Nationalstürmer Nick Woltemade weht bei seinem neuen Klub Juventus Turin ein rauer Wind entgegen.
"Er muss noch viel lernen und sich an das Niveau der italienischen Liga gewöhnen", schrieb die "Gazzetta dello Sport" nach der überraschenden 2:3-Pleite der Alten Dame am Sonntag bei US Sassuolo.
Juves Stürmer müssten noch "zueinanderfinden". Auch der frühere Frankfurter Randal Kolo Muani müsse "sich an die Spielweise von Juventus anpassen und vor allem seine Position auf dem Platz besser verstehen". Woltemade scheine indes "noch nicht in der Lage zu sein, die richtige Position zu finden", so die "Gazzetta".
Die fünf Tore in der Partie fielen allesamt nach der 60. Spielminute, in der Woltemade zu seinem zweiten Einsatz im Juventus-Trikot kam.
Anteil an einem der Treffer der Turiner hatte der 24-Jährige nicht. Im Gegenteil: In der 84. Minute ließ Woltemade eine gute Gelegenheit zum 2:1-Führungstreffer für Juve aus. Nach einem Eckball kam er im Fünfmeterraum freistehend zum Kopfball, setzte diesen aber links am Tor vorbei.
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Sebastiano Esposito (65.) hatte Sassuolo zuvor in Führung gebracht. Dann schlug Eden Zhegrova (82.) für Juventus zu. Der in Herford geborene Nationalspieler Kosovos war gemeinsam mit Woltemade eingewechselt worden.
Juventus Turin: Nick Woltemade schon "integriert"
In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse: Kieron Bowie brachte Sassuolo in der 89. Minute wieder in Führung, erneut Zhegrova (90.+1) glich aus. Für Sassuolos Siegtreffer sorgte ausgerechnet Juventus-Leihgabe Vasilije Adzic (90.+4).
Auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Sassuolo hatte Spalletti aber immerhin gelobt, Woltemade habe sich nach seinem Leih-Wechsel von Newcastle United zu Juventus schnell "in die Mannschaft integriert".
































