man im Jugendbereich neue Maßstäbe setzen.
Wie die "Abendzeitung" berichtet, hat sich der FC Bayern auf einer internen Sitzung schon vor der Einstellung des neuen Leiters für Sport und Nachwuchsentwicklung klare Ziele für den Bayern-Campus gesteckt. Von einer großen "Nachwuchsoffensive" ist die Rede.
In den kommenden Jahren will der deutsche Meister demnach in Europa die "Benchmark" für Jugendarbeit werden. Selbst die legendäre Akademie La Masia des FC Barcelona soll in den Schatten gestellt werden.
Mit Wiesinger erhoffen sich die Bayern-Bosse laut "AZ" vor allem mehr Konstanz. Seit 2023 ist der ehemalige Nürnberg-Trainer nach Halil Altintop und Markus Weinzierl der dritte Mann auf seinem Posten.
Er sei nun Wunschlösung und soll die Arbeit im Klub nachhaltig prägen. Wiesinger kenne den Unterbau im bayrischen Amateur-Fußball bestens und habe keine Ambitionen mehr, anderswo als Trainer zu arbeiten, heißt es.
FC Bayern holt Dante als Trainer zurück
Eine wichtige Personalentscheidung hatte der FC Bayern schon vor seinem Amtsantritt geregelt. In die Verpflichtung von Ex-Bayern-Profi Dante als Coach der U23 war Wiesinger zwar offenbar involviert. Auf den Kandidaten habe man sich aber intern verständigt.
Erst Ende April hatte sich der FC Bayern mit Weinzierl einvernehmlich darauf verständigt, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.
Der ehemalige Augsburger hatte seinen Posten im August 2024 angetreten. Laut "Abendzeitung" gab es zuletzt aber reichlich Kritik. Weinzierl habe bestimmte Themen in seinem Aufgabenbereich nicht bearbeitet, heißt es.
Besonders bei der Suche nach Nachwuchstrainern soll es obendrein Probleme gegeben haben. Abgänge im Trainerstab hätten die Führung mitunter unvorbereitet getroffen, heißt es.
































