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Meister-Hattrick perfekt! München holt die DEL-Krone

Der EHC Red Bull München  hat den DEL-Titel verteidigt
Der EHC Red Bull München hat den DEL-Titel verteidigt
Foto: © getty, Adam Pretty
26. April 2018, 22:00
sport.de
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Schläger und Handschuhe regneten nach der Schlusssirene auf das Eis, die Spieler des EHC Red Bull München feierten ihren Titel-Hattrick ausgelassen in einer Jubeltraube - und aus den Lautsprecherboxen dröhnte "Oh wie ist das schön": Mit einem furiosen Sieg ist der Titelverteidiger doch noch zum erwarteten Meistertitel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestürmt.

Das eindrucksvolle 6:3 (4:1, 1:0, 1:2) im "Endspiel" der finalen Play-off-Serie gegen die Eisbären Berlin sicherte dem dominierenden Klub der vergangenen Jahre den erforderlichen vierten Sieg zum Endstand von 4:3. In einem packenden Duell hatte München bereits mit 3:1 nach Siegen in Führung gelegen, seine ersten beiden Matchbälle gegen den widerspenstigen DEL-Rekordmeister aber vergeben.

"Ich bin so stolz auf diese Mannschaft. Wir haben uns reingeworfen und uns belohnt", sagte Olympia-Held Patrick Hager bei "Telekom Sport". "Es war sehr intensiv. Berlin hat es uns sehr schwer gemacht", sagte Kapitän Michael Wolf - und musste eine Bierdusche über sich ergehen lassen.

Im letzten Spiel der Saison war eigentlich schon nach dem ersten Drittel alles entschieden. Nach der Berliner Führung in Überzahl durch Micky Dupont (12.) platzte bei den Gastgebern auf einmal der Knoten. Konrad Abeltshauser glich nur 1:41 Minuten später aus (13.). Weitere 3:25 Minuten später führte München nach einem Traumtor von Jon Matsumoto (16.) und dem Treffer von "Bad Boy" Steve Pinizzotto nur zehn Sekunden später (17.) schon 3:1. Und 39 Sekunden vor der ersten Pause legte Mads Christensen noch einmal nach (20.). Eine Machtdemonstration.

Emotional an der Grenze

"Wir sind aggressiver, sind emotional da, wo wir sein müssen. Genau an der Grenze", sagte Olympia-Held Patrick Hager nach dem ersten Drittel bei "Telekom Sport". Hinzu kam, dass die Berliner wie beim 5:1 durch Pinizzotto (28.) zum falschen Zeitpunkt auf der Strafbank saßen und der Gegner, wie Martin Buchwieser etwas ernüchtert feststellte, "gnadenlos in der Chancenverwertung" war. Berlin gelangen im letzten Drittel immerhin noch Treffer durch Jamie MacQueen (45.) und James Sheppard (48.), München aber ein sechster durch Brooks Macek(46.).

In den vergangenen beiden Jahren hatten die Münchner in der Finalserie jeweils die Grizzlys aus Wolfsburg dominiert, doch diesmal war der Weg zum Titel kein Spaziergang. Dabei hatte die Mannschaft von Meistertrainer Don Jackson nach der Auftaktniederlage in eigener Halle (3:4) mit drei Siegen (5:4/4:1/4:2) bereits alles im Griff. Mit einem dramatischen 6:5 nach Verlängerung in München und dem 5:3 am Dienstag waren die Eisbären eindrucksvoll zurückgekommen, im letzten Spiel aber war München wieder so abgezockt wie eh und je.

Jackson feiert zum achten Mal

Der erneute Titel der Roten Bullen ist keine Überraschung. Dank der Zuwendungen des Namensgebers haben sie mit geschätzt 12,5 Millionen Euro den höchsten Etat in der Liga, den besten, weil ausgeglichensten Kader, dazu den erfolgreichsten Trainer: Nach fünf Titeln als Chefcoach der Eisbären Berlin und nun drei mit München hat Jackson insgesamt acht. Für den Berliner Trainer Uwe Krupp war es dagegen die dritte Finalniederlage nach 2013 (gegen Berlin) und 2014 (ERC Ingolstadt) jeweils mit den Kölner Haien.

Ein Titel-Hattrick war in der DEL zuvor schon Adler Mannheim (1998 bis 2000) und den Eisbären (2011 bis 2013) gelungen. Für München ist es die sechste deutsche Eishockey-Meisterschaft nach den Erfolgen des MTV 1879 (1922), von Hedos (1994) sowie den Barons (2000). Die Eisbären gewannen den letzten ihrer sieben Titel 2013.

44. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
Kölner Haie
Kölner Haie
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1
0
1
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Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
Frankfurt
4
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19:30
Di, 27.01.
Beendet
Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
2
0
1
1
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
2
0
1
1
0
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
3
0
1
1
1
19:30
Di, 27.01.
n.V.
Beendet
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
4
0
3
1
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
1
0
1
0
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
2
1
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
3
1
1
1
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
1
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0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
3
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EHC München
EHC München
München
1
1
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19:30
Di, 27.01.
Beendet
#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie443103811168:11256101
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim4426131121156:1045289
3ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt4425321400176:1225485
4EHC MünchenEHC MünchenMünchen4425211312149:1113884
5Straubing TigersStraubing TigersStraubing4426111510153:1233083
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven4420311811137:136170
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin4417421722143:140367
8Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg4418201833132:123964
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg4417202113138:147-959
10Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.4416032230122:135-1357
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg4412321953124:154-3054
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn4411322512106:140-3446
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt4411202623106:169-6342
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden44511334086:180-9423
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#NamePenaltyTore
1Eisbären BerlinLiam Kirk030
2ERC IngolstadtRiley Barber026
Kölner HaiePatrick Russell026
4Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls022
5Straubing TigersNick Halloran020