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Rampenlicht: Ex-Schalker vergeigt Titelchance

Für Júnior Caiçara (l.) und Başakşehir reicht es nur für Rang zwei
Für Júnior Caiçara (l.) und Başakşehir reicht es nur für Rang zwei
Foto: © imago sportfotodienst
26. April 2017, 13:58

Viele bekannte Gesichter spielen weitgehend unbeachtet von der deutschen Presse im Ausland. In der Rampenlicht-Serie blickt sport.de heute auf einen brasilianischen Ex-Schalker in der Türkei, Werders "Gulasch-Kanönchen" und einen früheren Kölner aus Norwegen.

Beşiktaş, Galatasaray, Fenerbahçe: Die drei Istanbuler Traditionsklubs dominieren die türkische Liga seit jeher. Doch aktuell gelingt es dem Stadtrivalen Medipol Başakşehir F.K., die nahezu übermächtige Phalanx der großen Drei zu durchbrechen und sich in den Top Vier der SüperLig zu etablieren. Mittendrin ist ein ehemaliger Schalker: Uilson de Souza Paula Júnior, besser bekannt als Júnior Caiçara.

Der Abwehrspieler lieferte sich mit dem Überraschungszweiten Başakşehir bis zum 28. Spieltag ein packendes Fernduell mit Spitzenreiter Beşiktaş. Doch der unerwartete Punktverlust beim turbulenten 3:3 gegen den Vorletzten Çaykur Rizespor führte zu einer Vorentscheidung zu Ungunsten des Außenseiters. Caiçara war mit einem Eigentor daran nicht ganz unbeteiligt.

Kein Glück in Königsblau

Der Underdog aus Istanbul ist bereits Caiçaras vierte Station in Europa. Bei Gil Vicente und dem fünfmaligen bulgarischen Meister Ludogorets Razgrad spielte sich der offensivstarke Rechtsverteidiger 2015 ins Blickfeld des FC Schalke. "Júnior ist eine Maschine", lobte der damalige Coach André Breitenreiter seinen Schützling nach dessen erster Einheit bei den Königsblauen.

Dennoch kam der 27-Jährige nur phasenweise über die Reservistenrolle hinaus. Sascha Riether und Alessandro Schöpf liefen Caiçara unter Breitenreiters Nachfolger Markus Weinzierl den Rang ab. Zuletzt wurde der Kicker vom Zuckerhut überhaupt nicht mehr berücksichtigt.

Nach nur eineinhalb Jahren mit 41 Pflichtspielen flüchtete er Anfang des Jahres in die Türkei. Bei Başakşehir gehört er zum Stammpersonal, wurde seit seinem Wechsel in allen Partien eingesetzt.

Im Spitzenspiel am Sonntag trifft der Ex-Knappe mit seinem Team auf Beşiktaş. Dass noch einmal Spannung ins Titelrennen kommt, scheint angesichts des Sieben-Punkte-Rückstands aber unwahrscheinlich. Dennoch: Die erstmalige Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League ist Caiçara und Co. kaum noch zu nehmen.

Werder-Albtraum statt Weser-Wunder

Ebenfalls auf Kurs Richtung Europa ist der ehemalige Bremer Márkó Futács. Der 1,96 Meter große Hüne schnürt seine Schuhe inzwischen für den kroatischen Traditionsverein Hajduk Split.

Zuvor prägte eine wahre Wechselflut Futács' Karriere. Für sieben verschiedene Vereine spielte der Stürmer in den letzten acht Jahren - darunter auch Werder.

Er freue sich auf Bremen und wolle sich "dort in der ersten Mannschaft durchsetzen", erklärte er 2009 bei seiner Verpflichtung. Doch das gelang ihm gegen die starke Konkurrenz um Claudio Pizarro nicht.

2010 verliehen die Bremer Futács zum FC Ingolstadt. Dort sollte er sich für höhere Aufgaben empfehlen, was dem Offensivmann nicht gelang.

Nach einer schwachen Saison bei den Schanzern fand man an der Weser keine Verwendung mehr für den von der "Bild" als "Gulasch-Kanönchen" betitelten Magyaren. Es folgten Stationen in England, der ungarischen Heimat und der Türkei. Zum großen Wurft reichte es aber nirgendwo.

Europa im Blick

Seit vergangenem Sommer geht der Angreifer nun auf dem Balkan auf Torejagd. Beim achtfachen Meister ist er im Zentrum nahezu unverzichtbar. Seit Saisonbeginn kam der Linksfuß in 22 Partien zum Einsatz und erzielte dabei 13 Tore. Darunter das entscheidende 2:0 im Spitzenspiel gegen Dinamo Zagreb am 29. Spieltag.

In den verbleibenden Partien gilt es für Futács und Co. nun, den dritten Tabellenplatz zu erobern, um sich eine bessere Ausgangslage für die Qualifikation zur Europa League zu sichern.

Neunanfang in der Heimat

Seine Qualitäten als Knipser stellte zuletzt auch der frühere Kölner Bård Finne in seiner norwegischen Heimat unter Beweis. Im Februar ließ ihn Zweitligist 1. FC Heidenheim auf eigenen Wunsch zu Vålerenga Oslo ziehen.

Für die Hauptstädter stand der 22-Jährige bislang in allen fünf Partien auf dem Platz und traf dabei zwei Mal ins Schwarze. Mit seiner persönlichen Bilanz kann der 1,73-Meter-Mann also trotz des durchwachsenen Saisonauftakts seines Teams mit nur zwei Siegen durchaus zufrieden sein.

In Deutschland hatte sich der junge Norweger drei Jahre lang vergeblich darum bemüht, Stammspieler zu werden. Zwar erkannte man beim 1. FC Köln das Talent des wendigen und abschlussstarken Stürmers mit Potenzial.

An Anthony Ujah, Yuya Osako und Simon Zoller kam Finne aber nicht vorbei. Nach zwei Spielzeiten mit nur 22 Einsätzen und 2 Toren kehrte der Blondschopf dem FC 2016 den Rücken.

Jonas Elbeshausen

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