Nachdem die Zeit von Eugen Polanski als Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach im Anschluss an das 0:5-Debakel beim SC Freiburg ein Ende fand, läuft die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren. TV-Experte Dietmar Hamann ist sich sicher, dass die Fohlen auch einen Blick in die österreichische Bundesliga werfen. Die Verpflichtung von Dietmar Kühbauer wäre ein "Riesenschachzug", legt er sich fest.
In der vergangenen Saison führte Dietmar Kühbauer den Linzer ASK zum Double aus Bundesliga-Meisterschaft und ÖFB-Pokalsieg. Dank des Österreichers steht der Klub nach einer irren Aufholjagd gegen Celtic aus Glasgow erstmals in seiner Geschichte in der Champions League. Setzt der 55-Jährige, der beim LASK eigentlich noch bis 2029 unter Vertrag steht, seine Karriere in Deutschland fort?
"Ich bin mir ziemlich sicher, dass Gladbach an ihm interessiert ist, weil er in einer ähnlichen Situation nach Linz gegangen ist", legte sich TV-Experte Dietmar Hamann in der zweiten Folge von "Hamann & Stankovic - Der Fußball Podcast" von "Sky Austria" fest: "Dass es so schnell geht in Gladbach, habe ich auch nicht erwartet. Aber mit dem 5:0 in Freiburg konnte der Verein nicht mehr anders. Das ist etwas, was nur er selber bestimmen und entscheiden kann."
Hamann rät Gladbach zu "Riesenschachzug"
Am Niederrhein war Eugen Polanski nach einem Horror-Start der Fohlen ohne Punkte aus den ersten drei Bundesliga-Partien vor die Tür gesetzt worden. Laut "Bild" stehe Ole Werner für die durchaus heikle Rettungsmission beim Tabellen-17. der Bundesliga nicht zur Verfügung. Konkrete Gerüchte um ein Gladbacher Interesse am LASK-Meistermacher gibt es bislang nicht.
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Hamann ist sich dennoch sicher, dass Kühbauer eine Option für die Borussia ist. "Sie haben eine gute Mannschaft, sehr viel besser als das, was sie im Moment zeigen. Ich könnte mir fast keinen Besseren vorstellen als den Kühbauer. Ob er in Linz beim LASK rauskommt, ob er das will, weiß ich nicht, aber ich glaube auf alle Fälle, dass es für die Gladbacher ein Riesenschachzug wäre, wenn sie ihn bekommen", legte er sich fest.
Mit einem Wechsel nach Mönchengladbach gäbe der Österreicher aber auch "viel auf", so der Ex-Profi: "Es kommen Liverpool und Real Madrid in der Champions League. Das wird in absehbarer Zeit, wenn er nach Gladbach geht, wahrscheinlich nicht der Fall sein. Auf der anderen Seite: Einen Traditionsverein in der Bundesliga zu übernehmen, hat schon seinen Reiz. Es ist auch immer der Zeitpunkt, wann du da hingehst."































