Die französische Biathlon-Nationalmannschaft ist am Montag ins österreichische Ramsau gereist, wo der Feinschliff für die neue Saison vorgenommen werden soll. Problem: Die Bedingungen vor Ort sind derzeit nicht ideal.
Vorerst können Frankreichs Top-Biathletinnen nicht auf Schnee trainieren. "Die Bedingungen lassen derzeit kein Skifahren zu", bestätigte Cyril Burdet, Trainer der A-Auswahl, dem "Nordic Magazine". "Wir hoffen, dass die für später in dieser Woche angekündigten Niederschläge die Situation ändern werden."
Bis dahin müssen sich Oceane Michelon, Lou Jeanmonnot, Julia Simon und Co. mit dem milden Wetter arrangieren.
Gedankenspiele rund um eine Verlegung des Trainingslagers wurden vom Trainerteam verworfen. "Wir haben uns entschieden, es wie geplant durchzuführen, anstatt in letzter Minute alles umorganisieren zu müssen", erklärte Sportdirektor Stephane Bouthiaux.
Neben dem A-Team, dem neben Jeanmonnot, Simon und Michelon noch Camille Bened und Jeanne Richard angehören, ist auch der achtköpfige B-Kader angereist. Dieser besteht aus Voldiya Galmace-Paulin, Gilonne Guigonnat, Celia Henaff, Amandine Mengin, Paula Botet, Sophie Chauveau, Lou-Anne Dupont Ballet-Baz und Themice Fontaine.
Justine Braisaz-Bouchet fehlt unterdessen weiterhin, wird sich der Gruppe aber beim abschließenden Trainingslager im kommenden Monat in Bessans wieder anschließen.
Trainingsprogramm für Biathlon-Stars "sehr spezifisch"
Mit der Infrastruktur vor Ort sind die Französinnen und ihre Coaches indes hochzufrieden. "Die Trainingsbedingungen sind hervorragend", schwärmte Burdet, zudem sei die Unterkunft "optimal". Bouthiaux ergänzte: "Selbst wenn es nicht schneit, sind die Bedingungen für das Trockentraining dort erstklassig."
Das bis zum 16. Oktober angesetzte Trainingsprogramm ist Burdet zufolge "sehr spezifisch". Der Übungsleiter verriet: "Für das Ende des Lehrgangs sind Zeitläufe und Wettkämpfe geplant."
Im November stehen für die französischen Skijägerinnen dann die ersten Wettkämpfe der neuen Saison an.
