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"Hat seine eigene Art"

Biathlon-Star verteidigt Knallhart-Coach

Österreichs Biathlon-Hoffnung: Anna Andexer
Österreichs Biathlon-Hoffnung: Anna Andexer
Foto: © IMAGO/Roman Koksarov
13. Oktober 2026, 14:34
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In der vergangenen Saison hat Österreichs Biathlon-Hoffnungsträgerin Anna Andexer einen großen Entwicklungsschritt gemacht. Nach Platz 64 im Gesamtweltcup steht die 23-Jährige nun vor ihrer zweiten vollen Saison im Konzert der Großen. Am nötigen Selbstvertrauen mangelt es der jungen Skijägerin nicht - auch dank ihres neuen Trainers.

"Ich bin ein Mensch, der mit Druck ziemlich gut umgehen kann. Das habe ich bei den Großveranstaltungen der Junioren schon öfters bewiesen. Wenn es darauf ankommt, bin ich da", kündigte Andexer im Interview mit "Laola1" an.

Im kommenden Winter plant die Österreicherin, den Abstand zur Weltspitze zu verringern. Dass sie zu Top-Leistungen imstande ist, hatte Andexer bei den Olympischen Winterspielen in Italien bewiesen, wo ihr zwei neunte Plätze gelangen.

"Wenn ich Videos oder Fotos sehe und daran zurückdenke, finde ich es immer noch genial, dass mir das so gelungen ist. Es motiviert mich auch, weil es mich daran erinnert, was in mir steckt. Es löst wirklich viel in mir aus", verriet die Biathletin.

Biathlon-Hoffnung verteidigt Knallhart-Coach

Andexer trainiert mittlerweile unter Wolfgang Pichler, der das Amt des Cheftrainers vor sechs Monaten von Reinhard Goesweiner übernommen hatte.

"Ich habe viel Vertrauen in ihn. Er achtet darauf, dass es im Team gut passt und arbeitet wirklich professionell. Er sieht sich auch immer wieder die Trainings an, ist auch bei den Trainingskursen in Ruhpolding dabei und steuert dann, wenn er merkt, dass etwas zu viel oder zu wenig passiert", gewährte die 23-Jährige Einblick.

Dass sich Pichler selbst als "Schleifer" bezeichnet, wundert Andexer indes nicht. "Er hat natürlich seine eigene Art, mit der muss man umgehen können. Er ist einfach ein wenig härter und ich denke, das war er immer schon", betonte sie.

Auch mit Hilfe ihres Coaches will Andexer schon bald in die Top Ten. "Ich bin mir natürlich bewusst, welches Potenzial ich habe", stellte die Skijägerin klar: "Ein Top-10-Platz bei einem Großereignis ist für mich heuer schon ein Ziel, das ich anstrebe."

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