Nachdem Keyonte George in der vergangenen Saison mit 23,6 Punkten, 6,1 Assists und 1,1 Steals im Trikot der Utah Jazz mächtig auf sich aufmerksam gemacht hatte, darf sich der 22-Jährige einem Medienbericht über einen neuen Mega-Vertrag freuen, der den Youngster langfristig an die Franchise bindet.
Wie ESPN-Insider Shams Charania am Freitag berichtete, haben sich Keyonte George und die Utah Jazz auf ein neues Arbeitspapier geeinigt. Demnach wird der 22-Jährige, der in der vergangenen NBA-Saison seinen großen Durchbruch in der stärksten Basketball-Liga der Welt feierte, eine vorzeitige Vertragsverlängerung über fünf Jahre unterzeichnen.
Der neue Kontrakt greift demnach ab der Saison 2027/28 und bringt dem Point Guard bis zum Ende der Spielzeit 2032/33 offenbar satte 157,5 Millionen Dollar ein. Der Deal ist das Ergebnis monatelanger Verhandlungen, die Georges Berater Jason Ranne und Jazz-Präsident Austin Ainge führten. Eine Spieler- oder Team-Option soll laut Charania kein Bestandteil des Deals sein.
Utah Jazz: Keyonte George glänzte in der NBA-Saison 2025/26
Die Utah Jazz hatten den Aufbauspieler 2023 als 16. Pick des Drafts in die NBA geholt, wo er in der vergangenen Spielzeit so richtig durchstartete. Mit 23,6 Punkten, 6,1 Assists und 1,1 Steals spielte er seine bis dato beste Saison in der besten Basketball-Liga der Welt. Hinzu kam, dass der US-Amerikaner 45,6 Prozent seiner Würfe aus dem Feld sowie 37,1 Prozent seiner Dreier im Korb unterbrachte.
Während der Offseason wollte George, der in Salt Lake City zusammen mit Nummer-2-Pick Darryn Peterson und Vorjahres-Top-5-Pick Ace Bailey ein vielversprechendes Trio für die Jazz-Zukunft bilden soll, neue Karrierewege gehen und bei seinem Arbeitgeber im Rahmen der Summer League als Assistant Coach reinschnuppern. Dieses Vorhaben scheiterte allerdings an einem Veto der NBA.
Ursprünglich hatte Utah geplant, den 22-Jährigen für das Spiel gegen die Wizards mit an die Seitenlinie zu beordern. Der Grund? George habe den Großteil des Sommers in Salt Lake City verbracht und sei zudem ein konstanter Gast bei den Trainingseinheiten der Summer-League-Mannschaft gewesen. Während eines Trainings soll der Guard zudem ein Play aufgezeichnet haben, was letztlich zu Punkten führte und die Idee eines freiwilligen Trainerjobs während der Summer League ins Rollen gebracht habe.
Bei den Jazz nahm man an, dass es ohne finanzielle Kompensationen und bei einer Rolle als freiwilliger Teil des Coaching Staffs keine Einwände gegen dieses Vorhaben geben dürfte. Nun kam jedoch das Veto der Liga, womit George beim Auftakt der Summer League lediglich als Zuschauer zugegen sein dürfte.
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