Cadillac ist nicht der einzige Formel-1-Rennstall, der am Freitag einen seiner Stammfahrer pausieren lässt.
Vor dem Großen Preis von Brasilien dürfen sich erneut zahlreiche Rookies in der Königsklasse beweisen und im ersten freien Training ins Cockpit setzen.
Insgesamt änderten sechs Teams ihr Fahreraufgebot für FP1, das am Freitag um 16:30 Uhr (MEZ) beginnt: Ferrari, McLaren, Mercedes, Alpine, Audi und Cadillac. Bereits vor dem Großen Preis von Mexiko nutzten zehn der elf Rennställe die Gelegenheit, einen Rookie einzusetzen. Einzig die Scuderia verzichtete.
Die Italiener setzen nun Dino Beganovic ins Auto von Charles Leclerc, der am Mittwoch die Geburt seiner Tochter Bianca verkündete. Der 22-Jährige ist seit knapp sieben Jahren Teil der Ferrari-Academy und fährt in der laufenden Saison in der Formel 2. Dort belegt der Schwede Platz fünf in der Fahrerwertung.
Bei McLaren steigt erneut Leonardo Fornaroli ins Cockpit, diesmal nicht wie in Mexiko für den entthronten Weltmeister Lando Norris, sondern für Teamkollege Oscar Piastri. Zu einem weiteren Einsatz kommt zudem Luke Browning für Williams. Stattdessen setzt Carlos Sainz aus.
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Haas sortiert Ocon vorzeitig aus
Alpine-Youngster Gabriele Mini ersetzt Pierre Gasly, Freddie Slater kommt anstelle von Nico Hülkenberg im Audi zum Zug. Und Colton Herta darf erneut im Cadillac Erfahrung sammeln, diesmal im Auto von Sergio Perez.
Auch im Haas sitzt ein Rookie im Cockpit, allerdings als neue Dauerlösung. Der US-Rennstall hatte Stammfahrer Esteban Ocon eigentlich erst zur neuen Saison durch Rafael Camara ersetzen wollen. Vor dem Großen Preis von Brasilien wurde der Franzose nun vorzeitig aussortiert.
"Wir haben Esteban Ocon darüber informiert, dass er in dieser Saison nicht mehr als Stammfahrer für das Team zum Einsatz kommen wird. Solche Entscheidungen werden – wie schon damals in Mexiko-Stadt – niemals leichtfertig getroffen", sagte Teamchef Ayao Komatsu über den Fahrer-Knall: "Wir sind jedoch nach wie vor der festen Überzeugung, dass dies im besten Interesse des Teams für dessen weitere Entwicklung ist. Die Gespräche, die zwischen dem Team und Esteban stattgefunden haben, bleiben eine interne Angelegenheit. Wir werden den vertraulichen Charakter solcher internen Vorgänge auch weiterhin respektieren."
Nach der bestätigten Trennung zum Saisonende hatte es bereits Misstöne zwischen Fahrer und Team gegeben. In Mexiko setzte Haas kurzfristig seinen Ersatzfahrer Ryo Hirakawa ins Auto.




