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Eisbären vermasseln Münchner DEL-Meisterparty

Jubel bei den Eisbären
Jubel bei den Eisbären
Foto: © getty, Alexander Hassenstein
22. April 2018, 17:36

Die Eisbären Berlin haben die Titelentscheidung in der Deutschen Eishockey Liga vertagt und dem EHC Red Bull München die erhoffte Meisterparty dahoam vermasselt.

Die Hauptstädter feierten einen 6:5 (3:1, 1:1, 1:3, 1:0)-Erfolg in der Verlängerung über lange schlampige Münchner. Matchwinner wurde der Kanadier Jamie MacQueen nach 1:16 Minuten und Videobeweis. "Die Entscheidung ist korrekt. Es war definitiv ein gültiges Tor", sagte Gerhard Lichtnecker, der Schiedsrichter-Obmann des Deutschen Eishockey-Bundes.

"Es war ein Spiel, da fehlen mir die Worte. Wir haben nie aufgegeben. "Die Fans haben uns gepusht", sagte Berlins Kapitän André Rankl. In der Finalserie steht es damit nur noch 3:2 für die Bayern, die am Dienstagabend (19:30 Uhr) in Berlin aber die nächste Chance auf den Gewinn des dritten silbernen Meisterpokals nacheinander haben. Vier Siege sind im Best-of-Seven-Modus zum Triumph nötig.

In einem am Ende spektakulären Match reichten den Gastgebern die Tore durch Brooks Macek (15./42. Minute), Mads Christensen (26.), Jon Matsumoto (48.) und Keith Aucoin (55.) nicht. In einem am Ende spektakulären Match verdiente sich Berlin den zweiten Auswärtssieg in diesen Finals durch beherzte Härte, Entschlossenheit in der Offensive und die Treffer von André Rankel (7./39.), Thomas Oppenheimer (13.), Jamie MacQueen (18.) und James Sheppard (48./Penalty).

"Sie zwingen uns zu Fehlern"

"Wir stehen mit dem Rücken zur Wand", hatte Berlins Kapitän Rankel noch vor der Reise nach München gesagt - doch just in der Lage klappte es für die Hauptstädter plötzlich. Berlin kam energisch und motiviert aus der Kabine, zwang die Gastgeber zu Fehlern und nutzte diese - anders als bislang in der Serie - konsequent aus. Rankel profitierte zunächst davon, dass Red-Bull-Profi Maximilian Kastner bei eigenem Spielaufbau wegrutschte. Oppenheimer schloss einen schnellen Angriff ab, nachdem wieder Kastner den Puck vertändelte.

Der Anschlusstreffer von Macek ließ die Zuschauer in der Münchner Olympia-Eishalle nur kurz wieder feiern, denn nur wenig später stellte MacQueen den Zwei-Tore-Vorsprung für Berlin wieder her. Auch in der Situation patzte ein Münchner: Steven Pinizzotto ließ sich unkonzentriert den Puck im eigenen Drittel von Mark Olver abnehmen.

"Berlin spielt mit viel Druck. Sie zwingen uns zu Fehlern, weil wir nicht wach genug sind", haderte Münchens Nationalspieler in der ersten Drittelpause. Nach drei souveränen Siegen agierte das Team von Coach Don Jackson in Partie Nummer fünf zu fahrig und teilweise zu verspielt, anstatt energisch den Abschluss vor dem Tor zu suchen.

Overtime entscheidet pro Berlin

Just die Kaltschnäuzigkeit war bislang die Münchner Stärke, doch diesmal ließen sie zu Beginn des zweiten Abschnitts gleich zwei Überzahlsituationen ohne Treffer verstreichen. Eher zufällig kam Red Bull dann zum Anschlusstreffer durch Christensen, der einen schnellen Konter abschloss. Der Däne ist ein Final-Experte, hatte er doch vor seiner Münchner Zeit schon mit Berlin drei Meisterschaften geholt.

Damals war Rankel Sturmkollege von Christensen und einer der Garanten für die Ära. Der Routinier ließ seine Offensivqualitäten wieder aufblitzen, als er kurz vor der zweiten Drittelpause zum 4:2 traf. Die Berliner jubelten in Überzahl, nachdem das Powerplay der Krupp-Truppe zwei Tage zuvor beim 2:4 daheim noch das Manko war.

Im Finish wurde es dann spektakulär, als München ausgleichen konnte. Matsumoto gelang dabei sein fünftes Tor im fünften Finalspiel. Weil Berlin aber nicht eingeschüchtert war und zurückschlug, kam es zur Overtime, in der die Krupp-Truppe das bessere Ende für sich hatte.

Red Bull München - Eisbären Berlin 5:6 (1:3, 1:1, 3:1, 0:1) n.V. - Tore: 0:1 Rankel (6:39), 0:2 Oppenheimer (12:27), 1:2 Macek (14:06), 1:3 MacQueen (17:24), 2:3 Christensen (25:30), 2:4 Rankel (38:37), 3:4 Macek (41:18), 4:4 Matsumoto (47:12), 4:5 Sheppard (47:32), 5:5 Aucoin (54:58), 5:6 MacQueen (61:16) - Zuschauer: 6142. - Strafminuten: München 12 - Berlin 10. - Play-off-Stand: 3:2 

44. Spieltag
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Kölner Haie
Kölner Haie
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1
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1
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Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
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Di, 27.01.
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Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
2
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1
1
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
2
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1
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Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
3
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1
1
1
19:30
Di, 27.01.
n.V.
Beendet
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
4
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3
1
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
1
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1
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Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
2
1
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Di, 27.01.
Beendet
Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
3
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1
1
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
1
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0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
3
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2
1
EHC München
EHC München
München
1
1
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Di, 27.01.
Beendet
#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie443103811168:11256101
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim4426131121156:1045289
3ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt4425321400176:1225485
4EHC MünchenEHC MünchenMünchen4425211312149:1113884
5Straubing TigersStraubing TigersStraubing4426111510153:1233083
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven4420311811137:136170
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin4417421722143:140367
8Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg4418201833132:123964
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg4417202113138:147-959
10Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.4416032230122:135-1357
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg4412321953124:154-3054
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn4411322512106:140-3446
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt4411202623106:169-6342
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden44511334086:180-9423
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1Eisbären BerlinLiam Kirk030
2ERC IngolstadtRiley Barber026
Kölner HaiePatrick Russell026
4Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls022
5Straubing TigersNick Halloran020