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VfL Wolfsburg atmet nach Befreiungsschlag auf

Daumen hoch: Bruno Labbadia feiert den ersten Sieg als Wolfsburg-Coach
Daumen hoch: Bruno Labbadia feiert den ersten Sieg als Wolfsburg-Coach
Foto: © getty, Alex Grimm
08. April 2018, 11:34

Bruno Labbadias Jubelschrei war gefühlt bis in den Schwarzwald zu hören. Dem neuen Trainer des VfL Wolfsburg fiel nach dem Schlusspfiff zum 2:0 (1:0) beim SC Freiburg die ganze Last von seinen ersten fünf Spielen ohne Sieg von den Schultern. Doch gewonnen, betonte der 52-Jährige sofort, haben die Wölfe im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga noch lange nichts.

"Das haben wir gebraucht, so leid mir das für Freiburg tut. Es gibt wenige Vereine, die so sympathisch sind", sagte Labbadia: "Aber es ist wichtig, dass unten jetzt eine Mannschaft mehr dabei ist. Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht - mehr aber auch nicht. Wir wissen, dass wir noch extrem gefordert sein werden."

Durch die drei Punkte, die der am Vortag noch angeschlagene Daniel Didavi mit zwei Toren (2./83.) fast im Alleingang sicherte, beträgt der Rückstand des Tabellen-15. auf den Sport-Club nur noch einen Punkt. Der FSV Mainz 05 auf dem Relegationsplatz ist zwei Zähler zurück.

"Besonders gut ist die Situation noch nicht", sagte Maximilian Arnold: "Wir müssen nachlegen und sollten jetzt nicht denken, dass wir schon etwas erreicht haben." Das Restprogramm könnte Wolfsburg - zumindest im Vergleich zu Freiburg - aber in die Karten spielen.

Labbadia nach "Nervenspiel" erleichtert

Der VfL spielt im eigenen Stadion noch gegen den FC Augsburg, den Hamburger SV und am letzten Spieltag gegen den 1. FC Köln, den Freiburg ebenfalls noch empfängt. Die Breisgauer müssen aber noch nach Mainz, Mönchengladbach und an die Elbe.

"Es ist immer schöner, es in der eigenen Hand zu haben", sagte Labbadia: "Aber das wird ein Nervenspiel, das macht für alle Beteiligten keinen großen Spaß."

Der war zuvor dem Großteil der 24.000 Zuschauer im ausverkauften Schwarzwald-Stadion gründlich vergangen. Dass Labbadias lang gezogenes "Jaaaa!" in der Schlusssekunde so laut war, lag vor allem daran, dass es im Stadion mucksmäuschenstill war. Mit einem Sieg wären die Breisgauer so gut wie gerettet gewesen.

Streich genervt: "Was soll ich sonst noch dazu sagen?"

"Abstiegskampf!", sagte Trainer Christian Streich schulterzuckend, als er die Tabellensituation einordnen sollte: "Aber das war vor der Saison schon klar. Was soll ich sonst noch dazu sagen?"

Freiburgs Topstürmer Nils Petersen hatte in der Nachspielzeit noch die Chance, für Spannung zu sorgen. Der 29-Jährige, dessen Sperre für das Wolfsburg-Spiel erst am Freitag vom DFB-Bundesgericht annulliert worden war, scheiterte aber vom Elfmeterpunkt (nach Videobeweis) an Wolfsburgs Torwart Koen Casteels (90.+4).

"Es sind Nuancen, die dieses Spiel entschieden haben", sagte Petersen: "Heute haben wir es nicht verdient gehabt. Wir waren nicht zwingend genug." Defensiv-Allrounder Robin Koch forderte: "Wir müssen das jetzt schnell aus den Köpfen bekommen."

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