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Verschnaufpause für deutsche Eishockey-Helden

In der DEL gibt es eine kleine Pause bis zum Auftakt des Viertelfinales
In der DEL gibt es eine kleine Pause bis zum Auftakt des Viertelfinales
Foto: © dpa
05. März 2018, 19:33

Endlich verschnaufen. Eine Woche nach der Rückkehr vom Eishockey-Wahnsinn in Pyeongchang haben die meisten Überraschungsfinalisten endlich die Chance, sich kurz auszuruhen.

Sie bekommen ein wenig Zeit, den historischen Olympia-Coup sacken zu lassen und sich das Pflichtprogramm in der Deutschen Eishockey Liga bis zum Auftakt des Viertelfinales am 14. März entspannt anzuschauen. "Ich muss sagen, dass ich jetzt schon sehr froh über ein paar freie Tage bin", sagte Kölns Verteidiger Moritz Müller stellvertretend für seine Kollegen.

Aus dem Sensationsteam von Bundestrainer Marco Sturm muss allein Björn Krupp ab Mittwoch mit den Grizzlys Wolfsburg in maximal drei Spielen in der ersten Playoff-Runde ran. Für die anderen Silbermedaillengewinner geht es nun erst mit den Playoff-Serien der besten Acht in der kommenden Woche weiter.

"Wir werden noch einmal versuchen, mental abzuschalten vom Eishockey", kündigte Berlins Stürmer Marcel Noebels an. "Für uns zählt, neue Kraft zu sammeln und im Kopf einen Neustart zu machen, um dann für die Playoffs wieder voll da zu sein."

Schnelle Rückkehr in den Liga-Alltag

In Null-Komma-Nichts waren die meisten Nationalspieler nach den emotionalen Erlebnissen in Südkorea in den Liga-Alltag zurückgekehrt. Montagabend: Ankunft in Deutschland. Mittwoch, Freitag und Sonntag: die letzten drei Hauptrunden-Spieltage der DEL. Dazu kam ungewohnte Aufmerksamkeit und Medienrummel. "Es ist schön, dass alle etwas von uns haben wollen zur Zeit. Langsam wird es aber schon ein bisschen anstrengend", sagte Adler-Torhüter Dennis Endras.

Für Mannheim und Köln entwickelte sich der Abschluss der Vorrunde besonders nervenaufreibend, erst mit späten Toren im letzten Spiel sicherten sie sich den direkten Einzug ins Viertelfinale - auch dank des Selbstbewusstseins und des Schwungs der Olympia-Teilnehmer. Die Mannheimer um Auswahlkapitän Marcel Goc messen sich nun mit Ingolstadt und Nationaltorhüter Timo Pielmeier. Die Kölner um Verteidiger-Star Christian Ehrhoff treffen auf Nürnberg. München und Berlin warten noch auf ihre Gegner aus der ersten Playoff-Runde.

"Jetzt heisst es Kraft tanken für die #geilstezeit der Saison", schrieb Ehrhoff auf Instagram. Adler-Kapitän Marcus Kink meinte: "Wir können jetzt ein bisschen runterfahren, müssen dann aber schnell wieder neue Spannung aufbauen."

Weltmeisterschaft in Dänemark rückt näher

Nur der souveräne Hauptrundensieger EHC Red Bull München hatte es sich erlauben können, seinen Nationalspielern freie Tage nach der Rückkehr bis Sonntag zu spendieren. Eisbären-Trainer Uwe Krupp hatte es seinen Silbergewinnern freigestellt. Frank Hördler, Noebels und Jonas Müller entschieden sich aus freien Stücken zu spielen.

Erst am Freitag treten die Berliner jetzt ebenso wie die Nürnberger Nationalspieler nun wieder zum Training an, um zwei Tage wurde ihre Pause verlängert. Die Mannheimer Olympia-Teilnehmer um Auswahlkapitän Marcel Goc dürfen am Mittwoch auch relaxen statt sich im freiwilligen Training auf die Serie gegen Ingolstadt vorzubereiten.

Wer dann als Nationalspieler im Rennen um die deutsche Meisterschaft früh ausscheidet, verabschiedet sich keineswegs in den Urlaub. In weniger als neun Wochen beginnt die WM in Dänemark, in die Vorbereitung startet Bundestrainer Sturm bereits Anfang April.

51. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
4
1
2
1
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
2
2
0
0
19:30
Fr, 13.03.
Beendet
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
4
1
2
1
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
6
1
2
3
19:30
Fr, 13.03.
Beendet
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
4
0
2
2
Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
Frankfurt
6
1
2
3
19:30
Fr, 13.03.
Beendet
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
7
3
2
2
Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
4
0
2
2
19:30
Fr, 13.03.
Beendet
EHC München
EHC München
München
10
4
3
3
Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
1
0
1
0
19:30
Fr, 13.03.
Beendet
Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
3
1
0
2
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
2
1
1
0
19:30
Fr, 13.03.
Beendet
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
8
4
1
3
Kölner Haie
Kölner Haie
Kölner Haie
5
2
2
1
19:30
Fr, 13.03.
Beendet
#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie5135031111194:13361113
2Straubing TigersStraubing TigersStraubing5132111610177:14433101
3Adler MannheimAdler MannheimMannheim5128331331178:12058100
4EHC MünchenEHC MünchenMünchen5129411412178:12157100
5ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt5128321800194:1474794
6Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin5122421922166:1561082
7Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven5123312121156:153380
8Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.5121032430145:153-872
9Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg5120202243150:148271
10Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg5119202613158:175-1765
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg5113422453145:183-3859
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn5113422822126:164-3855
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt5113302753129:192-6353
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden516113940108:215-10726
  • Playoffs
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Torjäger 2025/2026

#NamePenaltyTore
1Eisbären BerlinLiam Kirk032
2ERC IngolstadtRiley Barber030
3Kölner HaiePatrick Russell028
4Augsburger PantherDJ Busdeker023
Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls023