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Münchens Don Jackson: Erfolgscoach ohne Starallüren

Mit Red Bull München in der Erfolgsspur in der DEL: Coach Don Jackson
Mit Red Bull München in der Erfolgsspur in der DEL: Coach Don Jackson
Foto: © dpa
08. April 2018, 10:17

Eishockey-Erfolgscoach Don Jackson hat Red Bull München erneut ins Playoff-Finale der DEL geführt. Der akribische Arbeiter bastelt weiter an einer glanzvollen Ära mit den finanzstarken Münchnern.

Don Jackson macht aus seinem Ziel keinen Hehl. Erster zu werden, ist sein Selbstverständnis. "Wir wollen Meister werden", lautet schon zu Saisonbeginn das unmissverständliche Motto des Trainers des EHC Red Bull München.

Im Gegensatz zu etlichen Kollegen vermeidet es der 61-Jährige nicht, die Favoritenrolle anzunehmen. Der Erfolg gibt ihm mit seiner Art recht. Jackson ist der Meistermacher der Deutschen Eishockey Liga und schickt sich an, mit den Münchnern eine ähnliche Ära zu prägen wie einst mit Berlin.

Nach dem letztendlich souveränen Finaleinzug mit 4:1-Siegen im Halbfinale gegen die Adler Mannheim spielt der US-Amerikaner mit dem Topfavoriten im Playoff-Finale um den Titel-Hattrick.

Ob der Kontrahent ab Freitag die Eisbären Berlin oder die Nürnberg Ice Tigers sind, die sich am Sonntag (15:00 Uhr) zum sechsten Mal gegenüberstehen sollten, ist ihm herzlich egal: "Es wird interessant, egal gegen wen. Wir nehmen es, wie es kommt."

Star-Trainer ohne Starallüren

Jackson weiß schließlich, wie es geht. Mit den Eisbären feierte er einst fünf Meisterschaften in sechs Jahren. Der Mann aus Minnesota  versteckt sich aber auch besonders gern hinter Allgemeinsätzen.

Er tritt zurückhaltend und ruhig auf, Starallüren kennt er nicht. Dabei ist seine Vita beeindruckend: Als Spieler feierte der Amerikaner mit den Edmonton Oilers an der Seite der kanadischen Eishockey-Legende Wayne Gretzky zwei Stanley-Cup-Triumphe in der NHL. In Europa wurde er zum erfolgreichsten Trainer der DEL. 

Gefühlsausbrüche zeigt er selten. Auch nach der Machtdemonstration mit dem 5:0 im entscheidenden fünften Halbfinal-Duell mit Mannheim huschte im Interview kein Lächeln über sein Gesicht.

"Die Jungs haben sich immer auf das Wesentliche konzentriert und haben sich durch nichts aus der Bahn werfen lassen", bilanzierte Jackson.

Akribische Arbeit und viel Geld

Fouls und Sticheleien hatten das Duell gerade durch den üblen Ellbogencheck von Steven Pinizzotto gegen Adler-Stürmer Matthias Plachta und Plachtas Stockschlag gegen Münchens Markus Lauridsen emotional aufgeladen. Der Meister von 2016 und 2017 erwies sich als cleverer und disziplinierter.

Als Coach gilt Jackson als akribischer Arbeiter mit einem Faible für offensives Eishockey. Hilfreich sind dabei auch die Millionen, die ein österreichischer Getränkehersteller zur Verfügung stellt und die den Luxuskader ermöglichen.

Gleich sieben Silbermedaillengewinner der Olympischen Winterspiele gehören zu seiner Mannschaft. "München ist eine eigene Klasse in dieser Liga", sagte Mannheims Trainer Bill Stewart.

Der Olympia-Zweite Patrick Hager kennt auch andere Erfolgsfaktoren. "Mannschaften, die erfolgreich sind, sind loyal zueinander und pushen sich gegenseitig ans Limit - und genau das machen wir", sagte der Münchner Nationalstürmer. "Keiner steckt auf, egal, wie das Ergebnis ist. Das Management macht einen guten Job, die richtigen Charaktere zu holen, um das Puzzle immer wieder zusammenzuhalten."

44. Spieltag
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Kölner Haie
Kölner Haie
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1
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Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
Frankfurt
4
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Di, 27.01.
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Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
2
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1
1
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
1
1
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19:30
Di, 27.01.
Beendet
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
2
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1
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Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
3
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Di, 27.01.
n.V.
Beendet
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
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3
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Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
1
1
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19:30
Di, 27.01.
Beendet
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
1
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Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
2
1
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
3
1
1
1
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
1
0
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
3
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EHC München
EHC München
München
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1
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Di, 27.01.
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#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie443103811168:11256101
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim4426131121156:1045289
3ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt4425321400176:1225485
4EHC MünchenEHC MünchenMünchen4425211312149:1113884
5Straubing TigersStraubing TigersStraubing4426111510153:1233083
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven4420311811137:136170
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin4417421722143:140367
8Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg4418201833132:123964
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg4417202113138:147-959
10Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.4416032230122:135-1357
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg4412321953124:154-3054
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn4411322512106:140-3446
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt4411202623106:169-6342
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden44511334086:180-9423
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#NamePenaltyTore
1Eisbären BerlinLiam Kirk030
2ERC IngolstadtRiley Barber026
Kölner HaiePatrick Russell026
4Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls022
5Straubing TigersNick Halloran020