Im Testspiel gegen die Türkei verspielte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft drei Führungen. Ein bitteres 3:3 stand am Ende auf der Anzeigetafel in Köln. Dementsprechend zerknirscht gab sich Bundestrainer Joachim Löw nach der Partie. Ein BVB-Star übte deutliche Manöverkritik. Die Stimmen zum Spiel.
Joachim Löw (Bundestrainer): "Das Problem besteht seit längerer Zeit. Wir waren drei mal in Führung und haben wieder nicht gewonnen. Da ist man natürlich enttäuscht und angefressen. Debütant Florian Neuhaus hat ein gutes Spiel gemacht."
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Julian Draxler (Ersatz-Kapitän und Torschütze): "Wir haben die Türkei eingeladen, Tore zuschießen, und es wieder nicht geschafft, den Sieg über die Zeit zu bringen. Du musst es einfach souveräner spielen. Es ist enttäuschend. Am Ende kommt es darauf an, Spiele, zu gewinnen - und das haben wir nicht geschafft."
Florian Neuhaus (Debütant und Torschütze): "Wir wollten unbedingt gewinnen. Deshalb bin ich trotz meinem Tor nicht zufrieden dem Spiel. Es war ein schönes Gefühl für mich, beim Debüt zu treffen. Vor dem 2:2 war es ein Foul gegen mich. Das ist bitter."
Emre Can: "Wenn man in der letzten Minute wieder ein Gegentor kassiert, fühlt sich das nie gut an. Wir müssen abgeklärter, erwachsener - manchmal vielleicht dreckiger ein. Es liegt an der ganzen Mannschaft."
Luca Waldschmidt: "Eigentlich war es ein gutes Spiel von uns, aber wir müssen das konsequenter zu Ende spielen. Es darf uns nicht passieren, dass wir zum Schluss nur mit einem Unentschieden dastehen."










