Die Pittsburgh Penguins haben das erste Spiel der NHL-Finals gegen die San Jose Sharks gewonnen. Durch ein spätes Tor von Nick Bonino fuhr man einen 3:2 Sieg ein.
Zu Beginn der Partie dominierten die Penguins das Geschehen vor heimischem Publikum. "Die kamen aus der Kabine geflogen...", so Sharks Center Logan Couture. Es sei zwar das erste Finale für eine Menge Jungs, aber so ein Start dürfe einem nicht passieren, erklärte Couture weiter. In der Tat sah es zunächst schlecht für die Gäste aus San Jose aus: 6:12 Minuten vor dem Ende des ersten Spielabschnitts hatten Pittsburghs Flügelspieler Bryan Rust und Conor Sheary die Pinguine bereits mit 2:0 in Führung gebracht.
Nachdem die erste Drittelpause rum war, kamen die Sharks aber völlig verändert aufs Eis. "Wir haben angefangen so zu spielen, wie wir das können", so San-Jose-Trainer Peter DeBoer über das zweite Drittel. Tomas Hertl brachte die Sharks durch einen Powerplay-Treffer zurück in die Begegnung. Kurze Zeit später sorgte Patrick Marleau für den Ausgleich. Nach einem Pass auf die Grundlinie, zog er schön ums Tor herum und versenkte den Puck.
Doch vor allem im dritten waren wieder die Penguins am Drücker. Mit noch 2:35 auf der Uhr sah sich Kris Letang Brent Burns gegenüber, der allerdings seinen Schläger verloren hatte. "Ich hatte ein bisschen mehr Zeit ein Play zu machen und dann hab ich Bonino gefunden", erläuterte Letang die Situation später. Der war vor dem Tor völlig frei und hatte keine Probleme den Puck unterzubringen.
Die Pittsburgh Penguins führen die Serie demnach mit 1:0 an. Am Mittwoch will das Team von Tom Kühnhackl seine Führung im zweiten Spiel der Best-of-Seven-Serie weiter ausbauen. Dann geht es noch einmal im heimischen Consol Energy Center rund.





































